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	<title>Mennonews.de  :=:  Mennonitische Nachrichten &#187; vef</title>
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	<description>Neues über die Mennoniten und andere Freikirchen sowie aktuelle Themen</description>
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		<title>Freikirchen gegen Waffenexporte in Krisengebiete</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[INGOLSTADT - (APD) Die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden und die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) in Deutschland wenden sich gegen Waffenexporte in Krisengebiete. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel bringen VEF-Präsident Präses Ansgar Hörsting (Witten) und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden, Frieder Boller (Ingolstadt), ihre "große Besorgnis" zum Ausdruck, dass das militärische Eingreifen Deutschlands bei internationalen Konflikten immer selbstverständlicher erscheine und die gesetzlich festgelegte restriktive Rüstungsexportpolitik aufgeweicht zu werden drohe. Auch bemängelten die zehn Mitglieds- und vier Gastkirchen der VEF die Kooperationsvereinbarungen zwischen der Bundeswehr und den Kultusministerien einiger Bundesländer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2204" title="vef" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/12/vef.jpg" alt="vef" />INGOLSTADT &#8211; (APD) Die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden (AMG) und die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) in Deutschland wenden sich gegen Waffenexporte in Krisengebiete. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel bringen VEF-Präsident Präses Ansgar Hörsting (Witten) und der Vorsitzende der AMG, Frieder Boller (Ingolstadt), ihre &#8220;große Besorgnis&#8221; zum Ausdruck, dass das militärische Eingreifen Deutschlands bei internationalen Konflikten immer selbstverständlicher erscheine und die gesetzlich festgelegte restriktive Rüstungsexportpolitik aufgeweicht zu werden drohe. Auch bemängelten die zehn Mitglieds- und vier Gastkirchen der VEF die Kooperationsvereinbarungen zwischen der Bundeswehr und den Kultusministerien einiger Bundesländer.</p>
<p>&#8220;Waffenlieferungen in Krisengebiete und auch Waffenlieferungen und Lizenzvergaben, durch die in Kauf genommen wird, dass Waffen in Krisengebiete gelangen, dürfen nicht sein&#8221;, heißt es in dem Brief an die Bundeskanzlerin. Das Grundgesetz mit seinen diesbezüglichen Richtlinien gelte es zu achten und anzuwenden. &#8220;Ein Paradigmenwechsel deutscher Politik ist unseres Erachtens rechtswidrig&#8221;, betonten Hörsting und Boller. Das Parlament müsse rechtzeitig in die jeweiligen Entscheidungsprozesse einbezogen werden.</p>
<p>Statt Wege der Gewaltfreiheit zu beschreiten, habe Deutschland begonnen, sich an Kriegshandlungen zu beteiligen, bemängeln die Freikirchen. Sogenannte &#8220;out-of-area&#8221;-Einsätze der Bundeswehr würden entgegen dem Geist des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland vermehrt als selbstverständliche, legitime politische Mittel angesehen. Überlegungen zu einer gewaltfreien, nachhaltigen Konfliktbearbeitung und -lösung erschienen dabei zweitrangig. Die VEF bedauere, dass die Impulse der ost- und westdeutschen Friedens- und Freiheitsbewegungen vergangener Jahre nur eine geringe politische Aufnahme erfahren hätten. Statt Wege der Gewaltfreiheit zu beschreiten, habe Deutschland begonnen, sich an Kriegshandlungen zu beteiligen.</p>
<p>Auch die Kooperationsvereinbarungen zwischen der Bundeswehr und den Kultusministerien einiger Bundesländer, Unterricht durch die Bundeswehr gestalten zu lassen, könnten die evangelischen Freikirchen nicht gutheißen. Im Rahmen dieser politischen Schulbildung solle eine Sicherheitspolitik akzeptiert werden, die den Einsatz militärischer Gewalt als selbstverständlich vorsehe. Dadurch könne sich bei Schülern und Schülerinnen der Eindruck festigen, Gewalt sei grundsätzlich, also auch für die eigenen alltäglichen Streitigkeiten ein angemessenes Mittel. Das stehe im krassen Widerspruch zu freikirchlichen Vorstellungen einer Friedenserziehung, &#8220;zu lernen und zu akzeptieren, auch in bedrohlichen Situationen auf dem Weg der Gewaltfreiheit zu bleiben und auf dessen versöhnende Wirkung zu vertrauen&#8221;. Es sei dringend notwendig, &#8220;dass unsere Kinder und auch wir als Gesellschaft nicht zum Krieg sondern zum Frieden erzogen werden müssen&#8221;.</p>
<p>Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen wurde 1926 gegründet und vertritt etwa 260.000 evangelische Christen in Deutschland. Der offene Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel ist im Internet unter <a href="http://www.vef.de/erklaerungen/friedensethik/">http://www.vef.de/erklaerungen/friedensethik/</a> zu finden und wird auch in der nächsten BRÜCKE abgedruckt.</p>
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		<title>Ansgar Hörsting neuer Präsident der VEF</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 08:35:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
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		<description><![CDATA[KASSEL - Auf ihrer Mitgliederversammlung am 12. April in Kassel wählten die Delegierten der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) einen neuen Vorstand, der ab 1. Juli 2011 tätig sein wird. Ihm gehören für die nächsten drei Jahre an: Ansgar Hörsting (Bund Freier evangelischer Gemeinden), Günter Karcher (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden), Friedrich Schneider (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden), Ekkehart Vetter (Mühlheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden) und Bischöfin Rosemarie Wenner (Evangelisch-methodistische Kirche). Zum neuen Präsidenten der VEF wurde Ansgar Hörsting gewählt, als seine Stellvertreterin die bisherige Präsidentin Rosemarie Wenner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1984" title="ansgar-vef" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/04/ansgar-vef.jpg" alt="ansgar-vef" /> KASSEL &#8211; Auf ihrer Mitgliederversammlung am 12. April in Kassel wählten die Delegierten der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) einen neuen Vorstand, der ab 1. Juli 2011 tätig sein wird. Ihm gehören für die nächsten drei Jahre an: Ansgar Hörsting (Bund Freier evangelischer Gemeinden), Günter Karcher (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden), Friedrich Schneider (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden), Ekkehart Vetter (Mühlheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden) und Bischöfin Rosemarie Wenner (Evangelisch-methodistische Kirche). Zum neuen Präsidenten der VEF wurde Ansgar Hörsting gewählt, als seine Stellvertreterin die bisherige Präsidentin Rosemarie Wenner.</p>
<p>Ansgar Hörsting, geboren 1965, hat nach einer Ausbildung zum Altenpfleger Theologie am Seminar des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Ewersbach studiert. Von 1993 bis 1997 war er Pastor in der Freien evangelischen Gemeinde Siegen-Geisweid und von 1998 bis 2007 Leiter der Allianz-Mission. Seit 2008 ist er Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden und Mitglied im Vorstand der VEF.</p>
<p>Auf der Mitgliederversammlung diskutierten die 23 Delegierten der Freikirchen auch über die Integration von Migranten in die Gemeinden, Kirchen und Bünde. Dabei wurde deutlich, dass innerhalb der VEF ein hohes Potential an Knowhow im Umgang mit Migranten vorhanden ist. Fast alle Freikirchen haben langjährige und positive Erfahrungen mit Menschen mit Migrationshintergrund. Den Schwerpunkt bilden dabei Migranten aus afrikanischen Ländern sowie aus Russland. Die Form und Intensität der Integration ist unterschiedlich. Sie reicht von der Integration in bestehende Gemeinden bis zur Bildung eigenständiger Migrantengemeinden. Den höchsten Anteil an Migranten hat der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, in dem 35 Prozent aller Gemeinden Migrantengemeinden sind. Zur Aus- und Weiterbildung von Migrantenpastoren sind in einigen Freikirchen eigenständige pastorale Integrationskonzepte entwickelt worden. Die VEF hat vereinbart, den Austausch untereinander über die Arbeit mit Migranten zu fördern sowie ihre Erfahrungen in die gesellschaftliche Debatte einzubringen.</p>
<p>Die VEF ist ein Zusammenschluss von Freikirchen und freikirchlichen Gemeindebünden in Deutschland. Sie wurde 1926 gegründet und gilt als der älteste ökumenische Verband in Deutschland. In der VEF sind zehn Mitglieds- und vier Gastkirchen beziehungsweise -bünde vereinigt.</p>
<p><em>von Thomas Przyluski</em></p>
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		<title>Freikirchen befassen sich mit dem Begriff &#8220;evangelisch&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 09:27:16 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
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		<description><![CDATA[ELSTAL - Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen nahm im November den Freikirchlichen Bund der Gemeinde Gottes auf und diskutierte über "Evangelisch sein". Am 16. und 17. November trafen sich Vertreter der 14 Mitglieds-und Gastkirchen der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF) zur zweiten Mitgliederversammlung in diesem Jahr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-451" title="vef" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/06/vef.jpg" alt="vef" />ELSTAL &#8211; Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen nahm im November den Freikirchlichen Bund der Gemeinde Gottes auf und diskutierte über &#8220;Evangelisch sein&#8221;. Am 16. und 17. November trafen sich Vertreter der 14 Mitglieds-und Gastkirchen der Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF) zur zweiten Mitgliederversammlung in diesem Jahr. 20 Delegierte sowie zehn Beauftragte und Vertreter der Arbeitsgruppen der VEF versammelten sich dazu im Bildungszentrum Elstal (Wustermark-Elstal) bei Berlin.</p>
<p>Höhepunkt der Mitgliederversammlung war die Aufnahme des Freikirchlichen Bundes der Gemeinde Gottes (FBGG) als Vollmitglied in die VEF. Nach einem Prozess des gegenseitigen Kennenlernens -, der FBGG ist seit 2000 Gastmitglied der VEF &#8211; stimmten alle Mitglieder der Aufnahme zu. Â»Wir freuen uns sehr über diesen SchrittÂ«, sagte Bischöfin Rosemarie Wenner, die Vorsitzende der VEF. Â»Wir merken immer wieder und immer mehr, dass wir uns gegenseitig brauchen, um die Einheit der Kirche Jesu Christi weiter voranzubringen.Â« Der FBGG vereint in Deutschland 2.200 Mitglieder in 27 Gemeinden. Seinen Ursprung hat der FBGG im Entstehen der Bewegung Â»Gemeinde GottesÂ« um 1880 in den USA (www.fbgg.de). In Deutschland hat der FBGG in Fritzlar (bei Kassel) seine Ausbildungsstätte und das Kinderhilfswerk Global Care. Die Zentrale des Missionswerkes befindet sich in Wietzendorf (bei Soltau). Der FBGG wurde mit einem Gottesdienst, den die VEF am Buß-und Bettag mit der Campus-Gemeinde des Bildungszentrums feierte, als Vollmitglied in die VEF aufgenommen.</p>
<p><strong>Was ist evangelisch?</strong></p>
<p>Schwerpunktthema der Mitgliederversammlung war die Fortsetzung des Gespräches über die Frage Â»Was ist evangelisch?Â«. Als Referenten und Gesprächspartner hatte die VEF Dr. Walter Fleischmann-Bisten, den Freikirchlichen Referenten des Konfessionskundlichen Instituts des Evangelischen Bunds in Bensheim, eingeladen. Im Gespräch mit ihm wurden positive Entwicklungen in der Akzeptanz evangelischer Freikirchen benannt, zum Beispiel die breite freikirchliche Mitwirkung beim Ökumenischen Kirchentag in diesem Jahr in München, die rechtliche Sicherheit und Anerkennung der Freikirchen in Deutschland und das weltweit positiv veränderte Verhältnis der Freikirchen zur Römisch-Katholischen Kirche.</p>
<p>Weiterhin beschäftigte sich die Mitgliederversammlung erneut mit der Interpretation des Begriffes Â»evangelischÂ« im Verhältnis der evangelischen Freikirchen zu den evangelischen Landeskirchen. Ausgangspunkt für das Gespräch war die Leuenberger Konkordie, die grundlegende theologische Vereinbarung der evangelischen Kirchen von 1973. Â»Es geht nicht darumÂ«, betonte Rosemarie Wenner, Â»dass wir der Leuenberger Kirchengemeinschaft beitreten. Wir können anhand dieses Grundlagentextes jedoch zeigen, dass es Übereinstimmung im Verständnis des Evangeliums gibt zwischen den VEF-Mitgliedskirchen und den Evangelischen Landeskirchen. Dies verstärkt hoffentlich die Basis für weitere Gespräche vor allem im Hinblick auf die Anerkennung von freikirchlichen Lehrkräften im Fach Evangelische Religion&#8221;.</p>
<p><strong>Schutz von Kindern und Jugendlichen</strong></p>
<p>Die Mitgliederversammlung kritisierte die Ã„ußerung von Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens, der kürzlich unter Bezug auf eine Studie in seinem Haus in der Fernsehsendung Tacheles sagte, dass Kinder in freikirchlichen Familien besonders häufig körperliche Züchtigung erleiden. Im direkten Gespräch mit ihm wurde klar, dass die Datenlage keinerlei Differenzierung zwischen den unterschiedlichen Freikirchen möglich mache. Extreme Splittergruppen, separatistische freikirchliche Gemeinden und die etablierten Freikirchen fanden sich bei ihm in einer gemeinsamen Schublade wieder. Die dadurch entstandene Aussage nährt dadurch lediglich pauschale Vorurteile. Gleichwohl bekräftigte die Mitgliederversammlung die Erklärung des Vorstandes, in der es hieß: &#8220;Der Prozess der selbstkritischen Überprüfung hat zu jeder Zeit in allen VEF-Kirchen zu erfolgen, um dem unbedingten Schutz aller Kinder und Jugendlichen vor jeder Form von Gewalt mit aller Aufmerksamkeit zu entsprechen.&#8221;</p>
<p>In weiteren Berichten aus den Arbeitsgruppen der VEF wurde die Breite und Vielfalt freikirchlichen Engagements in Deutschland deutlich. Die VEF beteiligt sich unter anderem durch eigene Beauftragte und Arbeitsgruppen sowie die Mitarbeit in Arbeitsgruppen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an aktuellen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, evangelistisch-missionarischen, entwicklungspolitischen und sozialdiakonischen Fragen.</p>
<p>Die VEF ist ein Zusammenschluss von Freikirchen und freikirchlichen Gemeindebünden in Deutschland. Sie wurde 1926 gegründet und gilt als der älteste ökumenische Verband in Deutschland. In der VEF sind zehn Mitglieds-und vier Gastkirchen beziehungsweise -bünde vereinigt. Die VEF wird geleitet von einem fünfköpfigen Vorstand, dessen Präsidentin Rosemarie Wenner, Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche, ist. Die VEF vertritt etwa 270.000 evangelische Christen in Deutschland. Die nächste Mitgliederversammlung der VEF findet am 12. April in Kassel statt. Dort wird auch ein neuer Vorstand gewählt.</p>
<p><em>(von Thomas Przyluski)</em></p>
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		<title>Kinder sind unbedingt vor Gewalt zu schützen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 17:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
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		<description><![CDATA[FRANKFURT - In der am 17. Oktober 2010 ausgestrahlten Fernsehtalkshow "Tacheles" sagte der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Prof. Dr. Christian Pfeiffer, unter Bezug auf eine Studie aus seinem Haus, dass Kinder aus evangelischen Freikirchen besonders häufig körperliche Züchtigung erleiden. Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), die in das breite Spektrum der evangelischen Freikirchen hineingehört, nahm darum unmittelbar Kontakt zu Professor Dr. Pfeiffer auf, um sich mit der Studie auseinander zu setzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-451" title="vef" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/06/vef.jpg" alt="vef" /> FRANKFURT &#8211; In der am 17. Oktober 2010 ausgestrahlten Fernsehtalkshow &#8220;Tacheles&#8221; sagte der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), Prof. Dr. Christian Pfeiffer, unter Bezug auf eine Studie aus seinem Haus, dass Kinder aus evangelischen Freikirchen besonders häufig körperliche Züchtigung erleiden. Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), die in das breite Spektrum der evangelischen Freikirchen hineingehört, nahm darum unmittelbar Kontakt zu Professor Dr. Pfeiffer auf, um sich mit der Studie auseinander zu setzen. Aufgrund der Studie des KFN lassen sich aber, so Prof. Dr. Pfeiffer, keine spezifischen Aussagen über die zur VEF gehörenden Freikirchen treffen. Die Größenordnung, in der die Mitgliedskirchen der VEF hier betroffen sein könnten, bleibt dadurch vage.</p>
<p>Rosemarie Wenner, Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche und Vorsitzende der VEF bringt ihre Betroffenheit zum Ausdruck: &#8220;Wir sorgen uns darum, wie es Kindern und Jugendlichen in unseren Kirchen und Familien ergeht. Wenn Eltern in unseren Gemeinden die Treue zur Bibel derart missverstehen würden, dass sie Kinder prügeln, gäbe es dringend Handlungsbedarf, zumal unsere evangelischen Freikirchen sich sehr stark in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien engagieren.&#8221;</p>
<p>Einige der VEF-Mitgliedskirchen haben bereits seit längerer Zeit verpflichtend für alle Mitarbeiter in Kinder- und Jugendgruppen einen Verhaltenskodex in Verbindung mit einer Selbstverpflichtung formuliert, die jede Art von Gewalt ausdrücklich ausschließt. Handreichungen, Schulungen und Beratungsstellen ergänzen diese Initiativen. Auch wenn in keiner der VEF-Kirchen Gewalt legitimiert oder als Erziehungsprinzip oder zum Lösen von Konflikten theologisch begründet wird, wird alles getan, um für Transparenz und Aufklärung zu sorgen, wo in Einzelfällen gegen das Prinzip der Gewaltfreiheit verstoßen wird. In einer abgestimmten Erklärung des Präsidiums der VEF heißt es: &#8220;Der Prozess der selbstkritischen Überprüfung hat zu jeder Zeit in allen VEF-Kirchen zu erfolgen, um dem unbedingten Schutz aller Kinder und Jugendlichen vor jeder Form von Gewalt mit aller Aufmerksamkeit zu entsprechen.&#8221;</p>
<p>Die VEF ist über ihre eigenen Mitgliedskirchen hinaus aktiv daran beteiligt, Fehlinterpretationen der Bibel entgegenzuwirken, wonach körperliche Züchtigung ein zeitlos gültiges Mittel zur Erziehung sei. Genauere Studien seien nötig und werden von der VEF unterstützend begleitet werden.</p>
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		<title>Vereinigung Evangelischer Freikirchen mit neuem Internetauftritt</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 13:43:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[FRANKFURT - Ab sofort steht im Internet umfangreiches Informationsmaterial über die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und die in ihr zusammengeschlossenen evangelischen Freikirchen zur Verfügung. Die umfassend überarbeitete Seite www.vef.de bietet Grundsätzliches zur ältesten ökumenischen Institution in Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-451" title="vef" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/06/vef.jpg" alt="vef" />FRANKFURT &#8211; Ab sofort steht im Internet umfangreiches Informationsmaterial über die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und die in ihr zusammengeschlossenen evangelischen Freikirchen zur Verfügung. Die umfassend überarbeitete Seite <a href="http://www.vef.de">www.vef.de</a> bietet Grundsätzliches zur ältesten ökumenischen Institution in Deutschland.</p>
<p>Die VEF wurde 1926 gegründet, mit den Zielen, gemeinsame Anliegen öffentlich besser zu vertreten, die Zusammenarbeit im theologischen und diakonisch-sozialen Bereich zu intensivieren sowie die Gemeinschaft der verschiedenen Freikirchen untereinander zu fördern. </p>
<p>Das neue Internetangebot bietet Zugang zu den 14 eigenständigen Kirchen, die in der VEF zusammenarbeiten. Aktuelle Meldungen über die Arbeit der VEF und ihrer Mitgliedskirchen werden permanent eingefügt. Mit Hilfe der Gottesdienst-Datenbank lassen sich auch die Gottesdienstorte der meisten VEF-Mitgliedskirchen in Deutschland schnell herauszufinden. Leider fehlen die Mennonitengemeinden im Gemeindefinder, da von Seiten der AMG keine Daten zur Verfügung gestellt wurden.</p>
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		<title>Mennonitisch-Adventistischer Dialog im Frühjahr 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 20:50:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[SILVER SPRING/USA - (APD) Im Frühjahr 2011 soll auf Weltebene der erste bilaterale Dialog zwischen der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK) und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten stattfinden, teilte Pastor Dr. John Graz, Direktor für Öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit sowie Generalsekretär des Rates für zwischenkirchliche und interreligiöse Angelegenheiten der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, mit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SILVER SPRING/USA &#8211; (APD) Im Frühjahr 2011 soll auf Weltebene der erste bilaterale Dialog zwischen der Mennonitischen Weltkonferenz (MWK) und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten stattfinden, teilte Pastor Dr. John Graz, Direktor für Öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit sowie Generalsekretär des Rates für zwischenkirchliche und interreligiöse Angelegenheiten der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, mit. Die fünftägigen theologischen Gespräche würden im Verwaltungssitz der Generalkonferenz in Silver Spring, Maryland/USA, stattfinden.</p>
<p>Laut Graz habe es im Frühjahr 2009 ein Vorgespräch über den Dialog mit dem Generalsekretär der Mennonitischen Weltkonferenz, Pfarrer Dr. Larry Miller, in Silver Spring gegeben. Beide weltweiten Konfessionsfamilien hätten viele Gemeinsamkeiten, so Graz. Adventisten und Mennoniten wendeten sich gegen den Kriegsdienst und setzten sich für den Frieden sowie die Religionsfreiheit ein. Beide entstammten der täuferischen Tradition. Daher werde es bei den Gesprächen im nächsten Jahr neben einem besseren gegenseitigen Kennenlernen um praktische Fragen des Christentums gehen.</p>
<p>Inzwischen sei es üblich, sich gegenseitig zu weltweiten Versammlungen einzuladen, betonte Graz. Während der mennonitischen Weltkonferenz 2009 in Paraguay sei Pastor Eugene Hsu, einer der Vizepräsidenten der adventistischen Weltkirchenleitung, als Gast willkommen geheissen worden. Bei der Weltsynode 2010 der Adventisten in Atlanta/USA, habe Generalsekretär Dr. Larry Miller die Grüsse der Mennoniten überbracht.</p>
<p>Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ging aus der  Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts hervor. Gegenwärtig zählt sie  16,3 Millionen erwachsene Mitglieder und mehr als 25 Millionen  Gottesdienstbesucher in 205 Ländern der Erde. In der Bundesrepublik  Deutschland sind 35.400 Mitglieder in 572 Gemeinden organisiert.</p>
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		<title>Deutsche Freikirchen wollen öffentliche Präsenz verstärken</title>
		<link>http://www.mennonews.de/archiv/2010/04/28/deutsche-freikirchen-wollen-oeffentliche-praesenz-verstaerken/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 14:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[KASSEL - (APD) "Wir wollen die Vielfalt der Kirchen sichtbar machen, denn wir Freikirchen leisten eigene spezifische Beiträge für die Gesellschaft", betonte Rosemarie Wenner, Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche und Vorsitzende der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), während der Mitgliederversammlung der VEF am 21. April in Kassel. Dabei stellte sie einige Schwerpunkte vor, mit denen die VEF verstärkt in die Öffentlichkeit gehen wolle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/06/vef.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-451" title="vef" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/06/vef.jpg" alt="vef" /></a>KASSEL &#8211; (APD) &#8220;Wir wollen die Vielfalt der Kirchen sichtbar machen, denn wir Freikirchen leisten eigene spezifische Beiträge für die Gesellschaft&#8221;, betonte Rosemarie Wenner, Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche und Vorsitzende der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), während der Mitgliederversammlung der VEF am 21. April in Kassel. Dabei stellte sie einige Schwerpunkte vor, mit denen die VEF verstärkt in die Öffentlichkeit gehen wolle.</p>
<p>So würden sich die VEF und einige ihrer Mitglieds- und Gastkirchen am 2. Ökumenischen Kirchentag vom 12. bis 16. Mai in München beteiligen. Schwerpunkt der VEF sei die Podiumsveranstaltung &#8220;Migration als Geschenk und Herausforderung für die Kirchen in Deutschland&#8221; am Donnerstag, dem 13. Mai von 14 bis 15:30 Uhr in der Friedenskirche (Frauenlobstrasse 5). Gerade für die evangelischen Freikirchen in Deutschland sei Migration ein äusserst wichtiges Thema. Viele der vor allem in den letzten Jahrzehnten neu entstandenen freikirchlichen Gemeinden hätten ausländische Christen gegründet oder stark geprägt. &#8220;Diese Erfahrungen weiterzugeben sowie die Chancen und Herausforderungen der Migration zu diskutieren, ist ein spezifischer Beitrag der Freikirchen, der verstärkt in die Gesellschaft hinein getragen werden soll&#8221;, äusserte Bischöfin Wenner vor den 18 Delegierten aus den Mitglieds- und Gastkirchen der VEF.</p>
<p>Zudem lade die VEF gemeinsam mit der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen, &#8220;Brot für die Welt&#8221; und dem Evangelischen Entwicklungsdienst unter dem Thema &#8220;Für ein zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt&#8221; vom 10. bis 12. September 2010 zu einer Tagung nach Kassel ein. Grundlage des Treffens sei die gleichnamige Studie, die vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erarbeitet wurde. Die Tagung solle zu verantwortlichem Handeln sensibilisieren und motivieren &#8211; sowohl individuell, als auch in den Gemeinden, Einrichtungen und Kirchen.</p>
<p>Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) wurde 1926 gegründet. Derzeit gehören ihr neun Kirchen und Gemeindebünde als Mitglieder und fünf als Gastmitglieder an. Die VEF sieht ihr Ziel darin, gemeinsame Aufgaben zu fördern, zwischenkirchliche Beziehungen zu vertiefen und gemeinsam freikirchliche Belange nach aussen zu vertreten. Sie vertritt etwa 260.000 evangelische Christen in Deutschland.</p>
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		<title>Freikirchen suchen gemeinsame Basis aller Evangelischen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 21:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[vef]]></category>

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		<description><![CDATA[FRANKFURT am Main - Schwerpunkt der zweiten Mitgliederversammlung der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) in diesem Jahr, die vom 24. bis 25. November in Friedensau (bei Burg) tagte, war das Gespräch über das Selbstverständnis der Freikirchen. Unter dem Thema "Was ist Evangelisch?" wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Selbstverständnis der 14 Mitglieds- und Gastkirchen deutlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/06/vef.jpg" alt="VEF-Logo" width="80" height="57" />FRANKFURT am Main &#8211; Schwerpunkt der zweiten Mitgliederversammlung der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) in diesem Jahr, die vom 24. bis 25. November in Friedensau (bei Burg) tagte, war das Gespräch über das Selbstverständnis der Freikirchen. Unter dem Thema &#8220;Was ist Evangelisch?&#8221; wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Selbstverständnis der 14 Mitglieds- und Gastkirchen deutlich. Rosemarie Wenner, Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche und Präsidentin der VEF erinnerte daran, dass die VEF die älteste ökumenische Plattform in Deutschland ist und in ihr seit Jahrzehnten Freikirchen mit unterschiedlicher Prägung ökumenisch zusammen arbeiten.</p>
<p>Ausgangsbasis für das Gespräch innerhalb der VEF war die &#8220;Leuenberger Konkordie&#8221;, die grundlegende theologische Vereinbarung der evangelischen Kirchen von 1973. &#8220;Unser Ziel ist es nicht, dass die evangelischen Freikirchen alle der Leuenberger Konkordie zustimmen&#8221;, sagte Rosemarie Wenner, &#8220;aber wir sollten uns nicht abhalten lassen, die große gemeinsame Basis mit allen Evangelischen zu sehen.&#8221; So wie in der Leuenberger Konkordie verschiedene evangelische Traditionen zusammen kommen, so will die VEF innerhalb des nächsten Jahres ihre freikirchlichen Standpunkte dazu formulieren und in das Gespräch mit der EKD einbringen. &#8220;Wir wollen in allen evangelischen Christen Geschwister sehen, aber durchaus die Unterschiede zwischen uns auch respektieren.&#8221;, so Wenner.</p>
<p><strong>Evangelisch.de auch mit freikirchlicher Beteiligung</strong></p>
<p>Über ein Beispiel gelungener Kooperation von VEF und EKD berichtete Pastor Christoph Maas, der Medienbeauftragte der VEF. Das seit September öffentliche Online-Portal <a href="http://www.evangelisch.de">www.evangelisch.de</a> wird zukünftig auch von den Evangelischen Freikirchen der VEF mit gestaltet. &#8220;Wir sind noch in der Aufbauphase, das Portal wird ständig erweitert&#8221;, so Christoph Maas, &#8220;aber wir sind sehr dankbar für das gute und offene Miteinander mit der EKD.&#8221;</p>
<p>Die Zusammenführung des Diakonischen Werkes und des Evangelischen Entwicklungsdienstes zum &#8220;Evangelischen Zentrum für Entwicklung und Diakonie&#8221; ab 2012 begleitet die VEF mit einer eigenen Arbeitsgruppe. &#8220;Als Gründungsmitglied der diakonischen Hilfsaktion &#8220;Brot für die Welt&#8221;, so Klaus Pritzkuleit, der Geschäftsführer der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft (DA), &#8220;sind wir als evangelische Freikirchen aufgefordert, jetzt auch diesen Fusionsprozess mit zu gestalten.&#8221; Neun Freikirchen sind derzeit Mitglieder des Diakonischen Werks, darunter auch die Arbeitsgemeinschaft Mennonitisher Gemeinden in Deutschland (AMG), die VEF gehört dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) an. Besonders die zukünftige Rolle und Aufgabe der DA, die bisher die Schnittstelle zwischen den evangelischen Freikirchen und dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland ist, wurde auf der Mitgliederversammlung diskutiert. In den kommenden Monaten wird der Prozess einer Reformierung der DA nun innerhalb der VEF und der DA weiter vorangetrieben.</p>
<p>Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) vereint Freikirchen und Gemeindebünde in Deutschland. Ihr gehören derzeit neun Mitglieder und fünf Gastmitglieder an. Die VEF wurde 1926 gegründet und sieht ihr Ziel darin, gemeinsame Aufgaben zu fördern, zwischenkirchliche Beziehungen zu vertiefen und gemeinsam freikirchliche Belange nach außen zu vertreten. Die Mitglieder und Gastmitglieder treffen sich zwei Mal im Jahr zu einer Mitgliederversammlung. Die nächste wird am 21. April 2010 in Kassel stattfinden.</p>
<p><em><a href="http://www.vef.info">www.vef.info</a></em></p>
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