Herrnhut - Mark Verma

KIRCHHEIMBOLANDEN – Herrnhut, die Zinzendorf-Siedlung in der Oberlausitz – Hafen für viele Verfolgte im frühen 18. Jahrhundert und Inspiration für Mennoniten und Hutterer. Der Mennonitische Geschichtsverein organisiert am 3. und 4. September 2016 ein Treffen in Herrnhut, das den vielfältigen Spuren der gemeinsamen Geschichte von Herrnhutern, Mennoniten und Hutterern nachgehen wird.

Ein Wochenende mit Ortsrundgang, Besichtigung von Betsaal, Gottesacker und Zinzendorf-Schloss, einer Führung durch das Archiv der Brüdergemeine sowie Vorträgen über die Geschichte und die Theologie von Herrnhut und die Beziehungen zwischen Herrnhut und Täufern. Der Mennonitische Geschichtsverein wird an diesem Wochenende auch seine Mitgliederversammlung abhalten – eingeladen sind nicht nur Mitglieder, sondern alle Interessierten.

Informationen in der Mennonitischen Forschungsstelle Weierhof (06352/700519) oder unter info@mennonitischer-geschichtsverein.de

(Foto : Herrnhut – Mark Verma)

2 thoughts on “Ein Wochenende in Herrnhut”
  1. hallo ich finde es sehr gut nach Herrenhut zu fahren, doch wie gehen wir Mennoniten mit der „Tikwa e.V.“ um? Dieser Verein hat sich , so entnehme ich es dem mennonitischen Jahrbuch den mennonitischen Brüdergemeinden angeschlossen. So weit ich informiert bin gab es in der Anfangszeit sehr große Probleme mit der dortigen Brüdergemeine. Ich bin mir da jetzt nicht mehr so ganz sicher wie man jetzt mit einander zurecht kommt.
    Bitte versteht dies nur als einen kleinen Hinweis.
    Siehe auch mennonitisches Jahrbuch 2016 auf Seite 192
    Mit herzlichen Grüßen Horst H.

  2. Auch ich finde es sehr gut, dass Herrnhut zum Tagugsort gewählt wurde. Auch die Beschäftigung mit den Beziehungen zwischen Herrnhut und den Täufern ist bestimmt eine interessante und wertvolle Aufgabe. Zum Beispiel, auch der Frage nach den Einflüssen der Herrnhuter Brüdergemeine in der Entstehungsgeschichte der Mennoniten-Brüdergemeinde in 1860 nachzugehen mag interessante und aufschlussreiche Erkenntnisse ans Licht bringen.

    Als Dresdner Ev.-mennonitische Freikirche und als AMBD sind wir dem Verein bzw. der Lebensgemeinschaft TIKWA und ihrer Arbeit mit jungen Erwachsenen mit psychischen Problemen zu ihrer beruflichen und sozialen Wiedereingliederung sehr verbunden und unterstützen sie auf mancherlei Weise. Ein Gründer- und Leiterehepaar ist immer noch Teil unserer Dresdner Gemeinde.

    Die TIKWA-Arbeit begann mit dem Betrieb eines Holzhofes im Jahre 2003 auf dem Gelände des Zinzendorf-Schlosses in Berthelsdorf. Das Miteinander mit dem Verpächter, dem Freundeskreis Zinzendorf-Schloss Berthelsdorf e.V. war tatsächlich nicht problemlos und nach dem Erwerb einer eigenen Immobilie im Jahre 2010 erfolgte mit dem Umzug von TIKWA nach Herrnhut dann die Trennung vom Freundeskreis in Berthelsdorf. Es gab aber, meines Wissens, zu keinem Zeitpunkt Konflikte oder igendwelche Probleme zwischen TIKWA und der Herrhuter Brüdergemeine in Herrnhut selbst.

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