Die Mennonitische Akademie und die Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen (ATF) bieten im Herbst 2026 zwei Lehrveranstaltungen zu mennonitischen Grundlagen und zum gesellschaftlichen Sprachgebrauch an. Beide Angebote richten sich an Haupt- und Ehrenamtliche aus deutschsprachigen täuferisch-mennonitischen Gemeinden sowie an weitere Interessierte.
Der Online-Basiskurs „Wer sind die Mennoniten? Geschichte, Glauben und Leben“ findet vom 14. Oktober bis 18. November 2026 jeweils mittwochs von 19.30 bis 21 Uhr statt. An sechs Abenden führt der Kurs in Geschichte und Gegenwart der Täuferbewegung ein. Behandelt werden unter anderem Taufe, Nachfolge, Friedensethik, Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement. Als Referierende wirken Lukas Amstutz, Jürg Bräker, Fernando Enns, Astrid von Schlachta und Marie Anne Subklew mit. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 15. September per E-Mail an info@mennonitische-akademie.de möglich.
Die hybride Lehrveranstaltung „Sprache als Spiegel der Gesellschaft“ untersucht, wie Sprache und Bilder in Gesellschaft, Kirchen und unterschiedlichen Gruppierungen eingesetzt werden. Ausgehend von Viktor Klemperers Werk „LTI“ beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Mechanismen des Sprachgebrauchs und Sprachwandels. Dabei wird auch analysiert, wie sprachliche Veränderungen zur Begründung von Aufrüstung, Militarisierung oder gesellschaftlichen Spannungen beitragen können.
Die von Astrid von Schlachta und Marie Anne Subklew geleitete Veranstaltung findet vom 20. Oktober 2026 bis zum 26. Januar 2027 jeweils dienstags von 18 bis 20 Uhr statt. Die Termine wechseln zwischen Präsenzveranstaltungen in Hamburg und digitalen Treffen über Zoom. Eine vollständige Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich. Anmeldungen nimmt Marianne Mettjes bis zum 1. Oktober unter friedenskirchen@uni-hamburg.de entgegen. Für beide Angebote ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt.
Infos unter https://www.mennonitische-akademie.de/
