Jesus Christus macht den Kriegen ein Ende

friedenszeugnisKARLSRUHE – „Jesus Christus macht den Kriegen ein Ende“ lautet der Titel eines Heftes, das jetzt vom Verband deutscher Mennonitengemeinden (VdM) vorgelegt wird. Darin wird das Friedenszeugnis des Verbandes aus dem Jahr 1987 kommentiert und mit zahlreichen praktischen Vorschlägen für Gemeinden und Hauskreise ergänzt.

„Unser Friedenszeugnis“, eine grundsätzliche Erklärung des Verbandes zum Thema Frieden, wurde vor 24 Jahren formuliert, noch vor Ende des Kalten Krieges. Im Vorwort des neuen Heftes heißt es, inzwischen „sieht die Welt anders aus – leider nicht unbedingt friedlicher. Unse­re Orientierung an Jesus Christus und seinem Frieden än­dert sich nicht. Doch es gibt aktuelle Fragen, zu denen aus biblischer Perspektive etwas zu sagen wäre.“ So beauftragte die Mitgliederversammlung des Verbandes im Oktober 2009 eine Arbeitsgruppe, zum Friedenszeugnis zu arbeiten.
Mitarbeiter der Arbeitsgruppe waren Jakob Fehr, Volker Haury, Wolfgang Krauß und Jürgen Moser.
Das Heft bringt den Text von 1987 und kommentiert ihn aus heutiger Sicht. Dabei geht es ebenso um politisch gesellschaftliche Konkretion der Nachfolge Jesu, wie um die Vertiefung theologischer Perspektiven. Herausfordernde Fotos, Literaturhinweise und Internetlinks ergänzen den Kommentar. In Fußnoten werden die zahlreichen biblischen Zitate kenntlich gemacht.

Ein Anhang bringt ausführliche Praxisbeispiele zu den Themen „Bundeswehr in den Schulen“ und „Afghanistankrieg“. Außerdem werden täuferisch-mennonitische Friedenstexte von 1524 bis 2009 wiedergegeben und erläutert.

Nachdem das kommentierte Friedenszeugnis schon am 8.1.2011 auf der Mitgliederversammlung in Fellbach-Oeffingen diskutiert wurde, konnte die Arbeitsgruppe nun die Redaktion abschließen und das 50-seitige Heft vorlegen. Seit Ende Mai kann es von der Netzseite Verbandes heruntergeladen werden:
http://mennonitisch.de/fileadmin/downloads/Ressourcen/Friedenszeugnis_Jesus_macht_den_Kriegen_ein_Ende-web.pdf

Im VdM arbeiten mennonitische Gemeinden in Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt und der Pfalz zusammen.

Wolfgang Krauß