Das Deutsche Mennonitische Friedenskomitee (DMFK) lädt gemeinsam mit dem Programm Aegean Migrant Solidarity (AMS) zu einer Begegnungsreise auf die griechische Insel Lesbos ein. Die fünftägige Reise unter dem Titel „Grenzen überwinden“ findet vom 23. bis 27. September 2026 statt.
Nach Angaben der Veranstalter steht die Situation von Migrantinnen und Migranten auf Lesbos im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden sollen die aktuellen Entwicklungen auf der Insel in ihrem geografischen, historischen und politischen Zusammenhang kennenlernen. Geplant sind Begegnungen mit Aktivistinnen und Aktivisten, Fachleuten sowie Vertretenden von Netzwerken und Organisationen, die sich für Migrantinnen und Migranten einsetzen.
Auf dem Programm stehen außerdem Einblicke in die Arbeit verschiedener Initiativen, die sich mit den Folgen der europäischen Grenzpolitik befassen. Dazu gehören unter anderem die Beobachtung von Gerichtsverfahren gegen kriminalisierte Migrantinnen und Migranten sowie die Teilnahme an Protesten und Aktionen gegen sogenannte Pushbacks und gegen den Ausbau von Grenzinfrastrukturen auf der Insel.
Die Reise wird in englischer Sprache durchgeführt. Die Leitung übernehmen Jakob Fehr, Christina Karvouni sowie ein Team von Aegean Migrant Solidarity. Die Teilnahme kostet 375 Euro. Darin enthalten sind nach Angaben der Veranstalter Unterkünfte, Verpflegung, Transporte vor Ort sowie Honorare und Gebühren. Die An- und Abreise nach Lesbos, Krankenversicherung und gegebenenfalls Visagebühren müssen die Teilnehmenden selbst tragen. Anmeldung und weitere Infos bei Jakob Fehr: fehr@dmfk.de
Aegean Migrant Solidarity ist ein Programm der Community Peacemaker Teams auf Lesbos. Das Projekt wird vom Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee und der niederländischen Organisation CPT-NL unterstützt.
