Dr. Klaus Peter Voß, ein Werber für Freikirchen und Ökumene zieht Bilanz

HAMBURG / NIDDATAL – Von 1997 bis 2007 war der Theologe Dr. Klaus Peter Voß (Niddatal) als freikirchlicher Referent in der Ökumenischen Centrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Frankfurt am Main tätig. Über diese zehn Jahre war er als Werber für die Ökumene und als Vermittler freikirchlicher Theologie und Praxis unterwegs. Nun hat er in einem Buch Bilanz gezogen. Es heißt “Ökumene und freikirchliches Profil – Beiträge zum zwischenkirchlichen Gespräch” und ist in der Reihe “Beiträge zur Freikirchlichen Theologie” im Hamburger WDL-Verlag erschienen. Mit dem Buch, in dem er zahlreiche seiner Vorträge und Aufsätze dokumentiert, will Voß “das ökumenische Gespräch mit den Freikirchen und das Gespräch in den Freikirchen über die Ökumene profilieren und vertiefen”, schreibt er im Vorwort. Voß ist der Überzeugung, dass es zu einem wachsenden ökumenischen Miteinander keine Alternative gibt, auch für die mehr evangelikal geprägten Freikirchen.

Dies verlange von allen ein neues Aufeinander-Zugehen und einen wechselseitigen Lernprozess. Der frühere ACK-Vorsitzende und frühere Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), Bischof i.R. Dr. Walter Klaiber (Tübingen) von der Evangelisch-methodistischen Kirche, würdigt das Anliegen in einem Geleitwort: “Es dürfte kaum einen besseren Kenner dieses komplexen Verhältnisses von Freikirchen und Ökumene geben als den Autor dieses Bandes.” Voß fasse “die ökumenische freikirchliche Realität nüchtern ins Auge” und werbe dafür, “dass die Freikirchen Jesu Ruf zur Einheit ernst nehmen, sich mit ihren Gaben in die ökumenische Gemeinschaft einbringen und dort dann auch in ihrer Prägung wahr genommen und wert geschätzt werden”. Voß ist Pastor des Bundes Freier evangelischer Gemeinden. Vor seinem Dienst bei der ACK war er von 1982 bis 1997 Pastor in den Gemeinden Hamburg-Eppendorf/Eimsbüttel und Neukirchen-Vluyn/Kamp-Lintfort-Hörstgen. Das Buch hat 282 Seiten und kostet 20, 00 Euro. Bis zum 15. März gilt ein Subskriptionsangebot von 15 Euro.

Autor: Klaus Rösler