Vertreterinnen und Vertreter von mennonitischen Gemeindeverbänden aus ganz Deutschland trafen sich vom 17. bis 18. Juli 2026 in Kassel, um gemeinsam für die Zukunft zu planen. Insgesamt 20 Personen aus den Vorständen der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG), Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Gemeinden (ASM), Verband deutscher Mennonitengemeinden (VdM) und Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) kamen für zwei Tage zusammen, angeleitet von einer fünfköpfigen Vorbereitungsgruppe.
Bereits seit 1990 sind die ASM, der VdM und die VDM in der AMG miteinander verbunden. Der neuerliche Zukunftsprozess soll die gewachsene Gemeinschaft wahrnehmen, die gemeinsame Vision stärken, und die Strukturen den heutigen Erfordernissen anpassen. In unterschiedlichen Methoden wurde ausgesprochen, was das Miteinander lähmt, wo ermutigende Kraftquellen liegen, und was der Geschwisterschaft neue Bewegung gibt. Es wurde vereinbart, Menschen und Gemeinden stärker zu vernetzen, geistliches Leben zu fördern, und neue Angebote zu machen. Dabei wurden konkrete Schritte vereinbart, die die Gemeinden vor Ort spürbar unterstützen werden. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit in den entsprechenden Gremien mitgeteilt.
Das Treffen fand in einer Atmosphäre von Vertrauen und Verbundenheit statt. Alle Arbeitssitzungen wurden von gemeinsamem Gebet und Lobpreis getragen. Auch das entspannte Beisammensein beim Essen und am Abend kam nicht zu kurz.
Joel Driedger

Wie gut, dass sich die mennonitischen Gemeindeverbände zu diesem Thema zusammengefunden haben. Ich hoffe auf konkrete Maßnahmen. Der Gemeindeschwund in Deutschland ist dramatisch. Hoffentlich geht bald was vorwärts.