Am 1. Juni 2026 berichtete Hans-Joachim Wienß aus Enkenbach im Rahmen der mennonitischen Familienforschung per Zoom über seine elterlichen Familien Wienß und Friesen. Beide Familien stammen aus dem Raum Danzig und fanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Enkenbach eine neue Heimat.

Wienß zeichnete die Geschichte seiner Familie vom 16. Jahrhundert über mennonitische Ansiedlungen im Danziger Gebiet und im Großen Marienburger Werder bis ins 20. Jahrhundert nach. Dabei ging es um Landwirtschaft, Gemeindeleben, Flucht- und Kriegserfahrungen sowie um persönliche Entscheidungswege in Fragen von Krieg und Kriegsdienstverweigerung. Besonders deutlich wurde, wie sich Haltungen innerhalb der Familie entwickelten und wie solche Fragen angesichts der heutigen politischen Weltlage erneut Aktualität gewinnen. – ( Der ganze Bericht auf den Seiten des MGV )

Die nächste Veranstaltung findet am 6. Juli 2026 statt. Dann erzählt Willi Ediger die Geschichte seiner elterlichen Familien Ediger und Löwen, die im 19. Jahrhundert aus Westpreußen in die heutige Ukraine, damals Südrussland, einwanderten, im Zweiten Weltkrieg fliehen mussten und später nach Paraguay emigrierten. Willi Ediger wurde in Paraguay geboren, wuchs teilweise in Bechterdissen in Ostwestfalen-Lippe auf und lebt heute auf dem Kühbörncheshof bei Kaiserslautern.

Die Zoom-Veranstaltungen finden jeweils von 19.30 bis 21 Uhr statt. Informationen und Einwahllink:
https://www.mennonitischer-geschichtsverein.de/mennonitische-familienforschung-per-zoom/

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