Alternative Ansätze zur Konfliktunterbrechung

Die Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen lädt am 2. Juni zu einem weiteren Zoom-Gesprächsabend in der Reihe „Frieden schaffen ohne Waffen?“, diskutiert werden „Alternative Ansätze zur Konfliktunterbrechung im Krieg in der Ukraine“.

„Der Einspruch gegen Gewalt ist nur dann wirksam, wenn die Bewegung selbst keine Gewalt anwendet.“ Das Zitat von Martin Luther King leitet den Abend. Der Krieg in der Ukraine zeigt sehr deutlich, dass Gewalt wiederum Gewalt produziert. Die Gewaltspirale dreht sich immer weiter nach „unten“. Dennoch scheint die Vorstellung in einem Krieg mit gewaltlosen Mitteln zu interagieren, vielen naiv und in Bezug auf die vom Krieg Betroffenen verantwortungslos oder gar zynisch.

Die Teilnehmenden wollen deshalb mit Gesprächspartner*innen, die über Erfahrungen in praktischer Versöhnungsarbeit verfügen, über die Kraft und die Möglichkeiten des gewaltlosen Widerstandes ins Gespräch kommen. Die Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen möchte damit einen Raum des Austausches ermöglichen, um miteinander Orientierung zu finden. Nach einer einführenden Podiumsdiskussion wird viel Zeit für Austausch sein.

Es diskutieren: Dr. Dana Jirouš, Politikwissenschaftlerin, OWEN – Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung e.V., Pastor Benjamin Isaak-Krauß, Mennonitengemeinde Frankfurt/Main, Rudi Friedrich, Geschäftsführer connection e.V. – Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure. Die Moderation hat Dr. Marie Anne Subklew, Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen


Donnerstag 2. Juni 2022 in der Zeit von 19.00 bis 21.00 Uhr. Zoom-Einwahllink auf den Seiten der ATF: https://www.theologie.uni-hamburg.de/einrichtungen/arbeitsstellen/friedenskirche/aktuelles2/2019/friedensethik3.html

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