ACK beteiligt sich am Katholikentag in Stuttgart

STUTTGART – Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) beteiligt sich mit einer eigenen „Polis“ am 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart. „Polis“ ist das griechische Wort für „Stadt“. Die ACK-Polis wird auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart präsent sein. Dieser Platz befindet sich in zentraler Lage der Stuttgarter Innenstadt auf dem Weg zur Katholikentags-Lounge und kann ohne Teilnehmerkarte für den Katholikentag besucht werden. Die „ACK-Polis“ bietet eine Stadtatmosphäre im Kleinen mit Rathaus, Bibliothek, Marktplatz, Café und Spielplatz für Kinder.

ACK-Geschäftsführerin Dr. Verena Hammes erklärt, dass die Polis einen ökumenischen Erlebnischarakter besitze. „Die ACK macht deutlich, dass Ökumene in Deutschland bunt und vielfältig ist, das möchten wir mit unserer Polis erlebbar machen“, so Hammes. Zugleich nehme die ACK Wünsche und Anregungen für die Versöhnung und Stärkung der Einheit der Christen auf und biete dazu verschiedene Beteiligungsformate an.

Mitmachcharakter mit „ACK-Poly“ und Städtebau

Im Rathaus werden die ACK-Mitgliedskirchen vorgestellt. Dort wird auch die Frage behandelt, in welchen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens die Ökumene besonders gefordert ist. Weiterhin ist auch ein Gebetsbriefkasten angebracht, der täglich geleert wird und dessen Anliegen in die Gebetseinheiten auf der benachbarten Bühne, die ebenfalls von der ACK stundenweise betreut wird, aufgenommen werden.

Auf dem Marktplatz, dem Ort der „Gesichter und Geschichten“ der ACK-Polis gibt es verschiedene Angebote: neben digitalen Porträts, die in ein überdimensionales ACK-Logo einfließen, gibt es eine Selfie-Station und die Möglichkeit, sich von einer Karikaturistin zeichnen zu lassen. Auch ein Glücksrad mit Fragen zur Ökumene befindet sich hier.

Der Spielplatz bietet die Möglichkeit, dass Kinder und Junggebliebene mit bunt bemalten Kartons eine Stadt bauen. Spannend ist das „ACK-Poly“, das auf einer dreimal drei Meter großen Spielfläche ausliegt und spielerisch Informationen zur Ökumene vermittelt. Im Café gibt es nicht nur Getränke, sondern auch eine Bibliothek, unter anderem mit den Publikationen der ACK. Das Café wird in Kooperation mit dem Café im benachbarten Buchhaus Wittwer betrieben. An allen Bereichen der ACK-Polis sind ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte aus den Mitgliedskirchen und regionalen ACKs präsent und für Gesprächsanliegen greifbar.

Auf der benachbarten Bühne, die die ACK stundenweise betreut, wird von 11 bis 18 Uhr ein Programm angeboten, das sich von Musik über Gebete bis hin zu Podiumsgesprächen erstreckt. Themen dabei sind unter anderem die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen im Sommer in Karlsruhe, Friedensethik, Migration und Gemeinden, interreligiöser Dialog sowie Annäherungsprozesse innerhalb der ACK-Kirchen.

Auch der Krieg in der Ukraine ist ein Thema

Der Vorsitzende der ACK in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron von der Griechisch-Orthodoxen Metropolie in Deutschland, bringt sich auch in verschiedenen Katholikentags-Podien ein. So nimmt er am Freitag, 27. Mai, ab 11 Uhr am Podium „Die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt“ (Rathaus, 3. OG, Großer Sitzungssaal) teil. Ebenfalls am Freitag, 27. Mai, ist er ab 14 Uhr am Podium „Der Krieg in der Ukraine“ beteiligt (IHK Stuttgart, Erdgeschoß, Großes Foyer). Am Samstag, 28. Mai, ist er Gesprächspartner ab 16:30 Uhr am Podium „Geteiltes Leben, geteiltes Leid? 500 Jahre Täufertum“ (IHK Stuttgart,
1. OG, Saal 3).

Die ACK in Deutschland weist darauf hin, dass sich ihre Mitgliedskirchen zum Teil zusätzlich mit eigenen Informationsständen auf der Kirchenmeile präsentieren. Somit wird die Vielfalt der Ökumene noch einmal mehr verdeutlicht.

Mennonitische Beteiligung

Am Samstag 28. Mai sind auch Doris Hege, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden sowie PD Dr. Astrid von Schlachta von der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen auf der ACK Polis anzutreffen.

13.00 bis 13.30 Uhr zum Thema „FriedensDekade und Friedensethik“ mit Dr. Pascale Jung und Doris Hege.

13.30 – 14.30 Uhr: 500 Jahre Täuferbewegung, u.a. mit Prof. Dr. Andrea Strübind und PD Dr. Astrid von Schlachta

14.30 – 15.30 Uhr: „Was ich schon immer mal fragen wollte…“ mit Bischof Emmanuel von Christoupolis (Orthodoxe Kirche) und Pastorin Doris Hege (Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden)

Weiteres Programm: https://www.ack-polis.de/themen/glaubenspraxis/ack-polis/polis/

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