In Schwandorf entsteht ein neues Hoffnungshaus-Projekt der Hoffnungsträger Stiftung. Nach Angaben von Paul Warkentin von der Mennonitengemeinde Schwandorf sind drei Häuser mit insgesamt 31 Wohnungen geplant. Dort sollen künftig rund 90 Menschen leben – Geflüchtete und Einheimische gemeinsam.
Für die Mennonitengemeinde ist das Projekt mit Fragen verbunden, die auch in der eigenen Gemeindearbeit eine Rolle spielen: Wie kann Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft gelingen? Wie entstehen tragfähige Beziehungen? Und wie kann christlicher Glaube zu einem friedlichen Zusammenleben im Alltag beitragen?
Das Konzept der Hoffnungshäuser verbindet Wohnraum mit Integrationsarbeit, Sozialarbeit, Ehrenamt, Netzwerkarbeit und Bildung. Auch geistliches Leben und interreligiöser Dialog gehören zu den Bausteinen. Ziel ist es, Integration nicht nur als Hilfeleistung zu verstehen, sondern als gemeinsames Leben in Nachbarschaft.
Bereits vor dem geplanten Bezug ab Mai 2027 soll in Schwandorf eine Standortgemeinschaft entstehen. Dazu gehört die Vernetzung mit Gemeinden, sozialen Trägern und engagierten Menschen vor Ort.
Für den Standort ist ein Team von etwa drei Vollzeitstellen vorgesehen, darunter Standortleitung, sozialpädagogische Mitarbeit und Hausmeisterdienst. Die Standortleitung soll möglichst bis September oder Oktober gefunden werden und den Aufbau vor Ort mitgestalten.
Die Hoffnungsträger Stiftung versteht sich als christlich geprägtes Werk. Weitere Informationen zum Konzept und zu Stellenangeboten gibt es bei der Stiftung unter Hoffnungstraeger.de/jobs/
