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	<title>Mennonews.de  :=:  Mennonitische Nachrichten &#187; Ã–RK</title>
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	<description>Neues über die Mennoniten und andere Freikirchen sowie aktuelle Themen</description>
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		<title>Gebetstag für den Frieden: Anregungen aus Afrika</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 13:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–RK]]></category>

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		<description><![CDATA[ÖRK - Der Internationale Gebetstag für den Frieden am 21. September legt den Schwerpunkt dieses Jahr auf das Engagement afrikanischer Kirchen für den Frieden in und zwischen unterschiedlichen Gemeinschaften. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) lädt Christen und Kirchen dazu ein, diesen Tag mit Gebeten und Gottesdiensten zu begehen und Friedensprojekten in Afrika besondere Aufmerksamkeit zu schenken. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-990" title="oerk" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/08/oerk.gif" alt="oerk" />ÖRK &#8211; Der Internationale Gebetstag für den Frieden am 21. September legt den Schwerpunkt dieses Jahr auf das Engagement afrikanischer Kirchen für den Frieden in und zwischen unterschiedlichen Gemeinschaften. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) lädt Christen und Kirchen dazu ein, diesen Tag mit Gebeten und Gottesdiensten zu begehen und Friedensprojekten in Afrika besondere Aufmerksamkeit zu schenken. </p>
<p>Der ÖRK-Generalsekretär wird an diesem Tag mit leitenden Vertretern/innen afrikanischer Kirchen in Nairobi zusammenkommen und gemeinsam mit ihnen für den Frieden beten und Gottesdienst feiern.  </p>
<p>Der Gebetstag für den Frieden, der am selben Tag wie der Internationale Tag des Friedens der Vereinten Nationen stattfindet, stellt eine Initiative der ÖRK-Dekade zur Überwindung von Gewalt dar. Im Rahmen des Abschlussjahres der Dekade liegt der Schwerpunkt 2010 auf Afrika.</p>
<p>Eines der vorgestellten afrikanischen Projekte ist ein &#8220;Friedensdorf&#8221;-Projekt in Uganda, das den Heilungsprozess in von Konflikt, Traumata und Leid heimgesuchten Gemeinschaften fördert.</p>
<p>Ökumenische Gruppen, denen junge Menschen, Frauen und Führungspersönlichkeiten aus verschiedenen Teilen des Landes angehören, kommen zu Friedenscamps in ausgewählten Dörfern zusammen und helfen mit, die Gemeinwesenentwicklung in diesen Dörfern zu stärken. Das Projekt wurde vom Gemeinsamen Christenrat von Uganda um die Rückkehr des Landes zu relativer Stabilität nach Jahrzehnten der Militärherrschaft und des Bürgerkrieges zu fördern.</p>
<p>Die Friedenscamps vermitteln Werte wie die Achtung von Vielfalt, anwaltschaftliche Arbeit und friedliche Konfliktbeilegung. Sie bieten Ugandern/innen aus unterschiedlichen ethnischen, Stammes- und religiösen Gruppierungen Raum zum Lernen und zur Auseinandersetzung und leisten damit einen Beitrag zu Konsensbildung, zur Förderung friedlicher Koexistenz und Stärkung bestehender Mechanismen zur Beilegung von Streitigkeiten.</p>
<p>Am Tag des Friedens wird auch zu Gebeten für andere Projekte eingeladen. Das Jugendprojekt der Presbyterianischen Kirche von Ghana für Friedensaufbau und Konfliktbeilegung stellt ein weiteres Beispiel dar. Es bildet jugendliche Gemeindeglieder dafür aus, andere in Strategien der Konfliktbeilegung und Friedensstiftung zu schulen. Ziel ist es, dass junge Menschen und Gemeindeführer/innen in Dörfern als Berater/innen bereit stehen, die beim Umgang mit Konflikten helfen und die Gemeinschaft zum Frieden ermutigen.</p>
<p>Ein anderes Beispiel ist die Menschenrechtsarbeit der Nordwest-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania. Seit 2002 hilft ein kleines Menschenrechtsbüro Gemeindegliedern und Bürgern/innen sich in ihren Gemeinschaften und vor Gericht gegen alle Arten von Gewalt zur Wehr zu setzen.</p>
<p>Die von diesem Büro geleistete Arbeit ermutigt Kirchenmitarbeiter/innen, auf lokaler Ebene gegen Gewalt vorzugehen, Konflikte zu lösen und sich auch in Fällen besonders grausamer Gewalt für die Menschenrechte einzusetzen. Die Arbeit &#8220;legt wahrhaft Zeugnis vom Evangelium der Liebe und Vergebung ab&#8221;, erklärte ein Mitglied des Teams.</p>
<p>Der diesjährige Internationale Gebetstag für den Frieden lädt auch zu Gebeten für Nichtregierungsorganisationen ein, die sich für den Frieden in Afrika engagieren. In Südafrika z.B. kämpft REACH (Rural Education, Awareness and Community Health &#8211; Ländliche Bildung, Aufklärung und Gesundheit in der Gemeinschaft) gegen sexuelle Belästigung, häusliche Gewalt und HIV/AIDS auf Farmen und in Ortschaften des Westkaps. REACH arbeitet in einer Reihe von Projekten mit Kirchen zusammen.</p>
<p>Zwei &#8220;Zuhör-Initiativen&#8221; in Afrika, die von On Earth Peace, einem Friedensprojekt der Kirche der Brüder in den Vereinigten Staaten, unterstützt und begleitet werden, erinnern schließlich daran, dass Friedensgebete und die Dekade zur Überwindung von Gewalt nicht an Grenzen halt machen.</p>
<p>Eine dieser Initiativen findet in Nordnigeria statt, wo es zum Ausbruch von Gewalt zwischen Christen und Muslimen gekommen ist, und die andere in einem Township von Pietermaritzburg. Der Internationale Gebetstag für den Frieden hilft mit seiner Unterstützung für diese Initiativen Glaubens- und Dorfgruppen, das &#8220;Zuhören&#8221; als wichtigen Schritt im Umgang mit Erinnerungen und Problemen nach Konflikten zu begreifen und zu praktizieren.     </p>
<p>Der Internationale Gebetstag für den Frieden wurde 2004 im Rahmen einer Begegnung zwischen dem ÖRK-Generalsekretär und dem Generalsekretär der Vereinten Nationen vorgeschlagen. Seither sind die Kirchen aufgerufen, für den Frieden zu beten, Nachtwachen und Gottesdienste abzuhalten und insbesondere für die Kirchen in der Region zu beten, die Jahresfokus der Dekade zur Überwindung von Gewalt ist. </p>
<p>Materialien und weitere Informationen unter <a href="http://www.gewaltueberwinden.org/de/dekade-zur-ueberwindung-von-gewalt/ueber-die-dekade/internationaler-gebetstag-fuer-den-frieden.html">gewaltueberwinden.org</a>.</p>
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		<title>ÖRK für Kriegsdienstverweigerung und gegen Atomwaffen</title>
		<link>http://www.mennonews.de/archiv/2009/09/04/oerk-bekraeftigt-recht-auf-kriegsdienstverweigerung/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 10:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–RK]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF - Der ÖRK-Zentralausschuss hat am Dienstag, 1. September, einen Protokollpunkt zum Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissens- gründen angenommen. Zudem wurde ein Playdoyer für eine Atomwaffenfreie Zeit verabschiedet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-990" title="oerk" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/08/oerk.gif" alt="oerk" />GENF &#8211; Der ÖRK-Zentralausschuss hat am Dienstag, 1. September, einen Protokollpunkt zum Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen angenommen. Dieser zitiert eine neue ÖRK-Studie, &#8220;dass Kirchen an vielen Orten mit Problemen der Kriegsdienstverweigerung konfrontiert sind.&#8221; Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung eröffnet denjenigen, die aus Gewissensgründen den Militärdienst verweigern, die Möglichkeit eines Ersatzdienstes.</p>
<p>Der Protokollpunkt bringt die Unterstützung des ÖRK für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung erneut zum Ausdruck. Die Mitgliedskirchen sind aufgerufen, wo immer möglich &#8220;das Recht auf die Weigerung, Waffen zu tragen oder einzusetzen, zu bekräftigen.&#8221; Sie werden ermutigt, das Thema gegenüber Regierungen und Militärorganisationen zur Sprache zu bringen, sich mit verwandten Fragen &#8211; etwa der Verwendung von Steuergeldern für Militärausgaben oder mit Alternativen zum Militärdienst &#8211; auseinanderzusetzen und für Frieden zu beten.</p>
<p><strong>Playdoyer für eine Atomwaffenfreie Zeit</strong></p>
<p>Ebenfalls am Dienstag wurde eine &#8220;Erklärung der Hoffnung in einem Jahr der Chancen &#8211; Plädoyer für eine atomwaffenfreie Welt&#8221; verabschiedet.</p>
<p>Siebzig Jahre nach Beginn des Nuklearzeitalters ruft die Erklärung dazu auf, dass Kirchen verschiedene vielversprechende Gelegenheiten im kommenden Jahr ergreifen, um für eine atomwaffenfreie Welt einzutreten. Unter den genannten Anlässen sind die Sondersitzung der Staatsoberhäupter des UN-Sicherheitsrates zum Thema AbrüstungÂ  special unter Vorsitz von Präsident Barack Obama am 24. September 2009, sowie der Internationale Gebetstag für den Frieden am 21. September.</p>
<p>Die Erklärung ruft Staaten, die Atomwaffen besitzen, auf ihrer &#8220;eindeutigen Verpflichtung nachzukommen, ihre Atomwaffenarsenale vollständig zu beseitigen und damit zur nuklearen Abrüstung beizutragen&#8221; und ersucht die Kirchen &#8220;ihre Regierungen bei deren Bemühungen zu unterstützen, durch die Einführung und Stärkung atomwaffenfreier Zonen ganze Regionen der Welt besser vor Atomwaffen zu schützen.&#8221;</p>
<p>Für die Mennoniten nahm Pfr. Dr. Fernando Enns aus Hamburg an der ÖRK-Sitzung teil. Die Vereinigung der Deutschen Mennoniten (VDM) ist Gründungsmitglied des Ökumenischen Rats der Kirchen und vertritt dort auch weitere AMG-Gemeinden.</p>
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		<title>Olav Fykse Tveit zum ÖRK-Generalsekretär gewählt</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 16:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchen & Freikirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–RK]]></category>

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		<description><![CDATA[GENF - (ÖRK) Der norwegische Theologe und Pfarrer Dr. Olav Fykse Tveit (48) wurde am Donnerstag, 27. August, während der Tagung des Zentralausschusses zum siebten Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) gewählt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-997" title="dr-olav-fykse-tveit" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/08/dr-olav-fykse-tveit.jpg" alt="" width="150" height="232" />GENF &#8211; (ÖRK) Der norwegische Theologe und Pfarrer Dr. Olav Fykse Tveit (48) wurde am Donnerstag, 27. August, während der Tagung des Zentralausschusses zum siebten Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) gewählt. Tveit ist damit der jüngste Generalsekretär seit Willem A. Visser &#8216;t Hooft, der während der Aufbaujahre und bei der Gründungsvollversammlung vor 61 Jahren an der Spitze des ÖRK stand.</p>
<p>&#8220;Ich bin überzeugt davon, dass Gott mich zu dieser Aufgabe berufen hat. Ich glaube, wir haben eine Menge gemeinsam zu tun&#8221; sagte Tveit in einer kurzen Dankesrede vor dem Zentralausschuss. Der ganze Prozess habe in einem Geist der Einheit stattgefunden, so Tveit. Er hoffe, dass dieser Geist auch den weiteren gemeinsamen Weg begleiten möge. Die Mitglieder des Zentralausschusses rief Tveit dazu auf, am Gebet für ihn festzuhalten: &#8220;Bitte hört nicht auf für mich zu beten!&#8221;</p>
<p>Für Martin Schindehütte, EKD-Auslandsbischof ist der Ausgang der Wahl ein &#8220;ganz wichtiger Neubeginn der Arbeit des ÖRK&#8221;. Er sei sehr froh darüber, dass die Wahl in einer &#8220;guten, konstruktiven Atmosphäre&#8221; abgelaufen sei. Er werte dies als Ausdruck eines &#8220;neu gewachsenen Vertrauens&#8221; im Zentralausschuss. Er rechne damit, dass Tveit auch die &#8220;inneren Entwicklungen, die der ÖRK vollziehen muss&#8221; voranbringen werde.</p>
<p>Christina Biere aus Greifswald sprach von einer &#8220;wunderbaren&#8221; Vorstellungsrede Tveits, in der er es verstanden habe, in authentischen Worten &#8220;Nord und Süd zu vereinen&#8221;. Wenn er in seine Amtszeit &#8220;auch nur ein bisschen&#8221; einbringe von dem Schwung der jungen Ökumeniker in Norwegen, die er in seiner Rede erwähnt hatte, dann könne man &#8220;sehr glücklich sein&#8221;.</p>
<p>&#8220;Die Stimmung nach der Wahl ist geprägt von Hoffnung,&#8221; erklärte Dr. Emilio Castro, der von 1985 bis 1992 ÖRK-Generalsekretär war. &#8220;Ich bin sicher, dass es bei diesem Prozess weder Sieger noch Besiegte gibt, sondern dass die ökumenische Bewegung gestärkt hervorgegangen ist. Ich bin überzeugt, dass die besten Jahre des ÖRK vor uns liegen.&#8221;</p>
<p>Nach Ansicht der württembergischen Pfarrerin Heike Bosien verbindet Tveit in seiner Person eine skandinavisch-europäische Perspektive mit einem &#8220;weiten Horizont&#8221;, den er durch seine vielen ökumenischen Erfahrungen bekommen habe. Damit sei ein &#8220;wirklicher Neuanfang im ÖRK&#8221; möglich.</p>
<p>Seit 2002 ist Dr. Olav Fykse Tveit Generalsekretär des Rats der Norwegischen Kirche für ökumenische und internationale Beziehungen. Tveit ist Mitglied der ÖRK-Plenarkommission für Glauben und Kirchenverfassung und Mitglied des Vorstandes und Exekutivausschusses des Christlichen Rates Norwegens.</p>
<p>Tveit war einer von zwei Kandidaten für die Wahl zum höchsten Amt des ÖRK. Weiterer Kandidat war Pfarrer Dr. Park Seong-won, presbyterianischer Theologe aus Südkorea. Tveit tritt die Nachfolge von Generalsekretär Pfarrer Dr. Samuel Kobia an, der im Februar 2008 dem ÖRK-Zentralausschuss mitgeteilt hatte, dass er für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung stehe. Kobia hat das Amt des Generalsekretärs seit 2004 inne.</p>
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		<title>21. September: Wachsende Zahl von Kirchen betet für den Frieden</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 16:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Ã–RK]]></category>

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		<description><![CDATA[ÖRK - An die 140 Gemeinden und christliche Gruppen in den Vereinigten Staaten organisieren öffentliche Gebetsveranstaltungen zum Internationalen Gebetstag für den Frieden am 21. September. Eine andere Gruppe von Kirchen in aller Welt will den Tag mit einer 24-stündigen Gebetskette begehen.Dies sind nur zwei Beispiele für die wachsende Popularität des Internationalen Gebetstags für den Frieden am 21. September. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/07/dekadeklein.gif" alt="" width="75" height="73" />ÖRK &#8211; An die 140 Gemeinden und christliche Gruppen in den Vereinigten Staaten organisieren öffentliche Gebetsveranstaltungen zum Internationalen Gebetstag für den Frieden am 21. September. Eine andere Gruppe von Kirchen in aller Welt will den Tag mit einer 24-stündigen Gebetskette begehen. Dies sind nur zwei Beispiele für die wachsende Popularität des Internationalen Gebetstags für den Frieden am 21. September.</p>
<p>Seit seiner Einführung durch den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) im Jahr 2004 stellt der Tag für Kirchen in aller Welt eine Gelegenheit dar, gemeinsam zu beten und zu handeln, damit in den Herzen der Menschen, in ihren Familien, Gemeinschaften und Gesellschaften, dauerhafter Friede wächst.</p>
<p>Dieses Jahr hat On Earth Peace, eine Einrichtung der US-amerikanischen Kirche der Brüder, eine Kampagne für den Gebetstag durchgeführt und nahezu 140 Gemeinden mobilisiert, öffentliche Gebetsveranstaltungen zu organisieren. Die Gemeinden sind aufgerufen, Menschen einzuladen, sich in Gruppen zusammenzufinden und mit der Frage zu beschäftigen, in welcher Weise sie selbst konkret von Gewalt betroffen sind.</p>
<p>&#8220;Wir hoffen, dass die teilnehmenden Gemeinden auf lokaler Ebene gezielt neue bzw. noch tiefere ökumenische und interreligiöse Beziehungen aufbauen, um ihre Position in der Auseinandersetzung mit Gewalt in ihrem Umfeld zu stärken und ihr Friedenszeugnis auf feste Grundlagen zu stellen&#8221;, erklärt Matt Guynn, der Koordinator des Gruppenprojekts.</p>
<p>Ebenfalls am 21. September werden neun Länder aus dem pazifischen Raum, Europa und Nordamerika durch eine 24-stündige Gebetskette miteinander verbunden sein. Die Gebetsveranstaltungen werden von Kirchen in Amerikanisch-Samoa, Kanada, Fidschi, Neuseeland, Norwegen, Samoa, Tuvalu und den Vereinigten Staaten ausgerichtet.</p>
<p>Die Idee des Internationalen Gebetstags für den Frieden entstand 2004 im Rahmen einer Begegnung zwischen ÖRK-Generalsekretär Samuel Kobia und dem damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan. Die Einladung des ÖRK, am 21. September bzw. dem nächstliegenden Sonntag für den Frieden zu beten, fällt mit dem Internationalen Tag des Friedens der Vereinten Nationen zusammen. Der Gebetstag ist eine Initiative im Rahmen der ÖRK-Dekade zur Überwindung von Gewalt (DOV).</p>
<p><em>Mehr dazu unter <a href="http://gewaltueberwinden.org/index.php?id=1487&amp;L=2 ">http://gewaltueberwinden.org/index.php?id=1487&amp;L=2</a></em></p>
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