Radio-Fundstücke: Sendungen über Mennoniten und Täufer

Hier ein kleiner Hinweis auf zwei aktuelle Fundstücke:

Beitrag im Deutschlandfunk:
Die Täuferbewegung – Vorbilder der Toleranz
Vor 500 Jahren wurden Täufer verfolgt und ermordet. Heute werden sie zumindest oft noch schief angeschaut. Der Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann plädiert für einen neuen Blick auf die Täufer: Sie seien Vorkämpfer moderner Werte und könnten auch Vorbild einer zukunftsfähigen Kirche sein.
https://www.deutschlandfunk.de/die-taeuferbewegung-vorbilder-der-toleranz.886.de.html?dram%3Aarticle_id=464416

Sendung im SRF:
Eine Stimme des Friedens in einer unruhigen Zeit
Vom Baselbieter Bienenberg aus unterhielten die Mennoniten während des Kalten Krieges ein Missionsradio, das deutschsprachige ChristInnen jenseits des Eisernen Vorhangs mit biblischer Lehre stärken wollte. Die Geschichte dieses Radios hat Judith Wipfler aus dem Archiv des Radios rekonstruiert.
https://www.srf.ch/sendungen/perspektiven/eine-stimme-des-friedens-in-einer-unruhigen-zeit

2 Kommentare zu Radio-Fundstücke: Sendungen über Mennoniten und Täufer

  1. Lisbeth T. sagt:

    Vielen Dank für die Links. Interessant, dass die Geschichte der Täufer auch im Deutschlandfunk Gehör findet. Allerdings zugleich irritierend, wenn der lutherische Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann dort auch die Quäker und Baptisten den Täufern zurechnet. Gewiss gab es historische Berühungspunkte und gegenseitige Beeinflussungen, das macht Quäker und Baptisten aber konfessionell oder historisch noch nicht zu Täufern.

  2. TK sagt:

    Wieso “könnten” ? ;-)
    “Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß um der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkrämer und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: ‘Mein Haus soll ein Bethaus heißen’; ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht.”

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