Beim Zoom-Abend des Mennonitischen Geschichtsvereins (MGV) am 3. November 2025 stellte Hermann Hage zwei nach Bayern eingewanderte Zweige der amischen Familie Augsburger vor. Beide Linien stammen aus derselben elsässischen Region wie die Augspurger-Vorfahren von Anne Schmidt-Lange, die 2024 über deren Auswanderung in die USA berichtet hatte.
Ein Zweig geht auf Noe Augsburger zurück, der 1810 aus Straßburg nach Hanfeld bei Starnberg kam und dort den Hof „Pfleger“ übernahm. Sein Sohn Noe hinterließ elf bekannte Kinder, von denen einige in die USA auswanderten.
Der zweite Zweig beginnt mit Isaak Augsburger, der spätestens 1833 nach Wellenburg bei Augsburg kam. Er pachtete unter anderem das Schlossgut Laufzorn und später erneut Flächen in Wellenburg. Sein Sohn Jakob (1833–1905) und dessen Sohn Christian (1859–1935) dienten beide als Diener zum Buch der Amischen Gemeinde Regensburg und bewirtschafteten das Gut Fronberg. Nachkommen dieses Zweiges leben weiterhin in Bayern.
Ein ausführlicherer Bericht findet sich unter https://www.mennonitischer-geschichtsverein.de/amische-familiengeschichte-die-augsburger-in-bayern-und-in-den-usa/
Der nächste Abend der Reihe findet am 5. Januar 2026 statt. Dann berichtet Willi Ediger vom Kühbörncheshof über seine aus Westpreußen stammende Familie, die nach Südrussland und später nach Südamerika zog.
Informationen und Link unter https://www.mennonitischer-geschichtsverein.de/mennonitische-familienforschung-per-zoom/
