Nicht mehr lange bis zur CMERK. Vom 14. bis 17. Mai 2026 wird zur Conférence Mennonite Européenne / Mennonitischen Europäischen Regional Konferenz (CMERK) in die niederländische Stadt Amersfoort eingeladen. Veranstaltungsort ist die historische „Rijtuigenloods“, ein nationales Kulturdenkmal in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs.
Organisiert wird sie von der Algemene Doopsgezinde Sociëteit (ADS). Informationen zum Programm sowie Hinweise zu Hotelempfehlungen sind auf der offiziellen Homepage unter cmerk2026.eu/de/ abrufbar. Nach und nach finden sich dort Informationen und Highlights aus dem Programm.
Am Samstagabend ist eine Open-Mic-Nacht geplant. Eingeladen sind alle, die ein Talent haben und dieses auf die Bühne bringen möchten – sei es Gesang, ein Instrument, Comedy, Gedichte, Tanz oder ein anderer Beitrag. Für die Auftritte steht eine Grundausstattung mit Mikrofon und Tonanlage zur Verfügung. Alles Weitere, etwa Instrumente, Requisiten oder Begleitmusik, soll selbst mitgebracht werden. Zur besseren Vorbereitung wird darum gebeten, sich vorab anzumelden und kurz mitzuteilen, was für den eigenen Beitrag benötigt wird. Gleichzeitig sind alle eingeladen, einfach vorbeizukommen, zuzuhören und die Auftretenden zu unterstützen.
Bereits am Donnerstag, dem 15. Mai, von 16:00 bis 17:30 Uhr findet ein Treffen des Doopsgezinde Historische Kring Nederland (DHK) statt. Eingeladen sind die Vorstandsmitglieder mennonitischer Geschichtsvereine aus ganz Europa. Das Treffen ist bewusst offen gehalten und dient dem Austausch über aktuelle Projekte, Publikationen und Veranstaltungen. Zugleich bietet es Raum, über die Geschichte der einzelnen Gesellschaften und über heutige Möglichkeiten der Kommunikation und Vernetzung nachzudenken. Henk Leegte, Vorsitzender des DHK, wird die Teilnehmenden begrüßen und die Gespräche bei Bedarf moderieren. Für Erfrischungen ist gesorgt.
Während der gesamten Konferenz wird neben der „Rijtuigenloods“ ein großer Container aufgestellt. Dort können die Teilnehmenden mithelfen, sogenannte „Hilfseimer“ für die Ukraine zu befüllen – vor allem mit Hygieneartikeln wie Handtüchern, Zahnpasta oder Seife. Außerdem werden aus verschiedenen Ländern Decken mitgebracht, die in den vergangenen Monaten hergestellt wurden. Diese sollen vor Ort gebündelt und ebenfalls für den Transport vorbereitet werden. Am Tisch neben der Verpackungsstelle besteht die Möglichkeit, beim Verschnüren der Decken mitzuhelfen. Der Transport wird von EMRO organisiert.
Ziel ist es, den Container bis zum Ende der Konferenz zu füllen und ihn am Sonntagnachmittag mit einem gemeinsamen Segen auf den Weg in die Ukraine zu schicken.
