MCC Mitarbeiter in Afghanistan getötet

KABUL – Bei dem Raubüberfall und der Ermordung von acht ausländischen Helfern und zwei Afghanen im Norden Afghanistans kam auch der MCC-Mitarbeiter Glen D. Lapp aus Lancaster, Pennsylvania ums Leben.

Das mobile Augenärzte-Team gehörte zur MCC-Partnerorgansiation „International Assistance Mission“ (IAM). Die acht erfahrenen Helfer waren aus christlichem Mitgefühl im ärztlichen Dienst für die notleidenden Menschen dort unterwegs.

Die ermordeten Helfer haben auf Einladung der örtlichen Verantwortlichen in einer Region im Norden Afghanistans, die bislang kaum Zugang zu ärztlichen Hilfe hat, kranken Menschen medizinische Hilfe gebracht. Nach Abschluss der dringend notwendigen Arbeit waren sie auf dem Rückweg nach Kabul.

Die IAM ist eine sehr erfahrene internationale Hilfsorganisation. Sie ist von dem christlichen Gedanken der grenzenlosen Nächstenliebe motiviert und hilft deshalb nach dem biblischen Vorbild des „barmherzigen Samariters“ wie viele Katastrophenhelfer auch dann und dort, wo sie sich selbst in Gefahr bringen. Dabei beherzigt sie die Verhaltensprinzipien des Internationalen Roten Kreuzes sowie der Nichtregierungsorganisationen für Hilfseinsätze.

Das „Mennonite Central Committee” (MCC) ist eine Organisation der mennonitischen Kirchen in Nordamerika. MCC versteht seine Aufgabe als Arbeit in der Welt nach dem Vorbild Jesu: Gottes Liebe zu demonstrieren und für Frieden, Gerechtigkeit und ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen einzutreten.

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