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	<title>Mennonews.de  :=:  Mennonitische Nachrichten &#187; vef-rss</title>
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	<description>Neues über die Mennoniten und andere Freikirchen sowie aktuelle Themen</description>
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		<title>Freikirchen gegen Waffenexporte in Krisengebiete</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[INGOLSTADT - (APD) Die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden und die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) in Deutschland wenden sich gegen Waffenexporte in Krisengebiete. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel bringen VEF-Präsident Präses Ansgar Hörsting (Witten) und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden, Frieder Boller (Ingolstadt), ihre "große Besorgnis" zum Ausdruck, dass das militärische Eingreifen Deutschlands bei internationalen Konflikten immer selbstverständlicher erscheine und die gesetzlich festgelegte restriktive Rüstungsexportpolitik aufgeweicht zu werden drohe. Auch bemängelten die zehn Mitglieds- und vier Gastkirchen der VEF die Kooperationsvereinbarungen zwischen der Bundeswehr und den Kultusministerien einiger Bundesländer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2204" title="vef" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/12/vef.jpg" alt="vef" />INGOLSTADT &#8211; (APD) Die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden (AMG) und die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) in Deutschland wenden sich gegen Waffenexporte in Krisengebiete. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel bringen VEF-Präsident Präses Ansgar Hörsting (Witten) und der Vorsitzende der AMG, Frieder Boller (Ingolstadt), ihre &#8220;große Besorgnis&#8221; zum Ausdruck, dass das militärische Eingreifen Deutschlands bei internationalen Konflikten immer selbstverständlicher erscheine und die gesetzlich festgelegte restriktive Rüstungsexportpolitik aufgeweicht zu werden drohe. Auch bemängelten die zehn Mitglieds- und vier Gastkirchen der VEF die Kooperationsvereinbarungen zwischen der Bundeswehr und den Kultusministerien einiger Bundesländer.</p>
<p>&#8220;Waffenlieferungen in Krisengebiete und auch Waffenlieferungen und Lizenzvergaben, durch die in Kauf genommen wird, dass Waffen in Krisengebiete gelangen, dürfen nicht sein&#8221;, heißt es in dem Brief an die Bundeskanzlerin. Das Grundgesetz mit seinen diesbezüglichen Richtlinien gelte es zu achten und anzuwenden. &#8220;Ein Paradigmenwechsel deutscher Politik ist unseres Erachtens rechtswidrig&#8221;, betonten Hörsting und Boller. Das Parlament müsse rechtzeitig in die jeweiligen Entscheidungsprozesse einbezogen werden.</p>
<p>Statt Wege der Gewaltfreiheit zu beschreiten, habe Deutschland begonnen, sich an Kriegshandlungen zu beteiligen, bemängeln die Freikirchen. Sogenannte &#8220;out-of-area&#8221;-Einsätze der Bundeswehr würden entgegen dem Geist des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland vermehrt als selbstverständliche, legitime politische Mittel angesehen. Überlegungen zu einer gewaltfreien, nachhaltigen Konfliktbearbeitung und -lösung erschienen dabei zweitrangig. Die VEF bedauere, dass die Impulse der ost- und westdeutschen Friedens- und Freiheitsbewegungen vergangener Jahre nur eine geringe politische Aufnahme erfahren hätten. Statt Wege der Gewaltfreiheit zu beschreiten, habe Deutschland begonnen, sich an Kriegshandlungen zu beteiligen.</p>
<p>Auch die Kooperationsvereinbarungen zwischen der Bundeswehr und den Kultusministerien einiger Bundesländer, Unterricht durch die Bundeswehr gestalten zu lassen, könnten die evangelischen Freikirchen nicht gutheißen. Im Rahmen dieser politischen Schulbildung solle eine Sicherheitspolitik akzeptiert werden, die den Einsatz militärischer Gewalt als selbstverständlich vorsehe. Dadurch könne sich bei Schülern und Schülerinnen der Eindruck festigen, Gewalt sei grundsätzlich, also auch für die eigenen alltäglichen Streitigkeiten ein angemessenes Mittel. Das stehe im krassen Widerspruch zu freikirchlichen Vorstellungen einer Friedenserziehung, &#8220;zu lernen und zu akzeptieren, auch in bedrohlichen Situationen auf dem Weg der Gewaltfreiheit zu bleiben und auf dessen versöhnende Wirkung zu vertrauen&#8221;. Es sei dringend notwendig, &#8220;dass unsere Kinder und auch wir als Gesellschaft nicht zum Krieg sondern zum Frieden erzogen werden müssen&#8221;.</p>
<p>Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen wurde 1926 gegründet und vertritt etwa 260.000 evangelische Christen in Deutschland. Der offene Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel ist im Internet unter <a href="http://www.vef.de/erklaerungen/friedensethik/">http://www.vef.de/erklaerungen/friedensethik/</a> zu finden und wird auch in der nächsten BRÜCKE abgedruckt.</p>
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		<title>Leymah Gbowee erhält Friedensnobelpreis</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 18:57:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Weltweit]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals in der Geschichte der Ausrichtung des Friedensnobelpreises haben drei Vorkämpferinnen für die Frauen- und Menschenrechte gemeinsam den diesjährigen Friedensnobelpreis erhalten. Eine davon, Leymah Gbowee, hat an einer mennonitischen Universität, der Eastern Mennonite University (EMU) in Harrisonburg studiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals in der Geschichte der Ausrichtung des Friedensnobelpreises haben drei Vorkämpferinnen für die Frauen- und Menschenrechte gemeinsam den diesjährigen Friedensnobelpreis erhalten. Eine davon, Leymah Gbowee, hat an einer mennonitischen Universität, der Eastern Mennonite University (EMU) in Harrisonburg studiert. Sie teilt sich den Preis mit der liberianischen Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf und Frauenrechtlerin Tawakkul Karman aus dem Jemen.</p>
<p>Gbowee, die einen Master in Konfliktbearbeitung an der EMU erlangt hat, erhielt den Nobelpreis für ihre Friedensbemühungen in Liberia. Im Verlauf des zweiten liberianischen Bürgerkrieges gründete sie die OrganisationÂ Women of Liberia Mass Action for Peace, diese Friedensorganisation hatte maßgeblichen Einfluss auf die Beendigung des Bürgerkrieges 2003. Sie hat sich in ihrem Land und auf der ganzen Welt für Menschen- und Frauenrechte eingesetzt. Nur 12 andere Frauen haben den Friedensnobelpreis in seiner 110-jährigen Geschichte gewonnen. </p>
<p>Leymah Gbowee ist auch die Hauptfigur des Dokumentarfilms Pray the Devil Back to Hell, in dem die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung in Liberia erzählt wird.</p>
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		<title>Lutheraner und Mennoniten erinnern in Wittenberg an Versöhnung</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 14:28:31 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
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		<description><![CDATA[WITTENBERG (APD) - Mit dem Symposium "Heilung der Erinnerungen - Versöhnung in Christus" in der Lutherstadt Wittenberg gedachten am 1. Oktober die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) und die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG) an 15 Jahre eucharistische Gastfreundschaft beider Konfessionen sowie an die Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes im Juli letzten Jahres in Stuttgart.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WITTENBERG (APD) &#8211; Mit dem Symposium &#8220;Heilung der Erinnerungen &#8211; Versöhnung in Christus&#8221; in  der Lutherstadt Wittenberg gedachten am 1. Oktober die Vereinigte  Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) und die  Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG) an 15  Jahre eucharistische Gastfreundschaft beider Konfessionen sowie an die  Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes im Juli letzten Jahres in  Stuttgart. Nach intensiven Lehrgesprächen hatten die VELKD und die AMG  1996 die gemeinsame Feier des Abendmahls vereinbart. Die Evangelische  Kirche in Deutschland (EKD) schloss sich der Vereinbarung an.</p>
<p>Mit theologischen Argumenten Luthers und Melanchthons, unter anderem gegen die Gläubigentaufe, wurde im 16. Jahrhundert die brutale Verfolgung der Täufer, der geistlichen Vorfahren der heutigen Mennoniten, welche die Kindertaufe ablehnten, gerechtfertigt. Obwohl das Augsburger Bekenntnis der Lutheraner von 1530, das die Täufer auch wegen ihrer Ablehnung von Gewalt und Krieg verdammt, immer noch eine gültige Bekenntnisschrift ist, erklärte die VELKD 1992, dass die Verwerfung der Friedenskirche im Augsburger Bekenntnis die Mennoniten heute nicht in demselben Masse treffe wie die Täufer der Reformationszeit. Sie schlug daher die eucharistische Gastfreundschaft zwischen beiden Konfessionen vor. Als Zeichen der Versöhnung fanden 1996 zwei Abendmahlsgottesdienste in Hamburg und Regensburg, je nach einer lutherischen und mennonitischen Ordnung, statt, zu denen gegenseitig eingeladen wurde.</p>
<p>Auch auf Weltebene kam es zu einem Dialog zwischen dem Lutherischen Weltbund (LWB) und der Mennonitischen Weltkonferenz (MWC). Während der Vollversammlung des LWB 2010 in Stuttgart baten die lutherischen Kirchen ebenfalls &#8220;um Vergebung für das Leiden, das unsere Vorfahren im 16. Jahrhundert den Täufern zugefügt haben&#8221;. Die Mennoniten antworteten: &#8220;Wir glauben, dass Gott Ihr Bekenntnis erhört und Ihrer Bitte um Vergebung entsprochen hat. Wir schliessen uns Gott freudig und demütig an, Ihnen zu vergeben.&#8221; Zur eucharistischen Gastfreundschaft kam es allerdings zwischen den 145 Mitgliedskirchen des LWB und den 99 Mitgliedskirchen des MWC in Stuttgart nicht.</p>
<p>Beim Symposium in Wittenberg sprachen der mennonitische Pastor Rainer Burkart (Enkenbach/Pfalz) und Oberkirchenrat Michael Martin von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, welche beide an den Lehrgesprächen beteiligt waren, in sehr persönlicher Weise über &#8220;Blicke verändern sich und Beziehungen werden neu. &#8211; Vom Abenteuer eines Dialogs&#8221;. Beide Theologen lernten sich während der gemeinsamen Studienzeit an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern kennen. Burkart habe schon Bedenken gehabt, als &#8220;unbekannter Mennonit&#8221; an einer evangelischen Hochschule Theologie zu studieren. Dabei sei es um die Angst vor dem Verlust der eigenen konfessionellen Identität gegangen. Doch er habe das Gegenteil erlebt und in der Begegnung mit Michael Martin und anderen Lutheranern seine Identität als Mennonit neu gefunden. Auch bei Martin habe sich der konfessionelle Horizont durch die Begegnung mit Burkart erweitert. Er arbeitete später vier Jahre lang als lutherischer Aushilfspfarrer bei einer Mennonitengemeinde in München und lernte dadurch auch das weltweite Täufertum kennen. Beide kamen zu der Schlussfolgerung, dass der Dialog mit anderen Konfessionen zwar ein Abenteuer sei, zu dem es aber keine Alternative gebe.</p>
<p>Vor dem Symposium gab es Baumpflanzungen im Luthergarten Wittenberg. Dort sollen bis zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation im Jahr 2017 insgesamt 500 Bäume von Kirchen aus aller Welt und unterschiedlicher Konfessionen gepflanzt werden. Pfarrer Dr. Larry Miller, Generalsekretär der Mennonitischen Weltkonferenz (MWC) wies darauf hin, dass zur Zeit der Reformation, aus der auch die Täufer hervorgegangen seien, nur wenige Christen außerhalb Europas gelebt hätten. Heute sei das Christentum weltweit verbreitet, wie auch die Bäume im Luthergarten zeigten. Der Generalsekretär pflanzte den Rotahorn der MWC direkt neben den Baum des Lutherischen Weltbundes, der seit 2009 dort steht. Außerdem pflanzten auch der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG), Frieder Boller (Ingolstadt), eine Traubenkirche und als Zeichen internationaler Verbundenheit die Indonesische Christliche Gemeinde Hamburg einen Trompetenbaum.</p>
<p>In seinem Grußwort wies der Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, Eckhard Naumann (SPD), darauf hin, dass es in der Stadt nur 25 Prozent Christen, &#8220;vielleicht auch nur 15 Prozent&#8221;, gäbe. Dennoch habe die Stadt das Gelände an den Wallanlagen mit Blick auf die Stadt- und Schlosskirche gern für den Luthergarten zur Verfügung gestellt. Naumann rief die Kirchen auf, ihre Vielfalt als Wert zu erkennen, aber trotzdem das Gemeinsame zu betonen.</p>
<p>Das Symposium schloss mit einem gemeinsamen Abendmahlgottesdienst nach mennonitischer Agende in der Stadtkirche Wittenberg. Die Predigt hielt der Leitende Bischof der VELKD, Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München). Die Liturgie übernahmen die stellvertretenden Vorsitzenden der AMG, Pfarrer Professor Dr. Fernando Enns (Hamburg) und Pastorin Doris Hege (Frankfurt/Main). Die Predigt von Bischof Friedrich wird in der kommenden Ausgabe der täuferisch-mennonitischen Gemeindezeitschrift DIE BRÜCKE nachzulesen sein.</p>
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		<title>Erste Bilder und Eindrücke vom Mennonitischen Gemeindetag</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 07:59:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ENKENBACH-ALSENBORN - Mit einem sehr gut besuchten Abschlussgottesdienst endete am 5. Juni der 11. Mennonitische Gemeindetag in Enkenbach-Alsenborn. Über 500 angemeldete Teilnehmende und zahlreiche teils mit Bussen angereiste Tagesgäste feierten gemeinsam in der Turnhalle der Integrierten Gesamtschule. In seiner Abschlusspredigt sprach Frieder Boller über den Traum Jakobs mit der Himmelsleiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1872" title="gemeindetag" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/02/gemeindetag.jpg" alt="gemeindetag" />ENKENBACH-ALSENBORN &#8211; Mit einem sehr gut besuchten Abschlussgottesdienst endete am 5. Juni der 11. Mennonitische Gemeindetag in  Enkenbach-Alsenborn. Über 500 angemeldete Teilnehmende und zahlreiche teils mit Bussen angereiste Tagesgäste feierten gemeinsam in der Turnhalle der Integrierten Gesamtschule.</p>
<p>In seiner Abschlusspredigt sprach Frieder Boller über 1. Mose 28, 10-22, den Traum Jakobs mit der Himmelsleiter. Jakob nannte den Ort &#8220;Beth El&#8221;, der Ort an dem Gott gegenwärtig ist. Boller verband damit den Wunsch, dass auch in den Gemeinden und Kreisen der Mennoniten Gottes Gegenwart sichtbar und erlebbar bliebe.</p>
<p>In Gottesdiensten, Bibelarbeiten und bei 33 Workshopangeboten hatten die Teilnehmenden in den Tagen zuvor Gelegenheit, sich mit den Thema &#8220;Innehalten&#8230; Leben Gestalten&#8221; auseinander zu setzen. Zudem gab es Ausflüge und Volleyball am Nachmittag sowie Jugendtheater und Konzerte an den Abenden. In einer Ausstellung präsentierten sich Werke, Gemeinden und Initiativen. Auf dem Hof der Schule fand sich Platz für Begegnung und Gespräch und die benachbarten Mennonitengemeinden sorgten mit einem GemeindetagscafÃ© für das leibliche Wohl. Für Kinder gab es ein eigenes Programm und auch Jugendliche treffen sich im Rahmen von &#8220;Mennoconnect&#8221; mit zum Teil eigenen Programmschwerpunkten.</p>
<p>Eine Bildergalerie mit einigen Eindrücken findet sich <a href="http://www.facebook.com/media/set/?set=a.160568377343784.41947.116429238424365">online bei Facebook</a>.</p>
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		<title>AMG- Mitgliederversammlung wählte neuen Vorstand</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 07:35:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ENKENBACH-ALSENBORN - Die Mitgliederversammlung der "Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.â€ (AMG) hat am vergangenen Donnerstag, den 2. Juni 2011 für weitere vier Jahre einen neuen Vorstand gewählt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-920" title="amg-logo" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/08/amg-logo.gif" alt="amg-logo" />ENKENBACH-ALSENBORN &#8211; Die Mitgliederversammlung der &#8220;Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.â€ (AMG) hat am vergangenen Donnerstag, den 2. Juni 2011 für weitere vier Jahre einen neuen Vorstand gewählt.</p>
<p>Vorsitzender bleibt Frieder Boller. Als Stellvertreter wurden Doris Hege, Frankfurt und Fernando Enns, Hamburg bestätigt. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden (wieder-)gewählt: Brigitta Albrecht, Ludwigshafen; Jan Berend van Delden, Gronau; Volker Haury, Ludwigsburg; Kurt Kerber, Sinsheim; Rainer Wiebe, Krefeld. Neu im Vorstand ist Wolfgang Seibel, Ludwigshafen. Ausgeschieden ist Barbara Hege-Galle, Heidelberg-Bammental. Die Mitgliederversammlung dankte Barbara Hege-Galle für 20 Jahre engagierte Mitarbeit im Vorstand der AMG.</p>
<p>Neben den Berichten aus den Arbeitsbereichen und Werken ging es auf der Sitzung auch um das Thema &#8220;Bundeswehr in den Schulenâ€. Der Vorstand hat hierzu ein Papier erarbeitet, dass den Gemeinden zur Kenntnisnahme undÂ  Diskussion empfohlen wird, es soll auch in der kommenden Ausgabe der BRÜCKE abgedruckt werden.</p>
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		<title>Menno Simons und die frühen Täufer</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 09:20:06 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[mgv]]></category>

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		<description><![CDATA[BOLANDEN - Im 450. Todesjahr von Menno Simons publiziert der Mennonitische Geschichtsverein rechtzeitig zum Mennonitischen Gemeindetag ein 80seitiges Buch mit dem Titel "Menno Simons und die frühen Täufer".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2063" title="menno-taeufer" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/06/menno-taeufer.jpg" alt="menno-taeufer" />BOLANDEN &#8211; Im 450. Todesjahr von Menno Simons publiziert der Mennonitische Geschichtsverein rechtzeitig zum Mennonitischen Gemeindetag ein 80seitiges Buch mit dem Titel <em>&#8220;Menno Simons und die frühen Täufer</em>&#8220;.</p>
<p>Das Buch führt in allgemeinverständlicher Form an Menno Simons und seine Zeit heran und stellt ihn in den Zusammenhang der frühen Täuferbewegung. Besonders die Ereignisse der Münsteraner Täuferherrschaft sind zum Verständnis Menno Simonsâ€™ unerläßlich.</p>
<p>In drei Vorlesungen, denen jeweils eine Zeittafel angefügt ist, werden die Anfänge der Täufer, das Münsteraner Täuferreich und Menno Simons behandelt. Verfasser ist Hans-Jürgen Goertz, Hamburg. Außerdem sind zwei Predigten von Hans-Jochen Jaschke, Weihbischof in Hamburg, und Christoph Wiebe abgedruckt. Sie knüpfen an Menno Simonsâ€™ Wahlspruch aus 1. Korinther 3,11 an: Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist: Jesus Christus. Jaschkes Predigt wurde zum Anschluß der katholisch-mennonitischen Dialogs gehalten und schlägt eine Brücke zum ökumenischen Miteinander der Kirchen heute. Wiebes Predigt setzt Menno Simonsâ€™ Leben zu seinem Wahlspruch in Beziehung.</p>
<p>Das Buch wird den Mitgliedern des Vereins in diesen Tagen kostenlos zugeschickt, es ist aber auch im Buchhandel und beispielsweise auf dem Mennonitischen Gemeindetag in Enkenbach erhältlich.</p>
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		<title>Menno-Simons-Predigtpreis 2011 geht an Lukas Amstutz</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 20:20:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[HAMBURG - Bereits zum dritten Mal verleiht die Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen der Universität Hamburg den Menno-Simons-Predigtpreis. Dieses Jahr geht der Preis an den Schweizer Theologen Lukas Amstutz aus Wisen, der die Jury mit einer Predigt über einen alttestamentlichen Text aus dem 2. Buch der Könige überzeugte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/05/lukas-amstutz.jpg" alt="lukas-amstutz" title="lukas-amstutz" class="alignleft size-full wp-image-1997" />HAMBURG &#8211; Bereits zum dritten Mal verleiht die Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen der Universität Hamburg den Menno-Simons-Predigtpreis. Dieses Jahr geht der Preis an den Schweizer Theologen Lukas Amstutz aus Wisen, der die Jury mit einer Predigt über einen alttestamentlichen Text aus dem 2. Buch der Könige überzeugte. Die prämierte Predigt wird am Sonntag, den 11. September 2011, im Gottesdienst der Mennonitenkirche Hamburgâ€Altona um 10.00 Uhr zu hören sein. Im Anschluss findet die öffentliche Preisverleihung statt. </p>
<p>Im Predigttext sucht der Feldherr Naaman beim Propheten Elischa Heilung von seinem Aussatz. Lukas Amstutz zeigt, dass eine Sklavin und ein Diener die eigentlichen Hauptrollen spielen, weil ihr engagiertes Eingreifen die Heilung erst ermöglicht. Die Macht der scheinbar Ohnmächtigen wie die Ohnmächtigkeit der scheinbar Mächtigen werden durch die Nacherzählung der biblischen Geschichte zum nachvollziehbaren Ereignis und die Predigthörer werden zur Reflexion über ihre eigene &#8220;Rolle&#8221; angeregt. </p>
<p>Lukas Amstutz (1973) arbeitete zunächst als Kaufmännischer Angestellter, war aber früh in der Evangelischen Mennonitengemeinde Schänzli in Muttenz (Schweiz) aktiv, u.a. als Organist. Seinen vollzeitigen kirchlichen Dienst begann er als Jugendsekretär bei der Konferenz der Mennoniten in der Schweiz (KMS), an den sich ein Bachelorâ€Studium am Theologischen Seminar Bienenberg in Liestal (Schweiz) anschloss. Amstutz wurde zum Pastor in die Mennonitengemeinde Zweibrücken in Deutschland berufen. Während dieser Zeit absolvierte er berufsbegleitend ein Masterstudium (Master of Arts in Pastoral Ministries), das er mit einer Studie zum Thema &#8220;Gott als Gastgeber im Alten Testament&#8221; abschloss. 2005 kehrte Amstutz als Dozent an das Theologische Seminar Bienenberg zurück und ist seit 2007 Mitglied der Seminarleitung. Amstutz ist verheiratet und hat zwei Kinder. </p>
<p>Mit dem Mennoâ€Simonsâ€Predigtpreis sollen Predigten angeregt und gewürdigt werden, die das biblische Zeugnis im Licht der täuferischâ€mennonitischen Tradition zur Sprache bringen. Im Horizont gelebter Ökumene sollen sie friedenskirchliche Orientierungen fördern sowie durch Glaubwürdigkeit überzeugen, um spirituelle Stärkung bieten zu können. Ferner sollen die Predigten zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit anderen Konfessionen sowie dem öffentlichen Leben anregen. </p>
<p>Der Preis wurde von Dr. h.c. Annelie Kümpersâ€Greve (Mennonitengemeinde Hamburg) gestiftet und ist mit Euro 2.000 dotiert. Zur Hälfte geht der Betrag an den Preisträger, zur anderen Hälfte an seine Kirchengemeinde, um wissenschaftlich reflektierte Bibelarbeiten im Wirkfeld der Predigenden zu fördern. Die Jury umfasst mennonitische Theologen und Historiker, Vorsitzender ist der Leiter der Arbeitsstelle Prof. Dr. Fernando Enns, als externer Gutachter fungiert Prof. Dr. Hansâ€Martin Gutmann (Praktische Theologie, Universität Hamburg). </p>
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		<title>Ansgar Hörsting neuer Präsident der VEF</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 08:35:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[KASSEL - Auf ihrer Mitgliederversammlung am 12. April in Kassel wählten die Delegierten der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) einen neuen Vorstand, der ab 1. Juli 2011 tätig sein wird. Ihm gehören für die nächsten drei Jahre an: Ansgar Hörsting (Bund Freier evangelischer Gemeinden), Günter Karcher (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden), Friedrich Schneider (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden), Ekkehart Vetter (Mühlheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden) und Bischöfin Rosemarie Wenner (Evangelisch-methodistische Kirche). Zum neuen Präsidenten der VEF wurde Ansgar Hörsting gewählt, als seine Stellvertreterin die bisherige Präsidentin Rosemarie Wenner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1984" title="ansgar-vef" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/04/ansgar-vef.jpg" alt="ansgar-vef" /> KASSEL &#8211; Auf ihrer Mitgliederversammlung am 12. April in Kassel wählten die Delegierten der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) einen neuen Vorstand, der ab 1. Juli 2011 tätig sein wird. Ihm gehören für die nächsten drei Jahre an: Ansgar Hörsting (Bund Freier evangelischer Gemeinden), Günter Karcher (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden), Friedrich Schneider (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden), Ekkehart Vetter (Mühlheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden) und Bischöfin Rosemarie Wenner (Evangelisch-methodistische Kirche). Zum neuen Präsidenten der VEF wurde Ansgar Hörsting gewählt, als seine Stellvertreterin die bisherige Präsidentin Rosemarie Wenner.</p>
<p>Ansgar Hörsting, geboren 1965, hat nach einer Ausbildung zum Altenpfleger Theologie am Seminar des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Ewersbach studiert. Von 1993 bis 1997 war er Pastor in der Freien evangelischen Gemeinde Siegen-Geisweid und von 1998 bis 2007 Leiter der Allianz-Mission. Seit 2008 ist er Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden und Mitglied im Vorstand der VEF.</p>
<p>Auf der Mitgliederversammlung diskutierten die 23 Delegierten der Freikirchen auch über die Integration von Migranten in die Gemeinden, Kirchen und Bünde. Dabei wurde deutlich, dass innerhalb der VEF ein hohes Potential an Knowhow im Umgang mit Migranten vorhanden ist. Fast alle Freikirchen haben langjährige und positive Erfahrungen mit Menschen mit Migrationshintergrund. Den Schwerpunkt bilden dabei Migranten aus afrikanischen Ländern sowie aus Russland. Die Form und Intensität der Integration ist unterschiedlich. Sie reicht von der Integration in bestehende Gemeinden bis zur Bildung eigenständiger Migrantengemeinden. Den höchsten Anteil an Migranten hat der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, in dem 35 Prozent aller Gemeinden Migrantengemeinden sind. Zur Aus- und Weiterbildung von Migrantenpastoren sind in einigen Freikirchen eigenständige pastorale Integrationskonzepte entwickelt worden. Die VEF hat vereinbart, den Austausch untereinander über die Arbeit mit Migranten zu fördern sowie ihre Erfahrungen in die gesellschaftliche Debatte einzubringen.</p>
<p>Die VEF ist ein Zusammenschluss von Freikirchen und freikirchlichen Gemeindebünden in Deutschland. Sie wurde 1926 gegründet und gilt als der älteste ökumenische Verband in Deutschland. In der VEF sind zehn Mitglieds- und vier Gastkirchen beziehungsweise -bünde vereinigt.</p>
<p><em>von Thomas Przyluski</em></p>
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