Ein internationaler Aufruf zum Tag für die vollständige Beseitigung von Atomwaffen fordert Regierungen und politische Verantwortliche zu konkreten Schritten gegen die Gefahr eines Atomkriegs auf. Ziel ist die weltweite Abschaffung aller Atomwaffen bis spätestens 2045.

Auch die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG) unterstützt den „Joint Appeal for Nuclear Abolition Day“. Fernando Enns hat den Aufruf im Namen der AMG unterzeichnet.

Zu den Forderungen gehört, die Androhung und den Einsatz von Atomwaffen als unzulässig anzuerkennen und Maßnahmen zur Verringerung des Risikos eines Atomkriegs zu ergreifen. Die Ausgaben für Atomwaffen sowie öffentliche und private Investitionen in deren Herstellung sollen reduziert werden. Die freiwerdenden Mittel sollen unter anderem der Friedensarbeit, der Konfliktlösung, dem Klimaschutz sowie sozialen und wirtschaftlichen Aufgaben zugutekommen.

Der Aufruf steht im Zusammenhang mit dem Internationalen Tag für die vollständige Beseitigung von Atomwaffen am 26. September. Nach Angaben der Initiative hatten ihn Mitte September bereits mehr als 800 Organisationen und weitere 1.400 Personen aus 105 Ländern unterzeichnet. Am 26. September wird er bei einer internationalen Onlineveranstaltung diskutiert. Am 29. September soll er den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen übergeben werden.

Der vollständige Wortlaut und die Möglichkeit zur Unterzeichnung finden sich auf der Internetseite des Nuclear Abolition Day.

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