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	<title>Mennonews.de  :=:  Mennonitische Nachrichten &#187; Neue Meldungen</title>
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	<description>Neues über die Mennoniten und andere Freikirchen sowie aktuelle Themen</description>
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		<title>LWB-Vollversammlung bittet Mennoniten um Vergebung</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 06:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Meldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[STUTTGART - Mit einem einstimmig gefassten Schuldbekenntnis gegen&#252;ber den T&#228;ufern haben die Delegierten der Elften Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) am Donnerstagnachmittag, 22. Juli, in Stuttgart (Deutschland) mennonitische ChristInnen um Vergebung gebeten. In einem historischen Akt kam es im Anschluss zur Vers&#246;hnung des Lutherischen Weltbundes (LWB) und der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK). LWB-Pr&#228;sident Bischof Mark S. Hanson sprach in diesem Zusammenhang von einem „beispiellosen Schritt der Wiedergutmachung“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/06/stuttgart-logo.jpg"><img class="alignleft size-full  wp-image-1405" title="stuttgart-logo" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/06/stuttgart-logo.jpg" alt="stuttgart-logo" /></a>STUTTGART &#8211; Mit einem einstimmig gefassten Schuldbekenntnis gegen&#252;ber den T&#228;ufern haben die Delegierten der Elften Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) am Donnerstagnachmittag, 22. Juli, in Stuttgart (Deutschland) mennonitische ChristInnen um Vergebung gebeten. In einem historischen Akt kam es im Anschluss zur Vers&#246;hnung des Lutherischen Weltbundes (LWB) und der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK). LWB-Pr&#228;sident Bischof Mark S. Hanson sprach in diesem Zusammenhang von einem „beispiellosen Schritt der Wiedergutmachung“.</p>
<p>In der verabschiedeten Erkl&#228;rung „Beschlussfassung zum lutherischen Erbe der Verfolgung der T&#228;ufer“ heisst es, der LWB empfinde „tiefes Bedauern und Schmerz &#252;ber die Verfolgung der T&#228;ufer durch lutherische Obrigkeiten und besonders dar&#252;ber, dass lutherische Reformatoren diese Verfolgung theologisch unterst&#252;tzt haben“. Der LWB bekundete „&#246;ffentlich sein tiefes Bedauern und seine Betr&#252;bnis“. In der Erkl&#228;rung heisst es weiter: „Im Vertrauen auf Gott, der in Jesus Christus die Welt mit sich vers&#246;hnte, bitten wir deshalb Gott und unsere mennonitischen Schwestern und Br&#252;der um Vergebung f&#252;r das Leiden, das unsere Vorfahren im 16. Jahrhundert den T&#228;ufern zugef&#252;gt haben, f&#252;r das Vergessen oder Ignorieren dieser Verfolgung in den folgenden Jahrhunderten und f&#252;r alle unzutreffenden, irref&#252;hrenden und verletzenden Darstellungen der T&#228;ufer und Mennoniten, die lutherische AutorenInnen bis heute in wissenschaftlicher oder nichtwissenschaftlicher Form verbreitet haben.“</p>
<p>Der historische Hintergrund der Erkl&#228;rung der Vollversammlung ist, dass mithilfe theologischer Argumente, wie etwa von Martin Luther und Philipp Melanchthon, T&#228;ufer im 16. Jahrhundert brutal verfolgt und im Einzelfall auch hingerichtet worden sind. Die T&#228;ufer werden von den heutigen MennonitInnen als geistliche Vorfahren angesehen. Der Dialog- und Vers&#246;hnungsprozess begann 1980, als aus Anlass des 450. Jubil&#228;ums des Augsburger Bekenntnisses VertreterInnen der mennonitischen Kirchen die Frage einbrachten, wie sie sich an den Gedenkveranstaltungen zur Feier des Bekenntnisses beteiligen k&#246;nnten, das die t&#228;uferischen und die eigenen Lehren ausdr&#252;cklich verurteilte. Das LWB-Exekutivkomitee brachte 1980 sein Bedauern &#252;ber den Schmerz und das Leid zum Ausdruck, das die Verurteilungen ausgel&#246;st hatten und rief die LWB-Mitgliedskirchen auf, „unser gemeinsames lutherisches Erbe in Dankbarkeit und in Busse zu feiern“. 2002 gr&#252;ndete der LWB-Rat zusammen mit der MWK die Internationale lutherisch-mennonitische Studienkommission, die den Bericht „Heilung der Erinnerungen – Vers&#246;hnung in Christus“ erarbeitete. Darauf aufbauend best&#228;tigte der LWB-Rat im Oktober 2009 einstimmig die Bitte um Vergebung. Auch wenn weiterhin bedeutende theologische Unterschiede best&#252;nden, k&#246;nnten diese nun im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Erbe der Verfolgung in einem neuen Klima untersucht werden. Die Arbeit der Studienkommission bildet die Grundlage f&#252;r die heute verabschiedete Erkl&#228;rung.</p>
<p>Unter anderem verpflichtete sich die LWB-Vollversammlung in ihrer Erkl&#228;rung, „daf&#252;r Sorge zu tragen, dass diese Entscheidung des Lutherischen Weltbunds Einfluss darauf hat, wie die lutherischen Bekenntnisse an den Hochschulen und in anderen Bereichen des kirchlichen Unterrichts gelehrt werden“. Zu den Selbstverpflichtungen, die die Erkl&#228;rung enth&#228;lt, geh&#246;rt der Konsens, „dass der Gebrauch der Staatsgewalt zum Aufschliessen oder Aufzwingen bestimmter religi&#246;ser &#220;berzeugungen zu verwerfen ist“ sowie die Verpflichtung, sich „daf&#252;r einzusetzen, dass Religions- und Gewissensfreiheit in den politischen Ordnungen und in den Gesellschaften gewahrt und aufrechterhalten werden“.</p>
<p>„Wir sind tief bewegt von Ihrem Geist der Busse und von Ihrer Bitte um Vergebung“ betonte MWK-Pr&#228;sident Bischof Danisa Ndlovu aus Simbabwe in einer bewegenden Antwort auf die Erkl&#228;rung des LWB. „Wir glauben, dass Gott heute Ihr Bekenntnis geh&#246;rt hat und Ihrer Bitte um Vergebung entsprochen hat. Wir schliessen uns Gott freudig und dem&#252;tig an, Ihnen zu vergeben.“ Zugleich k&#246;nnten die Mennoniten nicht an diesen Punkt kommen, ohne die eigene S&#252;ndhaftigkeit nicht zu sehen, r&#228;umte Ndlovu ein. Dankbar seien die MennonitInnen f&#252;r die Verpflichtungen, die die lutherische Familie eingegangen ist, und sie verpflichteten sich dazu, „Mitgliedskirchen, deren einzelne Gemeinden und Institutionen zu ermuntern, im Dienst der Welt umfassendere Beziehungen und st&#228;rkere Zusammenarbeit mit Lutheraner/innen anzustreben“. Im Namen aller Mennoniten &#252;berreichte Ndlovu verbunden mit einer freundschaftlichen Umarmung als Gegengabe zum Bussakt der LutheranerInnen eine historische Schale, wie sie in der t&#228;uferischen Tradition zur Fusswaschung verwendet wird.</p>
<p>Im Anschluss an die Verabschiedung der Erkl&#228;rung gingen die Teilnehmenden der Vollversammlung und die mennonitischen G&#228;ste in einer von Gesang untermalten Prozession zur sogenannten Reithalle, um gemeinsam einen Bussgottesdienst zu feiern. In sechs pers&#246;nlichen und bewegenden Zeugnissen beschrieben mennonitische und lutherische Teilnehmende die Verfolgung und die heutigen Zeichen von Vergebung und Hoffnung. Durch das gegenseitige Zeichnen von Kreuzen mit Oliven&#246;l auf die Hand des Nachbarn/der Nachbarin vergegenw&#228;rtigten sich die Teilnehmenden Heilung und Frieden als Symbol der Vers&#246;hnung.</p>
<p>Rund 1.000 Delegierte, G&#228;ste, BeraterInnen, Mitarbeitende und  Interessierte aus den LWB-Mitgliedskirchen in 79 L&#228;ndern nehmen an der  Elften Vollversammlung in Stuttgart teil, die vom 20. bis 27. Juli unter  dem Thema „Unser t&#228;gliches Brot gib uns heute“ stattfindet.</p>
<p>Die bewegende Beschlussfassung und die Rede von Danisa lassen sich auch <a href="http://www.lwb-vollversammlung.org/experience/video-streaming-from-the-plenary/22-july/">online ansehen</a>.</p>
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		<title>DMFK-Freiwilliger im Nordirak</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 21:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[cpt]]></category>
		<category><![CDATA[dmfk]]></category>

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		<description><![CDATA[BAMMENTAL - Marius van Hoogstraten, der Friedensfreiwillige vom Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee befindet sich zurzeit im Irak. Als sogenannter Reservist von Christian Peacemaker Teams macht er jedes Jahr einen l&#228;ngeren Einsatz zur Unterst&#252;tzung eines dieser Teams.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1043" title="marius" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/09/marius.jpg" alt="marius" />BAMMENTAL &#8211; Marius van Hoogstraten, der Friedensfreiwillige vom Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee befindet sich zurzeit im Irak. Als sogenannter Reservist von Christian Peacemaker Teams macht er jedes Jahr einen l&#228;ngeren Einsatz zur Unterst&#252;tzung eines dieser Teams.</p>
<p>Sein zweimonatiger Aufenthalt unter den nordirakischen Kurden ist ein Akt der Solidarit&#228;t mit Menschen, die vor der Gewalt iranischer und t&#252;rkischer Milit&#228;rs gefl&#252;chtet sind. Seine Rundbriefe sind nachzulesen unter: <a href="http://www.cpt-de.org/rundbriefe">www.cpt-de.org/rundbriefe</a></p>
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		<title>Gottes Sch&#246;pfung feiern und bewahren</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 20:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[ack]]></category>
		<category><![CDATA[schöpfung]]></category>

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		<description><![CDATA[M&#220;NSTER - Unter dem Titel „Gottes Sch&#246;pfung feiern und bewahren“ hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nordrhein-Westfalen eine neue &#214;kumenische Arbeitshilfe zum „Tag der Sch&#246;pfung“ (= 1. Freitag im September) bzw. der „Sch&#246;pfungszeit“ (1. September bis 4. Oktober) erstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2008/06/ack.jpg"><img class="alignleft" title="ack" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/06/ack.jpg" alt="ack" width="75" height="67" /></a> M&#220;NSTER &#8211; Unter dem Titel „Gottes Sch&#246;pfung feiern und bewahren“ hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nordrhein-Westfalen eine neue &#214;kumenische Arbeitshilfe zum „Tag der Sch&#246;pfung“ (= 1. Freitag im September) bzw. der „Sch&#246;pfungszeit“ (1. September bis 4. Oktober) erstellt.</p>
<p>Sie steht ab sofort unter der Internetadresse<a href="http://www.ack-nrw.de"> www.ack-nrw.de</a> zum Download bereit.</p>
<p>Die Handreichung richtet sich neben den hauptamtlich in der Seelsorge T&#228;tigen an alle Christinnen und Christen der verschiedenen Konfessionen, die in Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen oder in den Gemeinden vor Ort Verantwortung f&#252;r die &#246;kumenische Arbeit tragen und die neue &#214;kumenische Initiative vor Ort aufgreifen wollen.</p>
<p>Die Arbeitshilfe enth&#228;lt neben einer theologischen Grundlegung (Prof. Erich Zenger) verschiedene Gottesdienstmodelle zur Gestaltung des Sch&#246;pfungstages/Sch&#246;pfungszeit sowie eine Reihe erg&#228;nzender liturgischer Gestaltungselemente. Dar&#252;ber hinaus bietet sie praktische Anregungen f&#252;r den Einzelnen und f&#252;r Gemeinden, wie sie ihre Sch&#246;pfungsverantwortung in diesem Zeitraum konkret werden lassen k&#246;nnen. Ein Anhang mit zentralen Aussagen der Kirchen zum Thema sowie Hinweise auf weitere Materialien und hilfreiche Adressen beschlie&#223;t die Arbeitshilfe.</p>
<p>Die Anregung, im Kirchenjahr einen Tag zur Bewahrung der Sch&#246;pfung einzuf&#252;hren, verdankt die &#214;kumene der Orthodoxen Kirche. Der &#214;kumenische Patriarch Dimitrios I. lie&#223; bereits 1989  einen Sch&#246;pfungstag (1. September) in den liturgischen Kalender von Konstantinopel einf&#252;gen und forderte zugleich die gesamte christliche Welt auf, diese &#246;kumenische Initiative aufzugreifen.</p>
<p>Nachdem diese Anregung der Orthodoxen Kirche auf der Zweiten Europ&#228;ischen &#214;kumenischen Versammlung in Graz 1997, in der „Charta Oecumenica“ (2001) und auf der Dritten Europ&#228;ischen &#214;kumenischen Versammlung im rum&#228;nischen Sibiu/Hermannstadt (2007) in Form von Empfehlungen aufgegriffen wurde, hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, der auch die r&#246;misch-katholische Kirche angeh&#246;rt, in der Erkl&#228;rung vom 19. Januar 2010 die Einf&#252;hrung eines „Tages der Sch&#246;pfung“ bzw. einer „Sch&#246;pfungszeit“ ab dem  Jahr 2010 f&#252;r alle Mitgliedskirchen verbindlich erkl&#228;rt.</p>
<p>Auf dem 2. &#214;kumenischen Kirchentag in M&#252;nchen wurde die Einf&#252;hrung dieses Sch&#246;pfungstages im Rahmen der zentralen &#246;kumenischen Feier zu Christi Himmelfahrt (13. Mai 2010) feierlich proklamiert.</p>
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		<title>Erster Baptistischer Frauenkongress</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 20:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[BERLIN &#8211; Von 5. bis 7. November 2010 wird in Berlin der erste Baptistische Frauenkongress stattfinden. Zu den Schlagworten &#8220;positionieren, profilieren, polarisieren&#8221; soll Wissen und Erfahrungen geteilt und einander begegnet werden. Hierzu sind ausdr&#252;cklich auch Frauen aus anderen ACK-Kirchen eingeladen
Das Programmheft und weitere Informationen finden sich online unter www.frauenwerk.org
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BERLIN &#8211; Von 5. bis 7. November 2010 wird in Berlin der erste Baptistische Frauenkongress stattfinden. Zu den Schlagworten &#8220;positionieren, profilieren, polarisieren&#8221; soll Wissen und Erfahrungen geteilt und einander begegnet werden. Hierzu sind ausdr&#252;cklich auch Frauen aus anderen ACK-Kirchen eingeladen</p>
<p>Das Programmheft und weitere Informationen finden sich online unter <a href="http://www.frauenwerk.org">www.frauenwerk.org</a></p>
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		<title>Vor 450. Jahren in Landshut hingerichtet</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 20:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[LANDSHUT &#8211; Vor 450 Jahren, am 19.Juli 1560, wurden in Landshut nach dreieinhalb Monaten Haft und zahlreichen Versuchen, sie zum Widerruf ihres Glaubens zu bringen, die beiden T&#228;ufer Claus Felbinger und Hans Leitner mit dem Schwert hingerichtet. Nun soll mit einer historischen F&#252;hrung und einem stillen Gedenken an diese vergessenen M&#228;rtyrer christlichen Glaubens erinnert werden.
Claus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LANDSHUT &#8211; Vor 450 Jahren, am 19.Juli 1560, wurden in Landshut nach dreieinhalb Monaten Haft und zahlreichen Versuchen, sie zum Widerruf ihres Glaubens zu bringen, die beiden T&#228;ufer Claus Felbinger und Hans Leitner mit dem Schwert hingerichtet. Nun soll mit einer historischen F&#252;hrung und einem stillen Gedenken an diese vergessenen M&#228;rtyrer christlichen Glaubens erinnert werden.</p>
<p>Claus Felbinger und Hans Leitner waren am 1. Tag nach Judica 1560 (6. April) in der N&#228;he von Neumarkt/Niederbayern gefangen genommen worden. Am Palmsonntag wurden sie nach Landshut &#252;berf&#252;hrt, dort in den Turm geworfen und in Ketten gelegt. In den folgenden Monaten versuchten katholische Geistliche, sie in einer Reihe von Verh&#246;ren zur katholischen Kirche zur&#252;ck zu gewinnen. Die umfassende und gr&#252;ndliche Bibelkenntnis Felbingers erregte Erstaunen. Die Gefangenen weigerten sich, etwas &#252;ber den Aufenthaltsort anderer Br&#252;der zu verraten. Auch unter strenger peinlicher Befragung (Folter) schwiegen sie dazu. Schlie&#223;lich soll sogar der Henker F&#252;rsprache f&#252;r die beiden eingelegt haben. Auch zwei Geistliche aus M&#252;nchen erreichten mit ihren gelehrten Argumenten keinen Widerruf. Als schlie&#223;lich alle „g&#252;tlichen“ und „ peinlichen“ Verh&#246;re kein Ergebnis brachten, wurden Leitner und Felbinger zum Tod verurteilt und am 19. Juli 1560 zu Landshut enthauptet.</p>
<p>Historische F&#252;hrung und Gedenken auf Burg Trausnitz, Landshut<br />
F&#252;hrung: Hans Georg Oswald<br />
Montag, 19.7.2010, 19.30 Uhr<br />
Treffpunkt: Parkplatz &#252;ber Hofgarten und Burg (Edmund-J&#246;rg-Stra&#223;e)</p>
<p><em>Weitere Informationen bei Wolfgang Krau&#223; (wolf@loewe-und-lamm.de)</em></p>
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		<title>MCC fordert Ende der Gaza-Blockade</title>
		<link>http://www.mennonews.de/archiv/2010/07/16/mcc-fordert-ende-der-gaza-blockade/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 18:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[vef-rss]]></category>

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		<description><![CDATA[WINNIPEG /Kanada – Das Mennonite Central Committee (MCC) fordert die US-amerikanische und kanadische Regierung auf, sich innerhalb der V&#246;lkergemeinschaft konstruktiv daf&#252;r einzusetzen, dass der normale Waren- und Personenverkehr &#252;ber die Grenz&#252;berg&#228;nge zwischen dem Gazastreifen und Israel wiederhergestellt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WINNIPEG /Kanada – Das Mennonite Central Committee (MCC) fordert die US-amerikanische und kanadische Regierung auf, sich innerhalb der V&#246;lkergemeinschaft konstruktiv daf&#252;r einzusetzen, dass der normale Waren- und Personenverkehr &#252;ber die Grenz&#252;berg&#228;nge zwischen dem Gazastreifen und Israel wiederhergestellt wird.</p>
<p>Den Pr&#228;sidenten der USA und den kanadischen Au&#223;enminister hat das MCC in Briefen dazu aufgefordert, sich f&#252;r eine neutrale und unabh&#228;ngige Untersuchung der israelischen Ma&#223;nahmen gegen die &#8220;Free Gaza&#8221;-Flotte am 31. Mai einzusetzen, die mehrere Todesopfer gefordert hatten.</p>
<p>Der Schiffskonvoi mit 10.000 Tonnen dringend ben&#246;tigten Hilfsg&#252;tern an Bord wollte den Gazastreifen auf dem Seeweg erreichen und damit die israelische Blockade durchbrechen, die sich auf die Erwerbsm&#246;glichkeiten und den Alltag der 1,5 Millionen Pal&#228;stinenser/innen im Gazastreifen verheerend auswirkt. Der Konvoi wurde vom israelischen Milit&#228;r vor Erreichen des Gazastreifens abgefangen. Bei Zusammenst&#246;&#223;en kamen neun Menschen ums Leben.</p>
<p>Daryl Byler, der das MCC in der Region vertritt und im jordanischen Amman lebt, weist darauf hin, dass aufgrund der israelischen Blockade im Gazastreifen Hunderttausende von Menschen ohne Arbeit und das Lebensnotwendigste unter prek&#228;ren Umst&#228;nden leben.</p>
<p>Israelische Einfuhrbeschr&#228;nkungen f&#252;r Waren, die f&#252;r den Gazastreifen bestimmt sind, bestehen schon lange. Im Juni 2007, als die Hamas nach dem Wahlsieg von 2006 die Macht &#252;bernahm, wurde die Blockade aber versch&#228;rft. Die sehr strengen Einschr&#228;nkungen des Personen- und Warenverkehrs aus dem und in den Gazastreifen werden vielfach als &#8220;Kollektivstrafe&#8221; f&#252;r das W&#228;hlen der Hamas wahrgenommen, so Byler.</p>
<p>Der Weltgesundheitsorganisation zufolge leiden mehr als zehn Prozent der Kinder im Gazastreifen unter chronischer Mangelern&#228;hrung und zwei Drittel der Bev&#246;lkerung sind konstant von Hunger betroffen. Vor der Machtergreifung der Hamas im Juni 2007 gelangten t&#228;glich ca. 850 Lastwagenladungen Nahrung, Treibstoff und andere lebenswichtige G&#252;ter in den Gazastreifen. Inzwischen sind es nur noch 128.</p>
<p>&#8220;Die Bev&#246;lkerung erh&#228;lt nur noch 15 Prozent der Warenmenge, die ihr vor drei Jahren zur Verf&#252;gung stand&#8221;, h&#228;lt Byler fest. Er weist darauf hin, dass durch die Beschr&#228;nkungen ein Ausweichsystem entstanden ist: &#220;ber ein Netz von Tunneln werden Waren aus &#196;gypten eingeschmuggelt.</p>
<p>&#8220;Diese Waren werden zu &#252;berh&#246;hten Preisen verkauft, die sich die meisten Menschen nicht leisten k&#246;nnen&#8221;, sagt er. &#8220;Es w&#228;re viel besser, wenn es ein offizielles System g&#228;be.&#8221;</p>
<p>Landwirtschaft und Fischerei haben im Gazastreifen Einbr&#252;che erlitten, weil die Einfuhr von Vieh, Saatgut und Setzlingen, Plastikrohren, Metallstangen f&#252;r Stallungen, Wasserpumpen und -filtern sowie Bew&#228;sserungsrohren, Fischfangnetzen, Motorenersatzteilen, Tiermedikamenten und Zement Beschr&#228;nkungen unterliegt.</p>
<p>Auch die Exportbeschr&#228;nkungen versch&#228;rfen die humanit&#228;re Krise. So k&#246;nnen Landwirte zwar noch Anbau betreiben, aber ihre Produkte aufgrund der Blockade nicht ausf&#252;hren.</p>
<p>Die in dem Krieg zum Jahreswechsel 2008/09 zerst&#246;rten Geb&#228;ude und Bestandteile der Infrastruktur k&#246;nnen nicht repariert werden, weil im Rahmen der Blockade Einfuhrbeschr&#228;nkungen f&#252;r Baumaterialien wie Stahl, Zement und Rohre gelten.</p>
<p>Auch der Personenverkehr ist von den Verboten betroffen. &#8220;Es gibt so gut wie keine Bewegungsfreiheit f&#252;r Personen&#8221;, sagt Byler. &#8220;Die Jugend m&#252;ht sich sehr um eine gute Ausbildung. Viele wollen im Westjordanland oder im Ausland ein Hochschulstudium absolvieren, k&#246;nnen aber den Gazastreifen aufgrund der Blockade nicht verlassen.&#8221;</p>
<p>Das MCC ist seit &#252;ber 60 Jahren in Pal&#228;stina und Israel aktiv. Im Rahmen von Partnerschaften mit einheimischen pal&#228;stinensischen und israelischen Organisationen f&#246;rdert das MCC Familien &#252;ber sein Bildungspatenschaftsprogramm &#8220;Global Family&#8221; (Weltweite Familie), verteilt Hilfsg&#252;ter wie Decken und Schulpakete und leitet ein Projekt zur Schaffung von Einkommensm&#246;glichkeiten, in dessen Rahmen Familien durch die Haltung von Kaninchen und H&#252;hnern Nahrungsmittel f&#252;r den Eigenbedarf und den Verkauf erzeugen k&#246;nnen.</p>
<p>&#8220;F&#252;r die humanit&#228;re Hilfe ist man dankbar, aber das gro&#223;e Thema f&#252;r die Hilfsorganisationen in Gaza ist die fortdauernde Wirtschaftsblockade und die anhaltende humanit&#228;re Krise&#8221;, so Byler. &#8220;Die pal&#228;stinensischen Hilfsorganisationen wollen keine Rache. Sie wollen, dass die Israelis gut leben k&#246;nnen, aber dass auch die Menschen im Gazastreifen gut leben k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p><em> von: Gladys Terichow, &#220;bersetzung: cof</em></p>
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		<title>Wir und die anderen Kirchen &#8211; DIE BR&#220;CKE 4/2010 erschienen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 21:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[bruecke]]></category>

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		<description><![CDATA[STUTENSEE – Im Juli 2010 erschien die neue Ausgabe 4/2010 der t&#228;uferisch-mennonitischen Gemeindezeitschrift DIE BR&#220;CKE. Zum Heftthema „Wir und die anderen Kirchen“ wird an einigen Beispielen aufgezeigt, wo es Zusammenarbeit, Dialoge und Begegnungen gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/07/cover04-2010-med.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1482" title="cover04-2010-med" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/07/cover04-2010-med.jpg" alt="cover04-2010-med" /></a>STUTENSEE – Im Juli 2010 erschien die neue Ausgabe 4/2010  der   t&#228;uferisch-mennonitischen Gemeindezeitschrift DIE BR&#220;CKE. Zum Heftthema „Wir und die anderen Kirchen“ wird an einigen Beispielen aufgezeigt, wo es Zusammenarbeit, Dialoge und Begegnungen gibt.</p>
<p>Das Thema umfasst andere Freikirchen, die gemeinsam mit der AMG die Vereinigung Evangelischer Freikirchen bilden, es greift den Dialog mit den „gro&#223;en Kirchen“ auf, sei es formal in Gremien und Studiengruppen oder im gemeinsamen Erleben des &#214;kumenischen Kirchentags, und es wirft einen Blick auf ein St&#252;ck „inner-mennonitischer &#214;kumene“, den Vers&#246;hnungsprozess mit den Mennoniten-Br&#252;dergemeinden.</p>
<p>DIE BR&#220;CKE  erscheint sechs mal im Jahr mit 48 Seiten. Leseproben,    Inhaltsverzeichnis, Abo-Formular und weitere Informationen finden sich    auf den Seiten der BR&#220;CKE unter <a href="http://www.mennoniten.de/bruecke.html">http://www.mennoniten.de/bruecke.html</a></p>
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		<title>Von Amman bis Zwingli &#8211; Mennonitisches Lexikon geht online</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 09:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[mgv]]></category>

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		<description><![CDATA[HAMBURG - Im Auftrag des Mennonitischen Geschichtsvereins gibt Prof. Dr. Hans-J&#252;rgen Goertz einen f&#252;nften Band des Mennonitischen Lexikons heraus. Der erste Teil mit biographischen Eintr&#228;gen ist nun unter www.mennlex.de  im Internet abrufbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/07/mennlex-small.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1474" title="mennlex-small" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/07/mennlex-small.jpg" alt="mennlex-small" /></a>HAMBURG &#8211; Im Auftrag des Mennonitischen Geschichtsvereins gibt Prof. Dr. Hans-J&#252;rgen Goertz einen f&#252;nften Band des Mennonitischen Lexikons heraus. Der erste Teil mit biographischen Eintr&#228;gen ist nun unter <a href="http://www.mennlex.de">www.mennlex.de</a> im Internet abrufbar.</p>
<p>Das Mennonitische Lexikon ist eine mehrb&#228;ndige Enzyklop&#228;die in deutscher Sprache und bildet die Theologie, Personen und Geschichte der T&#228;uferbewegung und der Mennoniten ab. Die ersten vier B&#228;nde entstanden in der Zeit von 1913 bis 1967.</p>
<p>Erst vierzig Jahre sp&#228;ter gab der Mennonitische Geschichtsverein einen f&#252;nften Band als Revision und Erg&#228;nzung in Auftrag. Seit 2007 wird am Band V des Lexikons gearbeitet. Im Juli 2010 wurde mit &#8220;Teil 1: Personen&#8221; der erste von geplanten drei Teilen fertiggestellt und findet sich im Internet unter <a href="http://www.mennlex.de">www.mennlex.de</a></p>
<p>Nun folgt die Arbeit am zweiten Teil, der historische und theologische Stichw&#246;rter enthalten wird, w&#228;hrend der dritte Teil sich mit Verbreitungsgebieten und Organisationen der weltweiten mennonitischen Gemeinden besch&#228;ftigen wird.</p>
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