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	<title>Mennonews.de  :=:  Mennonitische Nachrichten &#187; mgv</title>
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	<description>Neues über die Mennoniten und andere Freikirchen sowie aktuelle Themen</description>
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		<title>Von Menno Simons, gefährlichen Täufern und Mitläufern in der NS-Zeit – Mennonitische Geschichtsblätter 2011 erschienen</title>
		<link>http://www.mennonews.de/archiv/2012/01/09/von-menno-simons-gefahrlichen-taufern-und-mitlaufern-in-der-ns-zeit-mennonitische-geschichtsblatter-2011-erschienen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 14:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[mgv]]></category>

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		<description><![CDATA[KREFELD - Mitte Dezember 2011 erschienen die Mennonitischen Geschichtsblätter, zwischen den Jahren und zu Beginn den neuen Jahres werden sie allen Mitgliedern des Menno-nitischen Geschichtsvereins kostenlos zugeschickt. Sie enthalten eine bunte Palette von Beiträgen zu zahlreichen Aspekten mennonitischer Geschichte, Aufsätze, Buchbesprechungen, aktuelle Hinweise und Meldungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="mgbl-s" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2012/01/mgbl-s.jpg" alt="" width="80" height="115" /> KREFELD &#8211; Mitte Dezember 2011 erschienen die Mennonitischen Geschichtsblätter, zwischen den Jahren und zu Beginn den neuen Jahres werden sie allen Mitgliedern des Menno-nitischen Geschichtsvereins kostenlos zugeschickt. Sie enthalten eine bunte Palette von Beiträgen zu zahlreichen Aspekten mennonitischer Geschichte, Aufsätze, Buchbesprechungen, aktuelle Hinweise und Meldungen. Es beginnt, aus Anlass des Menno-Simons-Jahres, mit einer zusammenfassenden Würdigung und Darstellung Menno Simons’ und seines Wirkens – „ein unbequemer Namenspatron“.</p>
<p>Schwerpunkt dieser Ausgabe ist aber die neuere und neueste deutsche Geschichte: Ein Beitrag untersucht das Staatverständnis der deutschen Mennoniten im 19. Jahrhundert, ein langer Beitrag beschreibt die Entwicklung der „mennonitischen“ Schule auf dem Weierhof, die 1936 zu einer NS-Eliteanstalt umgewandelt wurde. Ein weiterer Beitrag wendet sich den Mennonitischen Geschichtsblättern im Dritten Reich zu und zeichnet anhand der damals veröffentlichten Artikel nach, in welchem Ausmaß die Rückbesinnung auf das eigene mennonitische Erbe sich mit der Übernahme von Teilen der nationalsozialistischen Ideologie vermischen konnte.</p>
<p>Mitgliedern des Mennonitischen Geschichtsvereins werden die Geschichtsblätter kostenlos zugeschickt. Im Abonnement kosten sie 25,00 Euro, im Buchhandel 33,00 Euro, jeweils zzgl. Porto. Information und Bestellung in der Mennonitischen Forschungsstelle: Am Hollerbrunnen 2a, 67295 Bolanden-Weierhof, Tel. 0 63 52 / 70 05 19.</p>
<p>Inhaltsverzeichnis und Schriftleiterwort finden sich auf den Seiten des <a href="http://www.mennonitischer-geschichtsverein.de/geschichtsblaetter-2011.html">Mennonitischen Geschichtsvereins</a></p>
<p><em>(Quelle: aus dem Gemeindebrief Januar 2012 der Mennonitengemeinde Krefeld)</em></p>
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		<title>Wer sind die Mennoniten? &#8211; Neues Faltblatt des Geschichtsvereins</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 20:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[mgv]]></category>

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		<description><![CDATA[BOLANDEN - Mennoniten müssen immer wieder erklären, wer sie sind. Der Informationsbedarf innerhalb wie außerhalb mennonitischer Gemeinden ist groß. Der Mennonitische Geschichtsverein hat darum ein Faltblatt Â»Wer sind die Mennoniten?Â« herausgebracht, das er mennonitischen Gemeinden kostenlos zur Verfügung stellt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/11/wer-mennoniten.jpg" alt="wer-mennoniten" title="wer-mennoniten" class="alignleft size-full wp-image-2187" />BOLANDEN &#8211; Mennoniten müssen immer wieder erklären, wer sie sind. Der Informationsbedarf innerhalb wie außerhalb mennonitischer Gemeinden ist groß. Aber die vielfältigen Informationen, die über Mennoniten verbreitet werden, sind oft einseitig. Der Mennonitische Geschichtsverein hat darum ein Faltblatt Â»Wer sind die Mennoniten?Â« herausgebracht, das er mennonitischen Gemeinden kostenlos zur Verfügung stellt.</p>
<p>In fundierter und konzentrierter Weise wird die mennonitische Vielfalt in Geschichte und Gegenwart dargestellt. Das Faltblatt im Querformat A 4 ist bewusst textlastig. Außer einer Abbildung der Menno-Simons-Gedächtnisstätte und einer Kolumne mit Literaturangaben und mennonitischen Internetadressen enthält es ausschließlich Text. Inhaltliche Schwerpunkte sind die täuferischen Ursprünge im 16. Jahrhundert sowie die heutige weltweite Verbreitung. Auch Russlandrückwanderer und Brüdergemeinden werden erwähnt, womit der gegenwärtigen Situation in der Bundesrepublik Rechnung getragen wird. Das Faltblatt ist als Ergänzung zu den Informationen gedacht, die in den Gemeinde ausliegen und jeweils die einzelne Gemeinde vorstellen. </p>
<p>Das Faltblatt kann von Gemeinden bestellt werden bei der Mennonitischen Forschungsstelle: Am Hollerbrunnen 2a, 67295 Bolanden-Weierhof, mennoforsch@t-online.de.</p>
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		<title>Mennlex.de &#8211; Die ersten zwanzig Artikel des zweiten Teils sind online</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 19:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[mgv]]></category>

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		<description><![CDATA[STUTENSEE - Unter der Adresse www.mennlex.de sind nun die ersten Artikel des zweiten Teils des revidierten Mennonitischen Lexikons zu finden, das von Hans-Jürgen Goertz und einem Mitarbeiterkreis im Auftrag des Mennonitischen Geschichtsvereins herausgegeben wird. Der erste Teil mit den Personenartikeln erschien vor einigen Monaten und ist ist weitgehend abgeschlossen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1474" title="mennlex-small" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/07/mennlex-small.jpg" alt="mennlex-small" />STUTENSEE &#8211; Unter der Adresse www.mennlex.de sind nun die ersten Artikel des zweiten Teils des revidierten Mennonitischen Lexikons zu finden, das von Hans-Jürgen Goertz und einem Mitarbeiterkreis im Auftrag des Mennonitischen Geschichtsvereins herausgegeben wird. Der erste Teil mit den Personenartikeln erschien vor einigen Monaten und ist ist weitgehend abgeschlossen.</p>
<p>Nun folgt der 2. Teil mit Sachbegriffen zu Geschichte, Kultur und Theologie. Von &#8220;Antiklerikalismus&#8221; über &#8220;Mennonitische Identität&#8221; bis hin zum &#8220;täuferischen Schriftverständnis&#8221; und der &#8220;Täuferforschung&#8221; reicht das Themenspektrum. Zahlreiche weitere Artikel werden folgen. Die meisten werden zum Jahresende eingesandt worden sein und anschließend so zügig, wie es eben geht, für die Online-Version redigiert werden.</p>
<p>Der aktuelle Stand findet sich stets online unter <a href="http://www.mennlex.de">www.mennlex.de</a></p>
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		<title>Menno Simons und die frühen Täufer</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 09:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[mgv]]></category>

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		<description><![CDATA[BOLANDEN - Im 450. Todesjahr von Menno Simons publiziert der Mennonitische Geschichtsverein rechtzeitig zum Mennonitischen Gemeindetag ein 80seitiges Buch mit dem Titel "Menno Simons und die frühen Täufer".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2063" title="menno-taeufer" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2011/06/menno-taeufer.jpg" alt="menno-taeufer" />BOLANDEN &#8211; Im 450. Todesjahr von Menno Simons publiziert der Mennonitische Geschichtsverein rechtzeitig zum Mennonitischen Gemeindetag ein 80seitiges Buch mit dem Titel <em>&#8220;Menno Simons und die frühen Täufer</em>&#8220;.</p>
<p>Das Buch führt in allgemeinverständlicher Form an Menno Simons und seine Zeit heran und stellt ihn in den Zusammenhang der frühen Täuferbewegung. Besonders die Ereignisse der Münsteraner Täuferherrschaft sind zum Verständnis Menno Simonsâ€™ unerläßlich.</p>
<p>In drei Vorlesungen, denen jeweils eine Zeittafel angefügt ist, werden die Anfänge der Täufer, das Münsteraner Täuferreich und Menno Simons behandelt. Verfasser ist Hans-Jürgen Goertz, Hamburg. Außerdem sind zwei Predigten von Hans-Jochen Jaschke, Weihbischof in Hamburg, und Christoph Wiebe abgedruckt. Sie knüpfen an Menno Simonsâ€™ Wahlspruch aus 1. Korinther 3,11 an: Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist: Jesus Christus. Jaschkes Predigt wurde zum Anschluß der katholisch-mennonitischen Dialogs gehalten und schlägt eine Brücke zum ökumenischen Miteinander der Kirchen heute. Wiebes Predigt setzt Menno Simonsâ€™ Leben zu seinem Wahlspruch in Beziehung.</p>
<p>Das Buch wird den Mitgliedern des Vereins in diesen Tagen kostenlos zugeschickt, es ist aber auch im Buchhandel und beispielsweise auf dem Mennonitischen Gemeindetag in Enkenbach erhältlich.</p>
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		<title>Zweiter Teil von Mennlex.de in Arbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 06:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[STUTENSEE - Unter der Adresse www.mennlex.de ist seit einigen Monaten der 1. Teil des revidierten Mennonitischen Lexikons zu finden, das von Hans-Jürgen Goertz und einem Mitarbeiterkreis im Auftrag des Mennonitischen Geschichtsvereins herausgegeben wird. Dabei handelt es sich um Artikel zu Personen von Amman bis Zwingli. Im Frühsommer wird der 2. Teil zu historischen und theologischen Themen folgen - allerdings zunächst nur mit ca. 20 Artikeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1474" title="mennlex-small" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/07/mennlex-small.jpg" alt="mennlex-small" />STUTENSEE &#8211; Unter der Adresse www.mennlex.de ist seit einigen Monaten der 1. Teil des revidierten Mennonitischen Lexikons zu finden, das von Hans-Jürgen Goertz und einem Mitarbeiterkreis im Auftrag des Mennonitischen Geschichtsvereins herausgegeben wird. Dabei handelt es sich um Artikel zu Personen von Amman bis Zwingli. Im Frühsommer wird der 2. Teil zu historischen und theologischen Themen folgen &#8211; allerdings zunächst nur mit ca. 20 Artikeln.</p>
<p>Sobald weitere Artikel fertig werden, sollen sie nach und nach eingestreut werden. Die technische und gestalterische Umsetzung der Webseiten hat Benji Wiebe aus Stutensee übernommen. Auf diese Weise kann von Zeit zu Zeit verfolgt werden, wie die Revision des Lexikons voranschreitet und allmählich zu einem umfangreichen Nachschlagewerk anwächst, das zahlreiche Artikel der 1. Auflage (1913-1967) auf den neusten Stand der Forschung bringt: neben vielen Artikeln zu Personen des 20. Jahrhunderts auch Artikel zu den Stichwörtern: Befreiungstheologie, Drittes Reich, Ethik, Folklore, Globalisierung, Psychologie, Pluralismus,Theologie, Tradition, Utopie. Der 2. Teil soll im Frühsommer 2012 abgeschlossen werden.</p>
<p>Die Vorbereitungen für den 3. Teil, der Artikel über die geographische Verbreitung, Gemeinden und Organisationen der Mennoniten enthalten wird, werden im Sommer beginnen; die gesamte Revision wird gegen Ende 2013/14 beendet sein. Angestrebt ist dann eine Veröffentlichung in Buchform.</p>
<p>Inzwischen sorgt das revidierte Lexikon online dafür, dass die Leser jetzt schon die Chance erhalten, sich in dieses neue Lexikonwerk einzulesen und die Bearbeiter des Lexikons mit Korrekturvorschlägen, Ergänzungen und Anregungen zu versorgen.</p>
<p><em><a href="http://www.mennlex.de">www.mennlex.de</a></em></p>
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		<title>Von Amman bis Zwingli &#8211; Mennonitisches Lexikon geht online</title>
		<link>http://www.mennonews.de/archiv/2010/07/05/von-amman-bis-zwingli-mennonitisches-lexikon-geht-online/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 09:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[HAMBURG - Im Auftrag des Mennonitischen Geschichtsvereins gibt Prof. Dr. Hans-Jürgen Goertz einen fünften Band des Mennonitischen Lexikons heraus. Der erste Teil mit biographischen Einträgen ist nun unter www.mennlex.de  im Internet abrufbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/07/mennlex-small.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1474" title="mennlex-small" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2010/07/mennlex-small.jpg" alt="mennlex-small" /></a>HAMBURG &#8211; Im Auftrag des Mennonitischen Geschichtsvereins gibt Prof. Dr. Hans-Jürgen Goertz einen fünften Band des Mennonitischen Lexikons heraus. Der erste Teil mit biographischen Einträgen ist nun unter <a href="http://www.mennlex.de">www.mennlex.de</a> im Internet abrufbar.</p>
<p>Das Mennonitische Lexikon ist eine mehrbändige Enzyklopädie in deutscher Sprache und bildet die Theologie, Personen und Geschichte der Täuferbewegung und der Mennoniten ab. Die ersten vier Bände entstanden in der Zeit von 1913 bis 1967.</p>
<p>Erst vierzig Jahre später gab der Mennonitische Geschichtsverein einen fünften Band als Revision und Ergänzung in Auftrag. Seit 2007 wird am Band V des Lexikons gearbeitet. Im Juli 2010 wurde mit &#8220;Teil 1: Personen&#8221; der erste von geplanten drei Teilen fertiggestellt und findet sich im Internet unter <a href="http://www.mennlex.de">www.mennlex.de</a></p>
<p>Nun folgt die Arbeit am zweiten Teil, der historische und theologische Stichwörter enthalten wird, während der dritte Teil sich mit Verbreitungsgebieten und Organisationen der weltweiten mennonitischen Gemeinden beschäftigen wird.</p>
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		<title>&#8220;400 Jahre Mennoniten in Krefeld&#8221; &#8211; Mennonitische Geschichtsblätter 2008 erschienen</title>
		<link>http://www.mennonews.de/archiv/2008/09/23/400-jahre-mennoniten-in-krefeld-mennonitische-geschichtsblaetter-2008-erschienen/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 08:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jubiläum "400 Jahre Mennoniten in Krefeld" stieß 2007 auf breites Interesse. Am 23. September erscheinen nun die im Oktober 2007 in Krefeld gehaltenen Referate in der Ausgabe 2008 der Mennonitischen Geschichtsblätter, herausgegeben vom Mennonitischen Geschichtsverein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/09/geschichtsblaetter08.gif" alt="Mennonitische Geschichtsblätter 2008" width="200" height="277" />KREFELD -Â  Das Jubiläum &#8220;400 Jahre Mennoniten in Krefeld&#8221; stieß 2007 auf breites Interesse. Am 23. September 2008 erscheinen nun die im Oktober 2007 in Krefeld gehaltenen Referate in der Ausgabe 2008 der Mennonitischen Geschichtsblätter, herausgegeben vom Mennonitischen Geschichtsverein. Insgesamt sind rund 180 Seiten der 360 Seiten umfassenden Ausgabe 2008 der Gemeinde Krefeld und ihrer Geschichte gewidmet.</p>
<p>Sechs der acht Referenten haben ihre Referate zur Verfügung gestellt: Piet Visser (Amsterdam) über die Bedeutung der Niederlande und der dortigen Mennoniten für die Geschichte unserer Gemeinde; Hertha Sagebiel (Münster) über die Beziehungen zu den anderen Konfessionen; Peter Kriedte (Göttingen) über die Bedeutung der Mennoniten für den wirtschaftlichen Aufstieg Krefelds, Michael Driedger (St. Catherines, Kanada) über Mennoniten und Freimaurer, Christoph Wiebe (Krefeld) über die Krefelder Mennoniten und die Wehrlosigkeit, Hans-Jürgen Goertz (Hamburg) über Mennoniten und Moderne.</p>
<p>Ergänzt werden diese Referate durch vier weitere Beiträge: Dr. Claus Bernet bietet einen Überblick über die frühen Kontakte zwischen Quäkern und Mennoniten in mehreren Städten und Regionen Deutschlands und rückt damit die Krefelder Ereignisse der Jahre 1678 bis 1683 in einen größeren Zusammenhang. Dr. Ursula Broicher stellt den Krefelder Aufklärer Abraham ter Meer vor und gibt anhand einer Briefedition in der Rubrik &#8220;Aus Archiven&#8221; Einblick in die aufgeklärte und zugleich religiös geprägte Gedankenwelt dieses Mennoniten aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert. Und schließlich führt der Beitrag von Elfrieda Franz Hiebert (â€ ) über Johannes Brahms und seine mennonitischen Freunde den Leser in das kulturell aufgeschlossene Milieu Krefelder Bürger am Ende des 19. Jahrhunderts.</p>
<p>Mit den hier versammelten Beiträgen zeichnet sich eine neue Sicht der Krefelder Mennoniten und ihrer Geschichte ab. Neigten Arbeiten der letzten Jahre dazu, Entwicklungen bei Mennoniten anderer Traditionen (West- und Ostpreußen, Süddeutschland) zum Maßstab zu machen, an denen gemessen die Geschichte der Krefelder Gemeinde als eine von Traditions- und Identitätsverlust gedeutet wurde, so machen die hier versammelten Aufsätzen auf vielfältige Weise deutlich, daß die Geschichte der Krefelder Mennoniten auf engste verbunden ist mit den Entwicklungen unter den aufgeklärten Â»doopsgezindenÂ« in den benachbarten Niederlanden: Die Offenheit für die geistigen Fragen der Zeit, die Freiheit im Glauben, unabhängig von normativen Bekenntnissen, sowie der offensive Versuch, über wirtschaftlichen Erfolg seinen Platz in der Mitte der Gesellschaft zu behaupten. So gesehen ist die Geschichte der Krefelder Mennoniten keineswegs ungewöhnlich. Und da zum Selbstverständnis dieser Mennoniten gerade die Offenheit für die Ideen der Moderne gehörte, wird man ihnen am besten gerecht, wenn man ihre Geschichte als eine von Identität im Wandel und in der Erneuerung begreift.</p>
<p>Doch kommen neben dem Jubiläum andere Aspekte der Täufer- und Mennonitengeschichte nicht zu kurz: Wie in jeder Ausgabe lenken &#8220;Berichte, Hinweise, Meldungen&#8221; den Blick auf aktuelle Ereignisse (Schweiz, Amsterdam, Elkart) sowie einzelne Figuren und Traditionen der radikalen Reformation (Thomas Müntzer, Augustin Bader, das Täuferreich zu Münster, die Hutterer). Und &#8220;Von neuen Büchern&#8221; führt die weltweite Vielfalt heutiger Forschungen zu Täufern und Mennoniten vor Augen. In der Reihe &#8220;Predigten aus früherer Zeit&#8221; hat Prof. Dr. Martin Rothkegel für uns eine hutterische Predigt aus dem 17. Jahrhundert ausgesucht. Seine Einleitung dazu ist zugleich ein bedeutender Beitrag zur Erforschung der hutterischen Predigttradition insgesamt. Und wer sich mit mennonitischer Geschichte am liebsten im Spiegel der Literatur beschäftigt, wird die Lektüre mit den Auszügen aus Rudy Wiebes Kindheitserinnerungen &#8220;von dieser Erde&#8221; beginnen, die in diesem Jahr in deutscher Übersetzung erschienen sind.</p>
<p>In besonderer Weise sei auf einen umfangreichen &#8220;biographischen Essay&#8221; von Peter Bührer verwiesen. Er hat sich als Schweizer Pfarrer jahrzehntlang mit der schillernden Gestalt des Täufers Wilhelm Reublin befaßt, der einst am Anfang der Reformation in Witikon stand. Nun hat er im Ruhestand dessen Â»pikareske WanderungÂ« (Stayer) durch das frühe Täufertum nachgezeichnet.</p>
<p><strong>400 Jahre Mennoniten in Krefeld. Referate vom 26.-28. Oktober 2007</strong> (Mennonitische Geschichtsblätter, 65. Jg., 2008), 360 S., ISBN 978-3-921881-26-2. Preis im Buchladen: 33 Euro (Mitglieder des Vereins bekommen das Buch kostenlos zugeschickt).</p>
<p>Bestellungen: Jochen Schowalter, c/o. Mennonitische Forschungsstelle, Am Hollerbrunnnen 2a, 67295 Bolanden-Weierhof; jh.schowalter@web.de</p>
<p>Eintritt in den Verein bei: Hans-Joachim Wienß, Nogatstraße 17, 67677 Enkenbach-Alsenborn; hjmwienss@gmx.de</p>
<p><em>Mehr Informationen unter <a href="http://www.mennonitischer-geschichtsverein.de">www.mennonitischer-geschichtsverein.de</a></em></p>
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