Nach EU-Gipfel: Europa als Friedensprojekt stark machen

Organisationen fordern mehr Geld für Frieden und Menschenrechte

WETHEN – Aus Anlass der Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament, dem Europäischen Rat und der Kommission über das EU-Finanzpaket fordert Church and Peace mit sechs weiteren Friedensorganisationen in einem Aufruf eine Verdreifachung der Mittel für gewaltfreie Konfliktbearbeitung, Unterstützung der Zivilgesellschaft und die Förderung der Menschenrechte im nächsten EU-Budget.

Church and Peace begrüßt, dass sich der Europäische Rat am 21. Juli auf den Mehrjährigen Finanzrahmen 2021-2027 (MFR) und den Haushalt für die Aufbaumaßnahmen im Rahmen von „Next Generation EU“ (NGEU) geeinigt hat. Für Europa als Friedensprojekt bedeuten die Beschlüsse jedoch einen Rückschritt: In Zukunft soll es noch weniger Geld als bisher für die Förderung von Frieden und Menschenrechten geben.

Vor einem Jahr hat Church and Peace, zusammen mit vielen NGOs, die neuen Abgeordneten des Europäischen Parlaments aufgerufen, sich für Europa als Friedensprojekt einzusetzen. Das Europäische Parlament hat sich für mehr Geld für Frieden und Menschenrechte ausgesprochen – wenn auch nicht in der geforderten Höhe.

Zusammen mit sechs weiteren Friedensorganisationen fordert Chruch and Peace nun die Partner – insbesondere die Europaparlamentarier*innen – auf, in den anstehenden Verhandlungen über die Ergebnisse des Europäischen Rates Europa als Friedensprojekt stark zu machen und sich für die Aufstockung der entsprechenden Haushaltstitel einzusetzen.

Der Aufruf im Wortlaut auf den Seiten von Church and Peace

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