Friedensgrüße überwinden Grenzen 75 Jahre nach Kriegsende

Zwei mennonitische Pastoren aus Deutschland und den Niederlanden haben einander und den jeweiligen Gemeinden Friedensgrüße per Video übermittelt. Am vierten Mai war in den Niederlanden ein Feiertag: “Dodenherdenking”, das Gedenken an die Toten des 2. Weltkriegs. Um 20.00 Uhr herrschte im ganzen Land für zwei Minuten Schweigen. Und auch in Deutschland wird dem Kriegsende vor 75 Jahren gedacht.

Geert Brüsewitz von der Doopsgezinde Gemeente in Groningen hatte die Idee, Videogrüße aus dem Homeoffice an die jeweilige Gemeinde des anderen auszutauschen. Geert Brüsewitz spricht in seinem Video Deutsch, Jan Lüken Schmid, Pastor der Nordwestdeutschen Mennonitengemeinden schickte einen Gruß auf Niederländisch.

Jan Lüken Schmid schrieb dazu “Mit diesen beiden kleinen Videos grüßen wir in diesen Tagen, 75 Jahre nach dem Ende des Krieges, alle Menschen in unseren Gemeinden und darüber hinaus.

Geert Brüsewitz ergänzte “Wir sind Nachbarn, Brüder und Schwestern. Und gerade an diesem Gedenktag und jetzt in dieser Krise, in der es scheint, als würde jedes Land wieder seinen eigenen Weg wählen, ist es gut zu sagen, dass es eine Welt gibt, in der wir gemeinsam handeln müssen. Wir sind gemeinsam eine Gemeinde des Friedens.”

Der Video-Gruß aus Groningen: https://youtu.be/KK4lau57N-E


Der Video-Gruß aus Ostfriesland: https://youtu.be/7WEUkmWOj0I

Ein Kommentar zu Friedensgrüße überwinden Grenzen 75 Jahre nach Kriegsende

  1. Horst H. Krüger sagt:

    Leider wird es in Berlin keine öffentliche Gedenkfeier zum 8.5. geben.In Berlin wird es ein freier Tag, ein Gedenktag sein. Zum erstenmal in der Geschichte der Stadt. Euch Beiden sage ich DANK für eure bewegende Worte. Im Berliner Dom wird ein ökumenischer Gottesdienst stattfinden ohne Gemeinde. SCHADE Ich grüße euch Beider ganz herzlich und bis wir uns wiedersehen halte Gott dich fest in seiner Hand. Libe grüße aus Berlin Köpenick Horst H.und Ingrid Krüger

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