100 Jahre Einsatz für den Frieden – MCC

Das Mennonite Central Committee (MCC) feiert 2020 sein 100-jähriges Bestehen. Über das ganze Jahr verteilt wird es verschiedene Feierlichkeiten und Begegnungsmöglichkeiten in Europa geben.

Am 13. und 14. März findet ein Festakt im Museum für Russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold statt. Es erwarten Sie unter anderem unterschiedliche Workshops, ein Konzert, Lesungen, Führungen im Museum u.v.m. (siehe https://www.russlanddeutsche.de/ )

Am 22. März gibt es eine Veranstaltung in Barcelona, Spanien. Am 18. April in Haarlem in den Niederlanden. Im Rahmen des Mennonitischen Gemeindetags vom 21. bis 24. Mai auf dem Weierhof wird das Jubiläum begangen. Darüber hinaus noch im Juni in Wien, am 15. August auf dem Bienenberg in der Schweiz und am 31. Oktober in Geisberg in Frankreich.

Das Mennonite Central Committee besteht seit 1920. In den ersten Jahren wurden vor allem die in Russland und der Ukraine lebenden Mennoniten mit Lebensmittelspenden und zum Teil auch mit Sachspenden unterstützt. Zudem half das MCC bei der Ansiedlung von aus Osteuropa geflohenen Mennoniten in Kanada. Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte sich die Organisation auch in Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern, indem es unter anderem Aufbauprogramme für Vertriebene initiierte und Pakete mit Lebensmitteln, Kleidern und Medikamenten austeilte. Die Pakete des MCC waren an der Aufschrift In the name of Christ erkennbar. Die Organisation unterstützte auch das überkonfessionelle Hilfsprogramm CARE und später Eirene. Seit den Anfängen verfolgte das MCC das Ziel, sich der Nöte in der Welt „im Namen Christi“ anzunehmen. Das MCC möchte „Wunden heilen“ und Frieden sowie Gerechtigkeit fördern.

Mehr Infos unter https://mcc.org/

Ein Kommentar zu 100 Jahre Einsatz für den Frieden – MCC

  1. Irene Kreker sagt:

    Ich bin eine von die Generation, die nicht viel in der Kindheit von ihren Chistorischen Wurzeln gehört haben. Mein Vater sagte: “Wir sind von Mennoniten”. Er ist schon lange nicht mehr am Leben, aber ich versuche meine Geschichte kennenlernen. Ich schreibe ein Buch, wo meine Nachvolger ihre Wurzeln in der Mennanitenwelt suchen. Ich mochte an den Veranstaltungen zur dieser Thema teilnehmen. Bitte, laden sie mich ein.

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