Christen fordern ein Ende der nuklearen Abschreckung als Instrument der Politik

Photo: Albin Hillert/WCC

Nach dem Inkrafttreten des UN-Vertrags über das Verbot von Atomwaffen im Januar 2021 hat eine Gruppe von 60 Christen, darunter z.B. der Theologe Jürgen Moltmann, der mennonitische Theologe Fernando Enns oder auch der ehemalige Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Konrad Raiser, ein Ende der Doktrin der atomaren Abschreckung gefordert.

“Konfrontationen wie die zwischen den USA und Nordkorea zeigen gerade, dass der Besitz von Atomwaffen und das Konzept der atomaren Abschreckung keineswegs zwangsläufig zur Besonnenheit führen, sondern in einer Eskalation enden könnten, die die Welt ins Chaos stürzt” heißt es in einem am 1. Februar veröffentlichten Aufruf.

“Es steht in unserer Verantwortung als Christinnen und Christen, die für den Frieden beten und auf die versöhnende Kraft des Evangeliums von der Liebe Gottes vertrauen, dass wir dem Geist, der Logik und der Praxis der Abschreckung und der Verbreitung von Feindbildern und Vorurteilen gegenüber anderen Staaten und Völkern entgegentreten.

Der ganze Aufruf “Ein Nein ohne jedes Ja zu Geist, Logik und Praxis der atomaren Abschreckung!” hier als PDF:
https://www.oikoumene.org/sites/default/files/2021-02/DE_Call_to_Churches_Nuclear_Weapons.pdf

Photo: Albin Hillert/WCC

Ein Kommentar zu Christen fordern ein Ende der nuklearen Abschreckung als Instrument der Politik

  1. Klaus Duwensee sagt:

    Ich unterstütze den Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und bin gegen das Festhalten am System der atomaren Abschreckung!
    Das, am 22. Januar 2021 in Kraft getretene völkerrechtliche Verbot der Atomwaffen, erweckt auch bei mir ein bischen Hoffnung, dass das Verbot eine breitere Zustimmung der Menschen findet.
    Klaus Duwensee, Mennonitengemeinde Weierhof

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