Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) veranstalten im November eine dreiteilige Webinarreihe zum Augsburger Bekenntnis. Anlass ist dessen 500. Jahrestag im Jahr 2030. Die Abende beleuchten Geschichte, konfessionelle Perspektiven und Möglichkeiten der gemeinsamen Erinnerung. Astrid von Schlachta bringt dabei eine mennonitische Sicht ein.

Den Auftakt bildet am Mittwoch, 4. November 2026, das Thema „500 Jahre Augsburger Bekenntnis – Entstehung und Bedeutung“. Klaus Unterburger und Bernd Oberdorfer geben Einblicke aus römisch-katholischer und evangelisch-lutherischer Perspektive.

Am Dienstag, 10. November, steht die Frage „Das Augsburger Bekenntnis – ein einheitsstiftendes Dokument?“ im Mittelpunkt. Astrid von Schlachta, Georgios Vlantis, Christopher Easthill und Bernhard Olpen betrachten das Bekenntnis aus täuferischer, orthodoxer, anglikanischer und pfingstkirchlicher Sicht.

Der Abschlussabend am Montag, 23. November, widmet sich den Vorbereitungen auf die Gedenkjahre 2029 und 2030. Vorgestellt werden Planungen aus Augsburg, kirchliche Initiativen und Impulse aus ökumenischen Dialogen. An allen drei Abenden besteht Gelegenheit zum Austausch in kleineren Gesprächsgruppen.

Die Onlineveranstaltungen finden jeweils von 18 bis 19.30 Uhr statt und können einzeln oder als Reihe besucht werden. Anmeldungen sind bis zwölf Uhr am jeweiligen Veranstaltungstag per E-Mail an stettner@velkd.de möglich. Der Einwahllink wird anschließend zugeschickt.

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