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	<title>Mennonews.de  :=:  Mennonitische Nachrichten &#187; Schweiz</title>
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	<description>Neues über die Mennoniten und andere Freikirchen sowie aktuelle Themen</description>
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		<title>Church and Peace unterst&#252;tzt Kampagnen zur Abschaffung von Atomwaffen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 18:40:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[BIENENBERG - Die europ&#228;ische Sicherheits- und Verteidigungspolitik war Thema der Mitgliederver­sammlung von Church and Peace, dem vor mehr als sechzig Jahren gegr&#252;ndeten europ&#228;ischen &#246;kumenischen Netzwerk der Friedenskirchen, -gemeinschaften und Kommunit&#228;ten, vom 4. bis 6. Juni 2010 im Tagungszentrum Bienenberg bei Basel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/06/candp.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1445" title="candp" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/06/candp.jpg" alt="candp" /></a>BIENENBERG &#8211; Die europ&#228;ische Sicherheits-und Verteidigungspolitik war Thema der Mitgliederver­sammlung von Church and Peace, dem vor mehr als sechzig Jahren gegr&#252;ndeten europ&#228;ischen &#246;kumenischen Netzwerk der Friedenskirchen, -gemeinschaften und Kommunit&#228;ten, vom 4. bis 6. Juni 2010 im Tagungszentrum Bienenberg bei Basel. Ziel war es, zun&#228;chst von der Arbeit der &#246;kumenischen Organisationen in Br&#252;ssel und Stra&#223;burg zu h&#246;ren und die gegenseitigen Erwartungen angesichts der europ&#228;i­schen Friedenspolitik zu kl&#228;ren. Auf dieser Basis sollen zuk&#252;nftig die Erfahrungen und Kompetenzen im Netzwerk von Church and Peace auf diesem Feld in eine enge­re Kooperation eingebracht werden.</p>
<p>Es gibt eine bisher einmalige Chance zur Abschaffung der Atomwaffen, nicht zuletzt durch die Politik des amerikanischen Pr&#228;sidenten Obama, allerdings muss daf&#252;r die &#246;ffentliche Unterst&#252;tzung dringend intensiviert werden. Hierzu forderte Elina Elo¬ranta, Exekutivsekret&#228;rin f&#252;r Frieden und Vers&#246;hnung der Kommission Kirche und Gesellschaft der Konferenz Europ&#228;ischer Kirchen (KEK) aus Br&#252;ssel, Church and Peace als assoziiertes Mitglied der KEK eindr&#252;cklich auf. Die KEK hat Thesen zu einer neuen EU-Politik zur atomaren Abr&#252;stung in die Vorbereitung der EU auf die &#220;berpr&#252;fungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages eingebracht (<a href="http://csc.ceceurope.org/issues/nuclear-disarmament">siehe KEK</a>) . Die Mitglieder von Church and Peace verabredeten, sich in ihren jeweiligen L&#228;ndern und kirchlichen Bez&#252;gen gerade jetzt st&#228;rker f&#252;r die Abschaffung der Atomwaffen, aber auch die Infragestellung der zivilen Nutzung der Atomenergie angesichts ihrer &#246;kologischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Risiken zu engagieren.</p>
<p><strong>Sicherheit und Verwundbarkeit</strong></p>
<p>Church and Peace besch&#228;ftigt sich seit langem mit dem Thema Sicherheit und Verwundbarkeit als theologische und sicherheitspolitische Herausforderung. Darin wurden die Mitglieder weiter ermutigt durch die Diskussion mit Martina Weitsch, Leiterin des Quaker Council for European Affairs (QCEA) und Vorsitzende des European Peacebuilding Liaison Office (EPLO) in Br&#252;ssel. Sie informierte &#252;ber die Kernpunkte der europ&#228;ischen Sicherheitsstrategie und stellte dar, welches Verst&#228;ndnis von Sicherheit bzw. damit zugleich der die Sicherheit gef&#228;hrdenden Faktoren und entsprechenden Strategien der Europ&#228;ischen Sicherheits-und Verteidigungspolitik (ESVP) zugrunde liegen (<a href="http://www.consilium.europa.eu/showPage.aspx?id=266&amp;lang=de">mehr dazu</a>) . Deutlich wurde, dass es &#252;berwiegend um Werte und Faktoren geht, die weder durch milit&#228;rische Optionen gesichert noch wiederhergestellt werden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Friedensarbeit st&#228;rker in den Focus</strong></p>
<p>Die Mitgliederversammlung bittet KEK, COMECE (Rat der europ&#228;ischen Bischofskonferenzen in der EU) und QCEA, ein eindeutiges, theologisch fundiertes Friedenszeugnis zu vertreten, um die Option f&#252;r Gewaltfreiheit als Grundlage der europ&#228;ischen Konfliktpr&#228;vention und -bearbeitung zu st&#228;rken. Entwicklungsarbeit ist nicht deckungsgleich mit Friedensarbeit, so wurde in diesem Zusammenhang unterstrichen. Deshalb bittet Church and Peace die &#246;kumenischen Organisationen darauf hinzuwirken, dass in der EU Friedensarbeit als eigenst&#228;ndiger Bereich neben der Entwicklungszusammenarbeit (in enger Verbindung mit dieser) etabliert und ausgebaut wird.</p>
<p><em><a href="http://www.church-and-peace.org/">www.church-and-peace.org</a></em></p>
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		<title>Der Friedensweg auf dem Bienenberg w&#228;chst</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 15:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[bienenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[BIENENBERG - In den letzten Monaten und Wochen haben verschiedene Menschen dabei mitgeholfen, dass der Friedensweg auf dem Bienenberg wachsen konnte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/05/kreuz-waffe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1342" title="kreuz-waffe" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/05/kreuz-waffe.jpg" alt="kreuz-waffe" /></a>BIENENBERG &#8211; In den letzten Monaten und Wochen haben verschiedene Menschen dabei mitgeholfen, dass der Friedensweg auf dem Bienenberg wachsen konnte. Eine alte Telefonkabine bietet Informationen &#252;ber den Friedensweg an. Hier kann man ab CD-Player in Deutsch, Englisch und Franz&#246;sisch eine &#8220;etwas andere&#8221; Einf&#252;hrung erhalten &#8211; oder auch Informationen lesen und in einem bereitgelegten Buch die gemachten Eindr&#252;cke beim Begehen des Friedensweges  notieren oder Gesehenes kommentieren.</p>
<p>Eine  Unterweisungsgruppe verschiedener Gemeinden aus dem Raum Basel, darunter die Ev. Mennonitengemeinde Sch&#228;nzli, Muttenz haben &#8220;Modell&#8221; gestanden, um weitere Gewaltszenen darzustellen. Die Figuren zeigen eine Steigerung von Gewalt, die an biblische Symbolfiguren denken lassen. Am  Anfang war der Abfall vom Sch&#246;pfer. Eine vorenthaltene Frucht stand scheinbarem menschlichem Gl&#252;ck im Wege. Bald darauf folgte schon der erste Mord (Nachzulesen in Genesis 3 und 4). Noch immer sind wir Menschen erfindungsreich, wenn es darum geht einander Leid anzutun und Gewalt auszu&#252;ben. S&#252;nde hat viele Dimensionen &#8211; und wird mit den Figuren anschaulich dargestellt.</p>
<p>Ein weiterer Posten ist durch eine grossz&#252;gige Gabe entstanden: Erneut hat B. Egly (Guebwiler/F) dem Bienenberg mit einer Metallarbeit einen Posten geschenkt. Er tr&#228;gt die &#220;berschrift „Kreuz und Waffe“. Allzu oft haben Menschen die Waffen erhoben und das auch noch mit dem Kreuz begr&#252;ndet. Das Symbol des vollendeten Erl&#246;sungswerkes Christi und der Vers&#246;hnung zwischen Gott und Menschen wurde und wird missbraucht. Doch gerade weil Gott am Kreuz seine Liebe f&#252;r alle Menschen deutlich gemacht hat, kann Gewalt, das B&#246;sen und Verletzungen durch eine Begegnung mit dem Erl&#246;ser &#252;berwunden werden. Darin liegt unsere Hoffnung.</p>
<p>Mit dem Friedensweg wollen die Verantwortlichen den vielen willkommenen G&#228;sten und Spazierg&#228;ngern auf dem Bienenberg einen Anreiz zu bieten, &#252;ber die Botschaft Jesu Christi nachzudenken, besser zu verstehen, was die Bedeutung des Evangeliums ist und welche praktische Relevanz die biblische Botschaft hat. Der Friedensweg soll f&#252;r viele Menschen attraktiv sein und die Gemeinden zu Aktionen f&#252;r den Frieden ermutigen.</p>
<p><em><a href="http://www.bienenberg.ch">www.bienenberg.ch</a></em></p>
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		<title>Helmut Doerksen verstorben</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 13:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>

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		<description><![CDATA[MUTTENZ - Helmut Doerksen war von 1966 bis 2002 Dozent am Theologischen Seminar Bienenberg und auch viele Jahre in der Leitung des Bienenbergs t&#228;tig. Am 12. April verstarb er nach langer Krankheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1310" title="doerksen" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/04/doerksen.jpg" alt="doerksen" />MUTTENZ &#8211; Helmut Doerksen war von 1966 bis 2002 Dozent am Theologischen Seminar Bienenberg und auch viele Jahre in der Leitung des Bienenbergs t&#228;tig. Am 12. April verstarb er nach langer Krankheit.</p>
<p>Helmut Doerksen wurde am 26. August 1937 in Asuncion, Paraguay geboren. Seine Eltern waren Ende der 1920er Jahre aus der UdSSR hierhin gefl&#252;chtet. 1939 erfolgte der Umzug in den Chaco und 1949 die Auswanderung nach Kanada. Seine Taufe von Juli 1956 in Abbotsford war Ausdruck seiner bewussten Entscheidung f&#252;r ein Leben in der Nachfolge Jesu.</p>
<p>Nach seiner Ausbildung zum Lehrer verheiratete er sich 1963 mit Lydia Toews. Dieser Ehe entsprossen drei Kinder: Paul (* 1967), Carol (1969-1990) und Richard (1970-1998).</p>
<p>Von 1964 bis 1966 studierte Helmut Doerksen in Winnipeg Theologie. Nach Studienabschluss begannen er und Lydia einen Freiwilligendienst mit Mennonite Central Committee (MCC), dem Hilfswerk der nordamerikanischen Mennoniten. Dieser Einsatz bestand in einer Lehrt&#228;tigkeit an der „Europ&#228;ischen Mennonitischen Bibelschule“ auf dem Bienenberg bei Liestal in der Schweiz. Der urspr&#252;nglich auf 2 Jahre geplante Einsatz wurde allerdings kontinuierlich verl&#228;ngert und dauerte letztlich bis 2002. Parallel zu seiner T&#228;tigkeit auf dem Bienenberg engagierte sich Helmut auch in der Mennonitengemeinde Sch&#228;nzli in Muttenz, wovon viele Jahre als Prediger und &#196;ltester. Theologische Weiterbildung war Helmut zeitlebens wichtig, so besuchte er regelm&#228;ssig Kurse an der Uni Basel (1968-1976) und vertiefte im Rahmen von zwei Sabbaticals in den USA (1980/81 und 1990/91) seine Kenntnisse namentlich in seelsorgerlich-therapeutischen Themen sowie beim Thema „Gewalt in Familien“.</p>
<p>Von 1983-1998 fungierte Helmut Doerksen als umsichtiger Vorsitzender der Bienenberg-Werkleitung. Dabei waren ihm die pers&#246;nliche Kontaktpflege zu den Mitarbeitenden, den Tr&#228;gerkreisgemeinden und Freunden des Bienenberges sowie eine gute finanzielle Haushalterschaft zentrale Anliegen. Nach ersten gesundheitlichen Beeintr&#228;chtigungen bereits ab 1997 machten sich ab dem Jahr 2000 erste Anzeichen der Erkrankung Multisystematrophie (MSA) bemerkbar. Nach seiner Pensionierung von 2002 und dem gleichzeitigen Umzug vom Bienenberg nach Muttenz schwanden Helmuts Kr&#228;fte zusehends. Nach mehrj&#228;hriger, zunehmend schwerer und pflegeintensiver Krankheitszeit wurde er am 12. April 2010 von seinem Leiden erl&#246;st.</p>
<p>In der n&#228;chsten BR&#220;CKE und in der PERSPEKTIVE wird ein auf&#252;hrlicherer Nachruf von Hanspeter Jecker erscheinen.</p>
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		<title>Schweizerische Mennonitische Mission sucht neue Gesch&#228;ftsleitung</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 06:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[M&#220;NCHENSTEIN - Die Schweizerische Mennonitische Mission sucht zum 1. September 2010 oder nach Vereinbarung eine Gesch&#228;ftsleitung. Die Stelle kann im Vollzeit- oder von 2 Personen im Teilzeitpensum besetzt werden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M&#220;NCHENSTEIN &#8211; Die Schweizerische Mennonitische Mission sucht zum 1. September 2010 oder nach Vereinbarung eine Gesch&#228;ftsleitung. Die Stelle kann im Vollzeit- oder von 2 Personen im Teilzeitpensum besetzt werden.</p>
<p>Zu den Arbeitsbereichen geh&#246;ren neben der Leitung der Organisation auch der Aufbau des Missionsangebots, Kommunikation, Repr&#228;sentations- und Vernetzungsaufgaben.  Eine Berwerbung ist bis 10. Mai erw&#252;nscht an Joël Nussbaumer, M&#252;nchenstein. N&#228;here Informationen in der<a href="http://www.swiss-mennonite-mission.org/pdf/SMM%20Stellenausschreibung%20Gesch%C3%A4ftsleitung_D.pdf"> ausf&#252;hrlichen Stellenausschreibung</a>.</p>
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		<title>Zum 300. Jahrestag einer missgl&#252;ckten Deportation</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:56:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[LIESTAL - Am 18. M&#228;rz 2010 j&#228;hrt sich zum 300. Mal die Ausschaffung von 56 einheimischen T&#228;uferinnen und T&#228;ufern durch die Berner Obrigkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LIESTAL &#8211; Am 18. M&#228;rz 2010 j&#228;hrt sich zum 300. Mal die Ausschaffung von 56 einheimischen T&#228;uferinnen und T&#228;ufern durch die Berner Obrigkeit. Diese Deportation stellte den vorl&#228;ufigen H&#246;hepunkt in einer langen Reihe von Bestrebungen der Beh&#246;rden dar, das eigene Territorium „t&#228;uferfrei“ zu machen und diese seit ihrem Auftauchen im Rahmen des reformatorischen Aufbruchs im 16. Jahrhundert als Ketzer, Rebellen und Scheinheilige gebrandmarkten kirchlich-religi&#246;sen Nonkonformisten zu eliminieren. Auch diesmal sollte die anvisierte „Endl&#246;sung der T&#228;uferfrage“ zwar scheitern. Aber der Preis, den einzelne Menschen f&#252;r diese kirchlich-religi&#246;se S&#228;uberung zu zahlen hatten, war ein hoher&#8230;</p>
<p>Das T&#228;uferjahr 2007 hat in einer guten Weise die schwierige Geschichte des Verh&#228;ltnisses zwischen politischen und kirchlichen Obrigkeiten und dem T&#228;ufertum in der Schweiz thematisiert.</p>
<p>Und unl&#228;ngst ist ein dreij&#228;hriger Dialog zwischen dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) und der Konferenz der Mennoniten der Schweiz (KMS) zu einem erfolgreichen Abschluss gelangt. (<a href="http://www.mennonews.de/archiv/2009/11/24/schweizer-dialog-zwischen-mennoniten-und-reformierten/">Mennonews berichtete</a>) Beide Initiativen illustrieren, wie aus einem jahrhundertelangen Gegeneinander und dann einem Nebeneinander allm&#228;hlich ein verst&#228;rktes Miteinander geworden ist.</p>
<p>Der bevorstehende 300. Jahrestag der Deportation bernischer T&#228;uferinnen und T&#228;ufer ist ein geeigneter Anlass, sich einerseits diese schwierigen Ereignisse noch einmal in Erinnerung zu rufen, dabei aber anderseits auch des guten Weges zu gedenken, der seither zur&#252;ck gelegt worden ist.</p>
<p>Weitergehende Informationen zu t&#228;uferisch-mennonitischen Kirchen in der Schweiz und weltweit finden sich auf  <a href="http://www.mwc-cmm.org/">http://www.mwc-cmm.org/</a> bzw. <a href="http://www.menno.ch/">http://www.menno.ch/</a>.</p>
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		<title>Schweizer Dialog zwischen Mennoniten und Reformierten</title>
		<link>http://www.mennonews.de/archiv/2009/11/24/schweizer-dialog-zwischen-mennoniten-und-reformierten/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 20:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[BERN - In den letzten drei Jahren fand ein Dialogprozess zwischen dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK und der Konferenz der Mennoniten der Schweiz (KMS) statt. Am 29. November 2009 um 16 Uhr findet in der Berner Friedenskirche ein &#246;ffentlicher Abschluss-Gottesdienst statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/11/christusfriede.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1149" title="christusfriede" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/11/christusfriede.jpg" alt="christusfriede" /></a>BERN &#8211; In den letzten drei Jahren fand ein Dialogprozess zwischen dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK und der Konferenz der Mennoniten der Schweiz (KMS) statt. Am 29. November 2009 um 16 Uhr findet in der Berner Friedenskirche ein &#246;ffentlicher Abschluss-Gottesdienst statt. Thema des Gottesdienstes, der auch ein gemeinsames Abendmahl beinhaltet ist &#8220;Christus ist unser Friede&#8221;</p>
<p>2005 haben der Rat des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK und der Vorstand der Konferenz der Mennoniten der Schweiz KMS eine Gespr&#228;chskommission eingesetzt mit dem Auftrag, in dreij&#228;hriger T&#228;tigkeit (2006-2009) Konvergenzen und Divergenzen der beiden Konfessionen aufzuarbeiten.</p>
<p>Zum Abschluss der Gespr&#228;che liegt nun auch eine Brosch&#252;re vor, welche die Ergebnisse dieser Gespr&#228;che pr&#228;sentiert, namentlich in den Bereichen Taufe und Kirchenverst&#228;ndnis. Sie bietet ausserdem konkrete Anregungen f&#252;r Katechese und Erwachsenenblidung. Das Dokument mit 117 Seiten kann auf den <a href="http://www.sek.ch/shop/product_info.php/info/p431_Christus-ist-unser-Friede.htmlhttp://www.sek.ch/shop/product_info.php/info/p431_Christus-ist-unser-Friede.html">Seiten der SEK </a>bestellt oder heruntergeladen werden.</p>
<p>PDF:  <a href="http://www.sek-feps.ch/shop/media/oekumene/mennoniten_de_web_einzel.pdf">http://www.sek-feps.ch/shop/media/oekumene/mennoniten_de_web_einzel.pdf</a></p>
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		<title>LWB-Rat verabschiedet einstimmig Erkl&#228;rung, in der Mennoniten um Vergebung gebeten werden</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 06:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[lwb]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF (LWI) – Der Rat des Lutherischen Weltbundes (LWB) hat eine Erkl&#228;rung verabschiedet, die als Vorbereitung dient f&#252;r Vers&#246;hnungsakte mit den t&#228;uferischen Kirchen. MWK-Generalsekret&#228;r Miller: MennonitInnen begr&#252;ssen Schritt in Richtung Vers&#246;hnung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/10/abstimmung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1103" title="abstimmung" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/10/abstimmung.jpg" alt="abstimmung" /></a>GENF (LWI) – Der Rat des Lutherischen Weltbundes (LWB) hat eine Erkl&#228;rung verabschiedet, die als Vorbereitung dient f&#252;r Vers&#246;hnungsakte mit den t&#228;uferischen Kirchen. Mit dieser Best&#228;tigung wird der Elften LWB-Vollversammlung, die im Juli 2010 in Stuttgart stattfinden wird, empfohlen, die Erkl&#228;rung „Beschlussfassung zum lutherischen Erbe der Verfolgung der ‚Anabaptisten’“ zu verabschieden.</p>
<p>In der Erkl&#228;rung wird „tiefes Bedauern und Kummer“ &#252;ber das Erbe der brutalen Verfolgung von T&#228;ufern ge&#228;ussert, insbesondere dar&#252;ber, dass lutherische Reformatoren diese Verfolgung mit theologischen Argumenten unterst&#252;tzten. In der Erkl&#228;rung werden „Gott und unsere mennonitischen Schwestern und Br&#252;der“ f&#252;r dieses Unrecht um Vergebung gebeten. Dies schliesst auch die Bitte um Vergebung daf&#252;r ein, dass LutheranerInnen diese Verfolgung vergessen oder ignoriert haben und T&#228;uferInnen weiterhin auf irref&#252;hrende und negative Weise beschrieben haben.</p>
<p>Die Erkl&#228;rung umfasst des Weiteren Verpflichtungen, wie die brutale Geschichte der Verfolgung durch LutheranerInnen im Lichte dieser Erkl&#228;rung in Zukunft erinnert und wie das konfessionelle Erbe der LutheranerInnen verstanden werden soll.</p>
<p>Dieser Beschluss des LWB-Rates basiert auf der Arbeit der Internationalen lutherisch-mennonitischen Studienkommission, die von 2005 bis 2009 tagte. Der Bericht dieser Kommission mit dem Titel „Heilung der Erinnerungen, Vers&#246;hnung in Christus“ wurde vom Rat, der der Kommission f&#252;r ihre „gr&#252;ndliche und wichtige Arbeit“ Anerkennung aussprach, entgegengenommen.</p>
<p>Auf Empfehlung des Programmausschusses f&#252;r &#214;kumenische Angelegenheiten beschloss der Rat, den Internationalen Lutherischen Rat (International Lutheran Council, ILC) &#252;ber den Bericht und die Erkl&#228;rung zu informieren. Weiterhin soll der ILC eingeladen werden, sich an diesem Prozess zu beteiligen und ebenfalls sein Bedauern und seinen Kummer &#252;ber die Verfolgung der T&#228;uferInnen durch LutheranerInnen auszusprechen.</p>
<p>Fest und Andacht</p>
<p>Im Anschluss an die einstimmige Verabschiedung, begr&#252;sste Pfr. Dr. Larry Miller, Generalsekret&#228;r der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK), den Beschluss. Die MWK-Vollversammlung im Juli 2009 in Asunción (Paraguay) hatte die Nachricht, dass die LutheranerInnen einen solchen Beschluss vorbereiten, freudig begr&#252;sst und versprochen, die LutheranerInnen in diesem Prozess zu begleiten. Miller merkte an, dass diese Bitte um Vergebung erfordere, dass auch die MennonitInnen sich &#228;nderten.</p>
<p>„Sie applaudieren nicht sich selbst“, so Miller. „Sie applaudieren der Gnade Gottes unter uns.“ MennonitInnen h&#228;tten von LutheranerInnen gelernt, „dass wir allein durch unseren Glauben gerechtfertigt sind, weil wir wissen, dass die Rechtfertigung nicht nur Beziehungen zwischen einem selbst und Gott, sondern auch Gemeinschaft von Kirchen herstellt.“</p>
<p>LWB-Generalsekret&#228;r Pfr. Dr. Ishmael Noko begl&#252;ckw&#252;nschte die Kommission zu ihrer Arbeit und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Vollversammlung in Stuttgart mit Blick auf die zu erwartende Verabschiedung des Beschlusses ein „Meilenstein sein werde“. „Unsere Kinder werden stolz sein auf diesen Tag“, betonte Noko. Er merkte an, dass LutheranerInnen und MennonitInnen bereits in der ganzen Welt zusammenarbeiteten und dass dieser Beschluss diese Zusammenarbeit auf eine neue Ebene heben werde.</p>
<p>Mit Blick auf die Vollversammlung in Asunción, an der auch der LWB-Generalsekret&#228;r und die Assistierende LWB-Generalsekret&#228;rin f&#252;r &#214;kumenische Angelegenheiten, Dr. Kathryn Johnson, teilnahmen, bemerkte Noko, „[wir] haben in Paraguay wie Kinder geweint als wir sahen, wie die Mennoniten und Mennonitinnen uns in die Arme schliessen w&#252;rden.“</p>
<p>Der Dialog- und Vers&#246;hnungsprozess begann 1980 als aus Anlass des 450. Jahrestages des Augsburger Bekenntnisses VertreterInnen von mennonitischen Kirchen die Frage aufwarfen, wie sie in die Feiern einstimmen sollten, wo doch das gefeierte Dokument die anabaptistischen und die eigenen Lehren ausdr&#252;cklich verurteilte.</p>
<p>1980 brachte das LWB-Exekutivkomitee sein Bedauern zum Ausdruck &#252;ber den Schmerz und das Leid, das die Verurteilungen ausgel&#246;st hatten, und rief die LWB-Mitgliedskirchen auf, „unser gemeinsames lutherisches Erbe in Dankbarkeit und Busse zu feiern.“</p>
<p>Im Jahr 2002 gr&#252;ndete der LWB-Rat zusammen mit der MWK die Internationale lutherisch-mennonitische Studienkommission.</p>
<p>W&#228;hrend ihrer Beratungen wurde der Kommission bewusst, dass die Geschichte der Verfolgung immer wieder ihre Bem&#252;hungen um theologische Diskussionen st&#246;rte. Gemeinsam die Geschichte zu erz&#228;hlen, w&#228;re an sich schon ein Akt der Vers&#246;hnung, so ein Ergebnis der Kommissionsarbeit.</p>
<p><em>(Foto: Der Rat bei der Abstimmung, © LWF/ H. Putsman Penet)</em></p>
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		<title>Theologie f&#252;r den Alltag &#8211; Sechs Mastertitel am Theologischen Seminar Bienenberg verliehen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 14:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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		<description><![CDATA[BIENENBERG - Am 1. September erhielten sechs Studierende das Diplom „Master of Arts in Theology (Pathway: Pastoral Ministries)“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/09/tsb-studis.jpg"><img class="size-full wp-image-1048  alignleft" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/09/tsb-studis.jpg" alt="Sie haben das Studium erfolgreich beendet: Benjamin B&#252;rger, Michael Landoll, Anita Schatzmann, Babsi Hanemann, Peter Seeberger, Daniel Santini, Heidi Schnegg-Geiser [nicht abgebildet: Willi D&#252;rksen und Lilia S&#228;gesser-Dyck]" width="300" height="182" /></a></p>
<p>BIENENBERG &#8211; Am 1. September erhielten sechs Studierende das Diplom „Master of Arts in Theology (Pathway: Pastoral Ministries)“. Das Theologische Seminar Bienenberg (TSB) und das Theologisch-Diakonische Seminar Aarau (TDS) bieten seit &#252;ber zehn Jahren diesen Studiengang an, welcher von der Universit&#228;t von Wales, Lampeter anerkannt ist.</p>
<p>[Foto: Sie haben das Studium erfolgreich beendet: Benjamin B&#252;rger, Michael Landoll, Anita Schatzmann, Babsi Hanemann, Peter Seeberger, Daniel Santini, Heidi Schnegg-Geiser [nicht abgebildet: Willi D&#252;rksen und Lilia S&#228;gesser-Dyck]</p>
<p>„Wir haben es geschafft!“ ruft Peter Seeberger, einer der sechs Frischdiplomierten, als er das Schlusswort im Namen der Studierenden ergreift. Er dankt seinen Bergf&#252;hrern, den Dozierenden, welche die Studierenden &#252;ber mindestens drei Jahre mit sicheren Tritten und Wegvorbereitungen &#252;ber so ganz verschiedenes Terrain begleitet haben. Nun hat die Bergsteigergruppe den Gipfel erreicht. Sicher nicht ohne Anstrengung, denn die Master-Arbeit kostete viel Kraft, Ausdauer und Schweisstropfen. Im Laufe der Feier wurden diese sechs Meisterwerke von je einem Dozenten vorgestellt und gew&#252;rdigt. Deutlich erkennbar war die Relevanz f&#252;r das unmittelbare Umfeld der Studenten genauso wie f&#252;r die Gesellschaft als Ganzes. Dies ist die &#252;berragende St&#228;rke dieses Master-Programms.</p>
<p>Und dar&#252;ber haben die sechs Diplomierten ihre Masterarbeit geschrieben:<br />
·         Benjamin B&#252;rger: Die Bewegung der „emerging church“<br />
·         Babsi Hanemann: Kirche im 21. Jahrhundert<br />
·         Michaell Landoll: Predigen in der Postmoderne<br />
·         Daniel Santini: Die Ur-Ordnung der Gerechtigkeit bei Emil Brunner<br />
·         Astrid Schatzmann: Professionelle Angebote der Sozialdiakonie in der Landeskirche Aargau<br />
·         Peter Seeberger: Aufgaben und Kernkompetenzen von Firmenseelsorgern</p>
<p>Zus&#228;tzlich haben drei Personen mit dem „Post-Graduate Diploma“ abgeschlossen: Willy Duerksen Teichgraef, Lilia S&#228;gesser-Dyck und Heidi Schnegg-Geiser. Mit 10 neuen Studierenden und einer Klasse von insgesamt 22 Studierenden, hat das Masterstudium das neue Studienjahr begonnen.</p>
<p>Weitere Informationen  unter <a href="http://az.bienenberg.ch/deu/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=29&amp;Itemid=34">www.bienenberg.ch</a></p>
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