Die Mennonitengemeinde Ingolstadt gibt bekannt, dass Elke Hübert am 23. Juni 2026 im Alter von 85 Jahren in ihrer Wohnung in Ingolstadt verstorben ist.

Elke Hübert, geb. Franz, wurde am 10. Dezember 1940 in Graudenz, Westpreußen, geboren. Nach der Flucht ihrer Familie und Stationen in Niedersachsen und Enkenbach absolvierte sie eine kaufmännische Ausbildung.

Nach der Heirat mit Klaus Hübert und dessen Theologiestudium am Baptistenseminar in Hamburg arbeitete sie ab 1966 für das Jugendwerk der Konferenz Süddeutscher Mennonitengemeinden. Zusammen mit Klaus gab sie dort sieben Jahre wichtige Impulse für die Jugendarbeit. Dabei verbanden
sie Einflüsse aus verschiedenen freikirchlichen Aufbrüchen und der aufkommenden charismatischen Bewegung mit der Orientierung an täuferischen Grundwerten. Dazu gehörte ein klares an der Nachfolge Jesu ausgerichtetes Friedenszeugnis.

Nach einem Studium der Sozialpädagogik in Freiburg zog das Ehepaar nach Ingolstadt, wo Klaus Hübert Pastor der Mennonitengemeinde wurde. Elke Hübert war bis zu ihrem Ruhestand im Jugendamt der Stadt Ingolstadt tätig und engagierte sich über viele Jahre in der Gemeindearbeit. Bis 2025 wirkte sie im Predigtdienst der Gemeinde mit.

Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 2. Juli 2026, um 15 Uhr im Gemeindezentrum der Mennonitengemeinde Ingolstadt, Eigenheimstraße 20, statt.

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