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	<title>Mennonews.de  :=:  Mennonitische Nachrichten &#187; Kirchen &amp; Freikirchen</title>
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	<description>Neues über die Mennoniten und andere Freikirchen sowie aktuelle Themen</description>
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		<title>Ökumenepreis des ÖRBB 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:57:18 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[mfb]]></category>

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		<description><![CDATA[BERLIN - Martina Basso wird als Leiterin des Mennonitischen Friedenszentrums Berlin für ihre Projekte in Berlin-Neukölln den Ökumenepreis 2012 des Ökumenischen Rat Berlin Brandenburg erhalten. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/01/mfb.gif" alt="mfb" title="mfb" class="alignleft size-full wp-image-611" />BERLIN &#8211; Martina Basso wird als Leiterin des Mennonitischen Friedenszentrums Berlin für ihre Projekte in Berlin-Neukölln den Ökumenepreis 2012 des Ökumenischen Rat Berlin Brandenburg erhalten. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. </p>
<p>Mit dem Ökumenepreis, der einmal im Jahr verliehen wird, würdigt der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) Projekte oder Einzelpersonen, die sich in besonderer Weise um die Einheit der Christen und um ein gemeinsames Engagement von Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen verdient gemacht haben.</p>
<p>Der Ökumenepreis wird jährlich im Januar beim Neujahrsempfang des ÖRBB im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen verliehen. 2012 geht Preis hälftig an zwei Projekte. </p>
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		<title>Ringen um Schalom Gottes auch nach dem Ende der ökumenischen Dekade fortsetzen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 20:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[candp]]></category>

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		<description><![CDATA[BOLANDEN - Die "Schutzverantwortung" und deren möglicher Missbrauch waren zentrales Thema der Vorstandssitzung von Church and Peace, die vom 2. bis 4.11. in der Mennonitengemeinde Weierhof zu Gast war. Die Sitzung begann mit der Teilnahme am ökumenischen Friedensgebet, mit dem die Kirchheimbolander Friedenstage eröffnet wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1445" title="candp" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/06/candp.jpg" alt="candp" />BOLANDEN &#8211; &#8220;Wir ringen weiter um die Frage, wie unschuldige Menschen vor Ungerechtigkeit, Krieg und Gewalt geschützt werden können. In diesem Zusammenhang stellen wir uns tief greifende Fragen zum Konzept der &#8220;Schutzverantwortung&#8221; und zu dessen möglichem Missbrauch. Wir rufen den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) und seine Partnerorganisationen dringend auf, ihre Haltung in dieser Frage weiter zu klären,â€ so haben die Delegierten aus Kirchen der ganzen Welt in Kingston, Jamaika zum Ende der Dekade zur Überwindung von Gewalt im Mai dieses Jahres beschlossen.</p>
<p>Dieser Aufruf aus der Abschlussbotschaft der Internationalen ökumenischen Friedenskonvokation (IöFK) und seine Konsequenzen waren ein zentrales Thema der Vorstandssitzung von Church and Peace, die vom 2. bis 4.11. in der Mennonitengemeinde Weierhof zu Gast war. Die Sitzung begann mit der Teilnahme am ökumenischen Friedensgebet, mit dem die Kirchheimbolander Friedenstage eröffnet wurden.</p>
<p>Die Herausforderung von Church and Peace an die Delegierten in Kingston: Der erste Entwurf für die Abschlussbotschaft der IöFK bezeichnete die Schutzverantwortung mit ihrer Option, bedrohte Bevölkerungsgruppen mit militärischer Gewalt zu schützen, als Teil des Konzepts des Gerechten Friedens. Dies hat die zeitgleich zur IöFK in Frankreich tagende Mitgliederversammlung von Church and Peace bedauert und in einer Botschaft an die Delegierten in Jamaika noch einmal formuliert, was die historischen Friedenskirchen bezeugen: &#8220;Wir weisen die Annahme zurück, dass gerechter Friede uns in das Dilemma zwingt zwischen der Berufung zur Gewaltfreiheit und einem rechtlich legitimierten Einsatz von Gewalt, um bedrohte Bevölkerungen zu schützen.&#8221; Pastorin Janna Postma, Mitglied des Vorstands und als Delegierte in Jamaika, schilderte auf dem Weierhof den intensiven Diskussionsprozess, in dem sich Delegierte aus dem Netz der historischen Friedenskirchen und Mitgliedsgruppen von Church and Peace (besonders der zweite Church and Peace- Vertreter Kees Nieuwerth) eindeutig gegen die theologische Akzeptanz des Einsatzes militärischer Mittel im Rahmen der internationalen Schutzverantwortung aussprachen. Der Vorstand begrüßt den eingangs zitierten wichtigen Aufruf. </p>
<p>Eine Antwort der Kirchen wird nun erwartet: Dass das Konzept der &#8220;Schutzverantwortung&#8221; und damit die Legitimierung militärischer Gewalt nun zur Diskussion steht, ist, so die Vorstandsmitglieder aus den Niederlanden, England, der Schweiz, Serbien und Deutschland, eine große Chance und Verpflichtung. &#8220;Das Gespräch, das Ringen miteinander um den Weg der Gewaltfreiheit in der Nachfolge Jesu muss nun weiter gehen &#8211; durch theologische Arbeit, durch politische Analyse und indem wir beispielhaft leben, wofür wir stehen. Die Vollversammlung des ÖRK 2013 in Busan, Südkorea sollte die Frage beantworten, ob die Kirchen eindeutig für die Gewaltfreiheit einstehen&#8221;, so der Vorstand.</p>
<p>Der Vorstand von Church and Peace bittet deshalb die Kirchen &#8211; und damit auch die zur Zeit in Magdeburg tagende Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) &#8211; , diese Herausforderung aufzugreifen und einen Prozess zu initiieren, der zu Klärungen und Antworten auf die Fragen zum Konzept der Schutzverantwortung führt.</p>
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		<title>Lutheraner und Mennoniten erinnern in Wittenberg an Versöhnung</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 14:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[vef-rss]]></category>

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		<description><![CDATA[WITTENBERG (APD) - Mit dem Symposium "Heilung der Erinnerungen - Versöhnung in Christus" in der Lutherstadt Wittenberg gedachten am 1. Oktober die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) und die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG) an 15 Jahre eucharistische Gastfreundschaft beider Konfessionen sowie an die Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes im Juli letzten Jahres in Stuttgart.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WITTENBERG (APD) &#8211; Mit dem Symposium &#8220;Heilung der Erinnerungen &#8211; Versöhnung in Christus&#8221; in  der Lutherstadt Wittenberg gedachten am 1. Oktober die Vereinigte  Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) und die  Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG) an 15  Jahre eucharistische Gastfreundschaft beider Konfessionen sowie an die  Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes im Juli letzten Jahres in  Stuttgart. Nach intensiven Lehrgesprächen hatten die VELKD und die AMG  1996 die gemeinsame Feier des Abendmahls vereinbart. Die Evangelische  Kirche in Deutschland (EKD) schloss sich der Vereinbarung an.</p>
<p>Mit theologischen Argumenten Luthers und Melanchthons, unter anderem gegen die Gläubigentaufe, wurde im 16. Jahrhundert die brutale Verfolgung der Täufer, der geistlichen Vorfahren der heutigen Mennoniten, welche die Kindertaufe ablehnten, gerechtfertigt. Obwohl das Augsburger Bekenntnis der Lutheraner von 1530, das die Täufer auch wegen ihrer Ablehnung von Gewalt und Krieg verdammt, immer noch eine gültige Bekenntnisschrift ist, erklärte die VELKD 1992, dass die Verwerfung der Friedenskirche im Augsburger Bekenntnis die Mennoniten heute nicht in demselben Masse treffe wie die Täufer der Reformationszeit. Sie schlug daher die eucharistische Gastfreundschaft zwischen beiden Konfessionen vor. Als Zeichen der Versöhnung fanden 1996 zwei Abendmahlsgottesdienste in Hamburg und Regensburg, je nach einer lutherischen und mennonitischen Ordnung, statt, zu denen gegenseitig eingeladen wurde.</p>
<p>Auch auf Weltebene kam es zu einem Dialog zwischen dem Lutherischen Weltbund (LWB) und der Mennonitischen Weltkonferenz (MWC). Während der Vollversammlung des LWB 2010 in Stuttgart baten die lutherischen Kirchen ebenfalls &#8220;um Vergebung für das Leiden, das unsere Vorfahren im 16. Jahrhundert den Täufern zugefügt haben&#8221;. Die Mennoniten antworteten: &#8220;Wir glauben, dass Gott Ihr Bekenntnis erhört und Ihrer Bitte um Vergebung entsprochen hat. Wir schliessen uns Gott freudig und demütig an, Ihnen zu vergeben.&#8221; Zur eucharistischen Gastfreundschaft kam es allerdings zwischen den 145 Mitgliedskirchen des LWB und den 99 Mitgliedskirchen des MWC in Stuttgart nicht.</p>
<p>Beim Symposium in Wittenberg sprachen der mennonitische Pastor Rainer Burkart (Enkenbach/Pfalz) und Oberkirchenrat Michael Martin von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, welche beide an den Lehrgesprächen beteiligt waren, in sehr persönlicher Weise über &#8220;Blicke verändern sich und Beziehungen werden neu. &#8211; Vom Abenteuer eines Dialogs&#8221;. Beide Theologen lernten sich während der gemeinsamen Studienzeit an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern kennen. Burkart habe schon Bedenken gehabt, als &#8220;unbekannter Mennonit&#8221; an einer evangelischen Hochschule Theologie zu studieren. Dabei sei es um die Angst vor dem Verlust der eigenen konfessionellen Identität gegangen. Doch er habe das Gegenteil erlebt und in der Begegnung mit Michael Martin und anderen Lutheranern seine Identität als Mennonit neu gefunden. Auch bei Martin habe sich der konfessionelle Horizont durch die Begegnung mit Burkart erweitert. Er arbeitete später vier Jahre lang als lutherischer Aushilfspfarrer bei einer Mennonitengemeinde in München und lernte dadurch auch das weltweite Täufertum kennen. Beide kamen zu der Schlussfolgerung, dass der Dialog mit anderen Konfessionen zwar ein Abenteuer sei, zu dem es aber keine Alternative gebe.</p>
<p>Vor dem Symposium gab es Baumpflanzungen im Luthergarten Wittenberg. Dort sollen bis zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation im Jahr 2017 insgesamt 500 Bäume von Kirchen aus aller Welt und unterschiedlicher Konfessionen gepflanzt werden. Pfarrer Dr. Larry Miller, Generalsekretär der Mennonitischen Weltkonferenz (MWC) wies darauf hin, dass zur Zeit der Reformation, aus der auch die Täufer hervorgegangen seien, nur wenige Christen außerhalb Europas gelebt hätten. Heute sei das Christentum weltweit verbreitet, wie auch die Bäume im Luthergarten zeigten. Der Generalsekretär pflanzte den Rotahorn der MWC direkt neben den Baum des Lutherischen Weltbundes, der seit 2009 dort steht. Außerdem pflanzten auch der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG), Frieder Boller (Ingolstadt), eine Traubenkirche und als Zeichen internationaler Verbundenheit die Indonesische Christliche Gemeinde Hamburg einen Trompetenbaum.</p>
<p>In seinem Grußwort wies der Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg, Eckhard Naumann (SPD), darauf hin, dass es in der Stadt nur 25 Prozent Christen, &#8220;vielleicht auch nur 15 Prozent&#8221;, gäbe. Dennoch habe die Stadt das Gelände an den Wallanlagen mit Blick auf die Stadt- und Schlosskirche gern für den Luthergarten zur Verfügung gestellt. Naumann rief die Kirchen auf, ihre Vielfalt als Wert zu erkennen, aber trotzdem das Gemeinsame zu betonen.</p>
<p>Das Symposium schloss mit einem gemeinsamen Abendmahlgottesdienst nach mennonitischer Agende in der Stadtkirche Wittenberg. Die Predigt hielt der Leitende Bischof der VELKD, Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München). Die Liturgie übernahmen die stellvertretenden Vorsitzenden der AMG, Pfarrer Professor Dr. Fernando Enns (Hamburg) und Pastorin Doris Hege (Frankfurt/Main). Die Predigt von Bischof Friedrich wird in der kommenden Ausgabe der täuferisch-mennonitischen Gemeindezeitschrift DIE BRÜCKE nachzulesen sein.</p>
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		<title>Grosse Offenheit bei Dialog zwischen Mennoniten und Adventisten</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 13:06:45 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>

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		<description><![CDATA[SILVER SPRING - (APD) Vom 28. Juni bis 1. Juli 2011 fand in Silver Spring (Maryland/USA) der erste theologische Dialog der beiden Konfessionsfamilien statt. Die gemeinsamen Beratungen zum Thema "Christsein in der heutigen Welt" standen unter der Leitung von Pastor Danisa Ndlovu, Präsident der Mennonitischen Weltkonferenz und Dr. William G. Johnsson, Direktor des Rates für zwischenkirchliche und interreligiöse Angelegenheiten der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SILVER SPRING &#8211; (APD) Vom 28. Juni bis 1. Juli 2011 fand in Silver Spring (Maryland/USA) der erste theologische Dialog der beiden Konfessionsfamilien statt. Die gemeinsamen Beratungen zum Thema &#8220;Christsein in der heutigen Welt&#8221; standen unter der Leitung von Pastor Danisa Ndlovu, Präsident der Mennonitischen Weltkonferenz und Dr. William G. Johnsson, Direktor des Rates für zwischenkirchliche und interreligiöse Angelegenheiten der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten.</p>
<p>Bei der ersten bilateralen Gesprächsrunde, die von beiden Seiten als &#8220;freundlich, informativ und offen&#8221; bezeichnet wurden, äußerten sich die Kirchenvertreter zu verschiedenen Themen wie Frieden, Gewaltlosigkeit und Militärdienst, Jüngerschaft und Nonkonformität, Gesundheit, Heilung, Ökologie sowie Wesen und Auftrag der Kirche. Den Grundsatzreferaten folgten theologische Diskussionen zu diesen Fragen.</p>
<p>Gemäß der gemeinsam herausgegebenen Erklärung habe die Gesprächsrunde ermöglicht &#8220;ehrlich und offen über Herausforderungen beider Kirchen im Bereich der Nonkonformität gegenüber der Welt&#8221; zu sprechen. Es seien auch die Schwierigkeiten angesprochen worden, in einer Kultur Zeugnis abzulegen, in der &#8220;der Individualismus und ein sinkendes Bewusstsein für die traditionellen Lehren und Praktiken des Christentums dominieren.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Konsultation mit den Vertretern der täuferischen Konfessionsfamilie der Mennoniten gehört zu den ergiebigsten, an denen ich teilgenommen habe&#8221;, sagte der Ko-Vorsitzende, Pastor Dr. William G. Johnsson. &#8220;Mennoniten und Adventisten haben vieles gemeinsam, was Lehre und Praxis anbetrifft. Wir fanden schnell zu einem guten christlichen Miteinander.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wenn wir mit Vertretern anderer Kirchen diskutieren, gewinnen wir von ihnen und ihrem Glauben ein besseres Verständnis&#8221;, sagte Pastor Dr. John Graz, Direktor für Öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit der adventistischen Weltkirchenleitung. &#8220;Gleichzeitig haben wir die Möglichkeit, adventistische Ansichten und Werte aus erster Hand weiter zu geben und Missverständnisse auszuräumen. Wir können dabei Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten, beispielsweise um die Religionsfreiheit zu fördern und zu verteidigen oder um uns für Frieden und Versöhnung einzusetzen&#8221;, so Graz.</p>
<p>Der Präsident der Mennonitischen Weltkonferenz, Pastor Danisa Ndlovu, dankte den Adventisten als Gastgeber der bilateralen Gespräche. &#8220;Von Menschen, die man aus der Ferne sieht, kann man nicht sagen, dass man sie kennt&#8221;, betonte Pastor Ndlovu. &#8220;Aber ist ganz anders, wenn man aber mit ihnen zusammensitzt und Ideen austauscht. Jetzt können wir sagen: Wir kennen uns!&#8221;</p>
<p>Obwohl noch kein Termin für ein weiteres Gespräch vereinbart wurde, hätten Vertreter beider Konfessionsfamilien die Wichtigkeit betont, die Gespräche fortzusetzen, um weitere theologische Fragen wie Sabbat, Gottesdienst, Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) und Auslegung der Heiligen Schrift zu behandeln.</p>
<p>Die Mennonitische Weltkonferenz (MWC) vertritt 99 nationale Mennonitische und &#8220;Brüder in Christo&#8221;-Kirchen mit insgesamt 1.5 Millionen Mitgliedern. Die Mennoniten, deren Wurzeln bis zur Täuferbewegung in der Reformationszeit des 16. Jahrhunderts zurückreichen, sind heute weithin bekannt für ihren Einsatz als Friedensstifter, ihren Standpunkt als Kriegsdienstverweigerer und ihre Beteiligung bei der Konfliktlösung auf nationaler und internationaler Ebene. Die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist mit rund 17 Millionen erwachsen getauften Mitgliedern in 206 Ländern vertreten. </p>
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		<title>Dürfen Christen töten? Ein General und ein Pazifist im Gespräch</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 07:36:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[FRANKFURT - Das evangelische Online-Magazin chrismon.de hat ein Interview mit dem evangelisch-lutherischen Generalleutnant Rainer Glatz und dem mennonitischen Theologen Fernando Enns veröffentlicht. Im Wechsel beantworten sie Fragen zu Menschenrechten, dem deutschen Einsatz in Afghanistan und der Frage, ob Christen töten dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2031" title="chrismon" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/05/chrismon.jpg" alt="chrismon" />FRANKFURT &#8211; Das evangelische Online-Magazin chrismon.de hat ein Interview mit dem evangelisch-lutherischen Generalleutnant Rainer Glatz und dem mennonitischen Theologen Fernando Enns veröffentlicht. Im Wechsel beantworten sie Fragen zu Menschenrechten, dem deutschen Einsatz in Afghanistan und gehen der Frage nach, ob Christen töten dürfen.</p>
<p>Das Interview findet sich online unter <a href="http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2011/duerfen-christen-toeten-11129">http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2011/duerfen-christen-toeten-11129</a></p>
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		<title>Ansgar Hörsting neuer Präsident der VEF</title>
		<link>http://www.mennonews.de/archiv/2011/04/19/ansgar-hoersting-neuer-praesident-der-vef/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 08:35:09 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[vef-rss]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[vef]]></category>

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		<description><![CDATA[KASSEL - Auf ihrer Mitgliederversammlung am 12. April in Kassel wählten die Delegierten der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) einen neuen Vorstand, der ab 1. Juli 2011 tätig sein wird. Ihm gehören für die nächsten drei Jahre an: Ansgar Hörsting (Bund Freier evangelischer Gemeinden), Günter Karcher (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden), Friedrich Schneider (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden), Ekkehart Vetter (Mühlheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden) und Bischöfin Rosemarie Wenner (Evangelisch-methodistische Kirche). Zum neuen Präsidenten der VEF wurde Ansgar Hörsting gewählt, als seine Stellvertreterin die bisherige Präsidentin Rosemarie Wenner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1984" title="ansgar-vef" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/04/ansgar-vef.jpg" alt="ansgar-vef" /> KASSEL &#8211; Auf ihrer Mitgliederversammlung am 12. April in Kassel wählten die Delegierten der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) einen neuen Vorstand, der ab 1. Juli 2011 tätig sein wird. Ihm gehören für die nächsten drei Jahre an: Ansgar Hörsting (Bund Freier evangelischer Gemeinden), Günter Karcher (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden), Friedrich Schneider (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden), Ekkehart Vetter (Mühlheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden) und Bischöfin Rosemarie Wenner (Evangelisch-methodistische Kirche). Zum neuen Präsidenten der VEF wurde Ansgar Hörsting gewählt, als seine Stellvertreterin die bisherige Präsidentin Rosemarie Wenner.</p>
<p>Ansgar Hörsting, geboren 1965, hat nach einer Ausbildung zum Altenpfleger Theologie am Seminar des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Ewersbach studiert. Von 1993 bis 1997 war er Pastor in der Freien evangelischen Gemeinde Siegen-Geisweid und von 1998 bis 2007 Leiter der Allianz-Mission. Seit 2008 ist er Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden und Mitglied im Vorstand der VEF.</p>
<p>Auf der Mitgliederversammlung diskutierten die 23 Delegierten der Freikirchen auch über die Integration von Migranten in die Gemeinden, Kirchen und Bünde. Dabei wurde deutlich, dass innerhalb der VEF ein hohes Potential an Knowhow im Umgang mit Migranten vorhanden ist. Fast alle Freikirchen haben langjährige und positive Erfahrungen mit Menschen mit Migrationshintergrund. Den Schwerpunkt bilden dabei Migranten aus afrikanischen Ländern sowie aus Russland. Die Form und Intensität der Integration ist unterschiedlich. Sie reicht von der Integration in bestehende Gemeinden bis zur Bildung eigenständiger Migrantengemeinden. Den höchsten Anteil an Migranten hat der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, in dem 35 Prozent aller Gemeinden Migrantengemeinden sind. Zur Aus- und Weiterbildung von Migrantenpastoren sind in einigen Freikirchen eigenständige pastorale Integrationskonzepte entwickelt worden. Die VEF hat vereinbart, den Austausch untereinander über die Arbeit mit Migranten zu fördern sowie ihre Erfahrungen in die gesellschaftliche Debatte einzubringen.</p>
<p>Die VEF ist ein Zusammenschluss von Freikirchen und freikirchlichen Gemeindebünden in Deutschland. Sie wurde 1926 gegründet und gilt als der älteste ökumenische Verband in Deutschland. In der VEF sind zehn Mitglieds- und vier Gastkirchen beziehungsweise -bünde vereinigt.</p>
<p><em>von Thomas Przyluski</em></p>
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		<title>Weltgebetstag aus Chile, dem &#8220;Land der Extreme&#8221;</title>
		<link>http://www.mennonews.de/archiv/2011/03/02/weltgebetstag-aus-chile-dem-land-der-extreme/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 10:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>

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		<description><![CDATA[STEIN - "Wie viele Brote habt ihr?" - Unter diesem Motto feiern Menschen in über 170 Ländern am Freitag, den 4. März 2011, Weltgebetstag. Texte, Lieder und Gebete stammen von Frauen aus dem südamerikanischen Land Chile. Allein in Deutschland werden zu den zahlreichen ökumenischen Gottesdiensten wieder hunderttausende Besucherinnen und Besucher erwartet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/03/weltegebetstag-mini.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1921" title="weltegebetstag-mini" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/03/weltegebetstag-mini.jpg" alt="weltegebetstag-mini" /></a>STEIN &#8211; &#8220;Wie viele Brote habt ihr?&#8221; &#8211; Unter diesem MottoÂ  feiern Menschen in über 170 Ländern am Freitag, den 4. März 2011, Weltgebetstag. Texte, Lieder und Gebete stammen von Frauen aus dem südamerikanischen Land Chile.Â  Allein in Deutschland werden zu den zahlreichen ökumenischen Gottesdiensten wieder hunderttausende Besucherinnen und Besucher erwartet.</p>
<p>Erdbebenkatastrophe im Februar, spektakuläre Rettung der 33 verschütteten Bergleute im Oktober, Hungerstreik der arbeitslosen Frauen aus der Stadt Lota im November: Im Jahr 2010 kam das südamerikanische Land Chile nicht aus den Schlagzeilen. Inhalt dieser Meldungen war immer wieder die krasse gesellschaftliche Ungleichheit in Chile. Auch der Gottesdienst zum Weltgebetstag 2011 greift dies auf:Â  Die Frauen aus Chile erzählen von einem Land der extremen Gegensätze. Sowohl geographisch, als auch politisch, ökonomisch und gesellschaftlich. Das schwere Erdbeben in Chile Anfang 2010 hat den Menschen ganz konkret vor Augen geführt: Wir müssen das, was wir haben, solidarisch teilen! Das solidarische Teilen begegnet einem im Weltgebetstags-Gottesdienst der Chileninnen immer wieder: in den Bibellesungen zur Witwe von Sarepta (1 Könige 17) und zum Wunder der Brotvermehrung (Mk 6, 30-44), in der Landesgeschichte und der symbolischen Handlung des Brotteilens.</p>
<p>Mit der Kollekte aus den Weltgebetstagsgottesdiensten in Deutschland werden auf der ganzen Welt Frauenprojekte gefördert. So auch in Chile. Bereits seit Mitte der 1970er Jahre bestehen enge Kontakte des Deutschen WGT-Komitees zu Frauenorganisationen in Chile. Die vom Deutschen WGT-Komitee geförderten Projekte greifen wichtige Themen aus dem Leben der chilenischen Frauen auf. Sechs von zehn der seit 1975 geförderten Projekte unterstützen den Widerstand gegen die Diskriminierung von Frauen, kämpfen gegen geschlechterspezifische Gewalt und für eine frauengerechte Gesundheitsversorgung und / oder haben die wirtschaftliche Existenzsicherung und Ernährungssicherheit von Frauen und ihren Familien zum Ziel.</p>
<p>Der Weltgebetstag ist eine große ökumenische Basisbewegung. Er wird weltweit in über 170 Ländern jedes Jahr am 1. Freitag im März von vielen christlichen Konfessionen gefeiert. Allein in Deutschland beteiligen sich jedes Jahr rund eine Million Frauen, Männer und Kinder an den Gottesdiensten.</p>
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		<title>Freikirchen befassen sich mit dem Begriff &#8220;evangelisch&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 09:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[vef]]></category>

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		<description><![CDATA[ELSTAL - Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen nahm im November den Freikirchlichen Bund der Gemeinde Gottes auf und diskutierte über "Evangelisch sein". Am 16. und 17. November trafen sich Vertreter der 14 Mitglieds-und Gastkirchen der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF) zur zweiten Mitgliederversammlung in diesem Jahr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-451" title="vef" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/06/vef.jpg" alt="vef" />ELSTAL &#8211; Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen nahm im November den Freikirchlichen Bund der Gemeinde Gottes auf und diskutierte über &#8220;Evangelisch sein&#8221;. Am 16. und 17. November trafen sich Vertreter der 14 Mitglieds-und Gastkirchen der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF) zur zweiten Mitgliederversammlung in diesem Jahr. 20 Delegierte sowie zehn Beauftragte und Vertreter der Arbeitsgruppen der VEF versammelten sich dazu im Bildungszentrum Elstal (Wustermark-Elstal) bei Berlin.</p>
<p>Höhepunkt der Mitgliederversammlung war die Aufnahme des Freikirchlichen Bundes der Gemeinde Gottes (FBGG) als Vollmitglied in die VEF. Nach einem Prozess des gegenseitigen Kennenlernens -, der FBGG ist seit 2000 Gastmitglied der VEF &#8211; stimmten alle Mitglieder der Aufnahme zu. Â»Wir freuen uns sehr über diesen SchrittÂ«, sagte Bischöfin Rosemarie Wenner, die Vorsitzende der VEF. Â»Wir merken immer wieder und immer mehr, dass wir uns gegenseitig brauchen, um die Einheit der Kirche Jesu Christi weiter voranzubringen.Â« Der FBGG vereint in Deutschland 2.200 Mitglieder in 27 Gemeinden. Seinen Ursprung hat der FBGG im Entstehen der Bewegung Â»Gemeinde GottesÂ« um 1880 in den USA (www.fbgg.de). In Deutschland hat der FBGG in Fritzlar (bei Kassel) seine Ausbildungsstätte und das Kinderhilfswerk Global Care. Die Zentrale des Missionswerkes befindet sich in Wietzendorf (bei Soltau). Der FBGG wurde mit einem Gottesdienst, den die VEF am Buß-und Bettag mit der Campus-Gemeinde des Bildungszentrums feierte, als Vollmitglied in die VEF aufgenommen.</p>
<p><strong>Was ist evangelisch?</strong></p>
<p>Schwerpunktthema der Mitgliederversammlung war die Fortsetzung des Gespräches über die Frage Â»Was ist evangelisch?Â«. Als Referenten und Gesprächspartner hatte die VEF Dr. Walter Fleischmann-Bisten, den Freikirchlichen Referenten des Konfessionskundlichen Instituts des Evangelischen Bunds in Bensheim, eingeladen. Im Gespräch mit ihm wurden positive Entwicklungen in der Akzeptanz evangelischer Freikirchen benannt, zum Beispiel die breite freikirchliche Mitwirkung beim Ökumenischen Kirchentag in diesem Jahr in München, die rechtliche Sicherheit und Anerkennung der Freikirchen in Deutschland und das weltweit positiv veränderte Verhältnis der Freikirchen zur Römisch-Katholischen Kirche.</p>
<p>Weiterhin beschäftigte sich die Mitgliederversammlung erneut mit der Interpretation des Begriffes Â»evangelischÂ« im Verhältnis der evangelischen Freikirchen zu den evangelischen Landeskirchen. Ausgangspunkt für das Gespräch war die Leuenberger Konkordie, die grundlegende theologische Vereinbarung der evangelischen Kirchen von 1973. Â»Es geht nicht darumÂ«, betonte Rosemarie Wenner, Â»dass wir der Leuenberger Kirchengemeinschaft beitreten. Wir können anhand dieses Grundlagentextes jedoch zeigen, dass es Übereinstimmung im Verständnis des Evangeliums gibt zwischen den VEF-Mitgliedskirchen und den Evangelischen Landeskirchen. Dies verstärkt hoffentlich die Basis für weitere Gespräche vor allem im Hinblick auf die Anerkennung von freikirchlichen Lehrkräften im Fach Evangelische Religion&#8221;.</p>
<p><strong>Schutz von Kindern und Jugendlichen</strong></p>
<p>Die Mitgliederversammlung kritisierte die Ã„ußerung von Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens, der kürzlich unter Bezug auf eine Studie in seinem Haus in der Fernsehsendung Tacheles sagte, dass Kinder in freikirchlichen Familien besonders häufig körperliche Züchtigung erleiden. Im direkten Gespräch mit ihm wurde klar, dass die Datenlage keinerlei Differenzierung zwischen den unterschiedlichen Freikirchen möglich mache. Extreme Splittergruppen, separatistische freikirchliche Gemeinden und die etablierten Freikirchen fanden sich bei ihm in einer gemeinsamen Schublade wieder. Die dadurch entstandene Aussage nährt dadurch lediglich pauschale Vorurteile. Gleichwohl bekräftigte die Mitgliederversammlung die Erklärung des Vorstandes, in der es hieß: &#8220;Der Prozess der selbstkritischen Überprüfung hat zu jeder Zeit in allen VEF-Kirchen zu erfolgen, um dem unbedingten Schutz aller Kinder und Jugendlichen vor jeder Form von Gewalt mit aller Aufmerksamkeit zu entsprechen.&#8221;</p>
<p>In weiteren Berichten aus den Arbeitsgruppen der VEF wurde die Breite und Vielfalt freikirchlichen Engagements in Deutschland deutlich. Die VEF beteiligt sich unter anderem durch eigene Beauftragte und Arbeitsgruppen sowie die Mitarbeit in Arbeitsgruppen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an aktuellen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, evangelistisch-missionarischen, entwicklungspolitischen und sozialdiakonischen Fragen.</p>
<p>Die VEF ist ein Zusammenschluss von Freikirchen und freikirchlichen Gemeindebünden in Deutschland. Sie wurde 1926 gegründet und gilt als der älteste ökumenische Verband in Deutschland. In der VEF sind zehn Mitglieds-und vier Gastkirchen beziehungsweise -bünde vereinigt. Die VEF wird geleitet von einem fünfköpfigen Vorstand, dessen Präsidentin Rosemarie Wenner, Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche, ist. Die VEF vertritt etwa 270.000 evangelische Christen in Deutschland. Die nächste Mitgliederversammlung der VEF findet am 12. April in Kassel statt. Dort wird auch ein neuer Vorstand gewählt.</p>
<p><em>(von Thomas Przyluski)</em></p>
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