Mennonitische Beteiligung an Christlich-Muslimischer Friedensinitiative

Aufruf zum 25. Tag der offenen Moschee am Sonntag 3.10.2021

Seit einigen Jahren gibt es die Christlich-Muslimische Friedensinitiative in Deutschland (CMFD), einen losen Zusammenschluss christlicher und muslimischer Gemeinschaften. Zielsetzung ist, gemeinsam zum Frieden in unserer Gesellschaft beizutragen. Beim jüngsten Treffen in der Kölner Zentralmoschee am 27.9.21 wurde Wolfgang Krauß als Delegierter des Deutschen Mennonitischen Friedenskomitees (DMFK) in die Initiative aufgenommen. Er hatte zuvor bereits als Gast teilgenommen. Er sieht seine Aufgabe darin, eine friedenskirchliche post-konstantinische Position einzubringen.

Auf dem Treffen ging es um die Vorbereitung eines Wochenendseminars im September 2022 zum Thema „Religion und Gesellschaft – wie politisch dürfen Religionen sein?“ Außerdem wurde über die ersten Erfahrungen einer gerade begonnenen Ausbildung zu christlich-muslimischen Friedensbotinnen und Friedensboten berichtet.

Das Treffen formulierte auch eine öffentliche Erklärung zum „25. Tag der offenen Moschee“ am Sonntag 3.10.2021. Damit dass über 1.000 Moscheevereine ihre Gotteshäuser öffnen, sich vorstellen Gäste bewirten, leisteten sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der deutschen Einheit. Diese bestehe auch in der Einheit  unterschiedlicher Kulturen und Traditionen. Man wolle möglichst viele Menschen ermutigen, dieses  Angebot wahrzunehmen und einen Schritt in eine andere religiöse Kultur zu tun. Siehe: www.tagderoffenenmoschee.de

Mit dabei in CMFD: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, Deutsches Mennonitisches Friedenskommitee, pax christi Deutsche Sektion, DITIB, Islamische Gemeinschaft Milli Görüs, Verband islamischer Kulturzentren, Zentralrat der Muslime in Deutschland

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