Das Jahrbuch-Team arbeitet derzeit am Mennonitischen Jahrbuch 2027. Wie immer im Frühling werden dafür derzeit die Texte „eingesammelt“. Im kommenden Jahrbuch steht das Thema „Körper“ im Mittelpunkt. Grundlage ist unter anderem der Gedanke, dass Gott in Jesus „Fleisch“ annahm (Johannes 1,14), also einen Körper, und dass auch der Glaube körperlich werden darf.

Für die 52 wöchentlichen Andachten schreiben Menschen aus der ganzen Welt ihre persönlichen Erfahrungen auf. Genannt werden Lydia aus Frankreich, Josef aus Burkina Faso, Farida aus Trinidad und Francesco aus Österreich.

Im zweiten Teil des Jahrbuchs werden in ausführlichen Artikeln unterschiedliche Aspekte des Körpers behandelt. Dabei geht es um medizinische Themen und Künstliche Intelligenz, um Körpersprache und Berührung in der Seelsorge sowie um die theologische Sichtweise auf menschliche Körper im Alten Testament. Weitere Beiträge befassen sich mit Schönheitsidealen und mit Bildern von zermarterten Körpern. Die meisten Autorinnen und Autoren sind mennonitisch und kommen aus Nordamerika und Europa. Auch Menschen aus anderen Kirchen haben Texte zugesagt.

Darüber hinaus sammelt das Jahrbuch-Team Gemeindeprojekte, bei denen der Körper im Mittelpunkt steht. Außerdem entsteht wieder ein aktuelles Adressbuch für Mennoniten und Mennonitinnen in Europa. Damit soll das Gemeinde-Netzwerk von Albanien bis Schweden und von Portugal bis Litauen im Jahrbuch sichtbar werden. In den kommenden Wochen geben die Gemeinden ihre Bestellungen für das Jahrbuch ab.

Das Jahrbuch wird wieder bei der Edition Wortschatz zu beziehen sein. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Jahrbuch im Abonnement zu bestellen. Interessierte werden gebeten, sich dafür per E-Mail an amg.adressen@mennoniten.de zu wenden. Herausgeberin ist die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG), in der über 50 mennonitische Gemeinden und Werke zusammengeschlossen sind.

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