Ein Bündnis aus 17 Hilfs- und Entwicklungsorganisationen ruft mit einer gemeinsamen Petition dazu auf, geplante Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe zu stoppen.

Die Bundesregierung plant weitere Kürzungen bei den Mitteln für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe. Dagegen wenden sich 17 Organisationen mit der Petition „Solidarität nicht kaputtsparen!“. Zu den Beteiligten gehören unter anderem Brot für die Welt, Misereor, ADRA, die Welthungerhilfe, Aktion gegen den Hunger, CARE, Oxfam, Plan International Deutschland und terre des hommes.

Die Organisationen warnen davor, dass die Kürzungen Projekte gegen Hunger und Armut sowie Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Ernährungssicherheit gefährden. Bereits in den vergangenen Jahren seien die Mittel deutlich zurückgegangen; die Gelder für humanitäre Nothilfe seien innerhalb von zwei Jahren halbiert worden.

Mit der Petition fordern die beteiligten Organisationen die Bundesregierung auf, die Kürzungen zu stoppen und Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe verlässlich zu finanzieren. Die gesammelten Unterschriften sollen im Herbst während der parlamentarischen Beratungen über den Bundeshaushalt an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD übergeben werden.

Die Petition kann online unterzeichnet werden, z.B. unter https://www.brot-fuer-die-welt.de/themen/appell-fuer-entwicklungszusammenarbeit/

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