Unter dem Titel „Nein zum Krieg! Ja zu …?“ findet vom 13. bis 15. November 2026 die gemeinsame Herbsttagung mehrerer kirchlicher Friedensorganisationen auf dem Thomashof bei Karlsruhe statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie angesichts von Aufrüstung und Militarisierung ein gesellschaftliches und persönliches Ja zu Gewaltfreiheit und Friedensfähigkeit gestaltet werden kann.
Veranstaltet wird die Tagung vom Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee (DMFK), dem europäischen friedenskirchlichen Netzwerk Church and Peace, der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker), der deutschen Sektion des Internationalen Versöhnungsbundes und der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Mennonitengemeinden (ASM).
Ausgangspunkt ist die zunehmende Bedeutung von Begriffen wie Wehrfähigkeit, Kriegstüchtigkeit und Aufrüstung in der politischen und gesellschaftlichen Debatte. Die Veranstalter wollen dem die Möglichkeiten von Widerspruch, Kriegsdienstverweigerung und gewaltfreiem Handeln gegenüberstellen. Dabei soll es nicht allein um ein Nein zu Krieg und Militär gehen, sondern auch um ein Ja zum Schutz menschlichen Lebens, zum Erhalt der Erde und zu einer friedensfähigen Gesellschaft.
Als Referierende wirken Dalilah Shemia-Goeke vom Bund für Soziale Verteidigung und Markus Weingardt vom Projekt Weltethos mit. Die Tagungsleitung übernehmen Benjamin Isaak-Krauß, Tim Thiessen, Davorka Lovrekovi?, Mike Zipser und Ulrich Hahn.
Die Teilnahme kostet je nach Unterbringung zwischen 150 und 235 Euro. Anmeldeschluss ist der 15. September 2026. Weitere Informationen und die Anmeldung stehen unter: https://www.dmfk.de/herbsttagung
