Menno Simons und die frühen Täufer

menno-taeuferBOLANDEN – Im 450. Todesjahr von Menno Simons publiziert der Mennonitische Geschichtsverein rechtzeitig zum Mennonitischen Gemeindetag ein 80seitiges Buch mit dem Titel “Menno Simons und die frühen Täufer“.

Das Buch führt in allgemeinverständlicher Form an Menno Simons und seine Zeit heran und stellt ihn in den Zusammenhang der frühen Täuferbewegung. Besonders die Ereignisse der Münsteraner Täuferherrschaft sind zum Verständnis Menno Simons’ unerläßlich.

In drei Vorlesungen, denen jeweils eine Zeittafel angefügt ist, werden die Anfänge der Täufer, das Münsteraner Täuferreich und Menno Simons behandelt. Verfasser ist Hans-Jürgen Goertz, Hamburg. Außerdem sind zwei Predigten von Hans-Jochen Jaschke, Weihbischof in Hamburg, und Christoph Wiebe abgedruckt. Sie knüpfen an Menno Simons’ Wahlspruch aus 1. Korinther 3,11 an: Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist: Jesus Christus. Jaschkes Predigt wurde zum Anschluß der katholisch-mennonitischen Dialogs gehalten und schlägt eine Brücke zum ökumenischen Miteinander der Kirchen heute. Wiebes Predigt setzt Menno Simons’ Leben zu seinem Wahlspruch in Beziehung.

Das Buch wird den Mitgliedern des Vereins in diesen Tagen kostenlos zugeschickt, es ist aber auch im Buchhandel und beispielsweise auf dem Mennonitischen Gemeindetag in Enkenbach erhältlich.