Gottesebenbildlichkeit, Identität und Ausgrenzung

BERLIN – Das Mennonitische Friedenszentrum Berlin und das DMFK laden ein zur gemeinsamen Herbsttagung vom 26. bis 28.11. 2021 in Berlin

In der Mitte der Gesellschaft hat sich Hass breit gemacht: z.B. Hass auf Juden, Muslime, People of Color, LGBTI, Sinti und Roma. Laut einer Umfrage finden Menschen z.B. den Einfluss von Juden auf Deutschland zu groß, ca. die Hälfte aller Befragten findet, dass die Zuwanderung von Menschen muslimischen Glaubens generell verboten werden sollte. Viele Befragte verbinden ihre rassistischen Haltungen mit der Forderung nach „mehr Mut zu einem starken deutschen Nationalgefühl“. Auch in der Mitte der Kirchen sind solche Haltungen verbreitet, Nächstenliebe und Nächstenhass scheinen nah beieinander zu liegen.

Während der Tagung wollen die Teilnehmenden u.a. über die folgenden Fragen miteinander ins Gespräch kommen: Verändert die Rede von der Gottesebenbildlichkeit den Begriff der Menschenwürde? Wer definiert Identitäten? Führen Grenzsetzungen unweigerlich zu Ausgrenzungen? Wie können Kirchen Räume schaffen, in denen Menschen sich von unterschiedlichen Schubladen befreien können?

Referentinnen sind Dr. Marie Anne Subklew-Jeutner, Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen und Martina Basso, Leiterin des MFB

Beginn ist am Freitag, 18.00 Uhr mit dem Abendessen, das Ende ist am Sonntag, 13.00 Uhr mit dem Mittagessen. Tagungsort: Mennonitisches Friedenszentrum Berlin, Promenadenstr. 15b, 12207 Berlin

Anmeldung bis spätestens 1. November 2021 und weitere Infos bei Martina Basso, per E-Mail: menno.friedenszentrum@email.de, per Telefon: 033742 – 618 501

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