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	<title>Mennonews.de  :=:  Mennonitische Nachrichten &#187; mcn</title>
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	<description>Neues über die Mennoniten und andere Freikirchen sowie aktuelle Themen</description>
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		<title>US-Deserteur AndrÃ© Shepherd erhält taz Panter Preis</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 13:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BAMMENTAL &#8211; Connection e.V. und das Military Counseling Network begrüßen die Verleihung des taz Panter Preises an den US-Deserteur AndrÃ© Shepherd am vergangenen Samstag. &#8220;Dies ist ein deutliches Zeichen, wie groß die Zustimmung zu seiner Entscheidung ist&#8221;, sagte heute Rudi Friedrich von Connection e.V. &#8220;Das Bundesamt für Migration ist nun gefordert, AndrÃ© Shepherd endlich den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/11/shepherd.jpg" alt="ANdrÃ© Shepherd" width="124" height="200" /> BAMMENTAL &#8211; Connection e.V. und das Military Counseling Network begrüßen die Verleihung des taz Panter Preises an den US-Deserteur AndrÃ© Shepherd am vergangenen Samstag. &#8220;Dies ist ein deutliches Zeichen, wie groß die Zustimmung zu seiner Entscheidung ist&#8221;, sagte heute Rudi Friedrich von Connection e.V. &#8220;Das Bundesamt für Migration ist nun gefordert, AndrÃ© Shepherd endlich den notwendigen asylrechtlichen Schutz zu gewähren.&#8221;</p>
<p>Im November 2008 stellte der US-Soldat AndrÃ© Shepherd in Deutschland einen Asylantrag. Er hatte sich 2007 einem erneuten Einsatz im Irakkrieg verweigert und erklärt: &#8220;In dem Angriffskrieg gegen das irakische Volk hat die USA sowohl US-Recht, als auch internationales Recht gebrochen. Ich will nicht dazu gezwungen werden, in einem illegalen Krieg zu kämpfen. Das ist der wesentliche Grund für meinen Asylantrag.&#8221;</p>
<p>Der 32-jährige AndrÃ© Shepherd stammt aus Ohio. Er war in Ansbach-Katterbach stationiert. Als Mechaniker für die Apache-Hubschrauber wurde er 2004 für einige Monate im Irak eingesetzt. Die Apache-Hubschrauber wurden Anfang 2010 durch ein von Wikileaks veröffentlichtes Video bekannt, dass die kaltblütige Erschießung von unbewaffneten Zivilisten im Irak zeigt. Shepherd war sich aufgrund seines Einsatzes solcher Verbrechen bewusst. Zurück in Ansbach, erhielt er 2007 einen erneuten Marschbefehl in den Irak. Statt dem nachzukommen, flüchtete er aus der Einheit und tauchte in Deutschland unter.</p>
<p>In seinem Asylantrag verweist Shepherd auf die Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union. Mit ihr sollen die geschützt werden, die sich einem völkerrechtswidrigen Krieg oder völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen und mit Verfolgung rechnen müssen. Noch immer steht eine Entscheidung des Bundesamtes für Migration über seinen Antrag aus. Nach US-Militärrecht müsste er mit einer langen Haft rechnen.</p>
<p>&#8220;Der LeserInnen-Preis 2010 ehrt mit AndrÃ© Shepherd einen Irak-Kriegs-Veteranen&#8221;, so die taz heute, &#8220;der mit seinem Schicksal zur Symbolfigur wurde&#8221;. Laudator und taz-Redakteur Bernd Pickert würdigte den Preisträger: &#8220;Er hat gemacht, was Soldaten bei Strafe verboten ist: Er hat entschieden. Allein. Er hat sein Leben in die eigene Hand genommen und gesagt: Ich mache nicht mehr mit.&#8221; &#8220;Damit&#8221;, so die taz, &#8220;stellt er dessen Mut heraus, gegen den Strom zu schwimmen und große persönliche Härten für seine Überzeugungen in Kauf zu nehmen.&#8221;</p>
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		<title>US-Deserteur AndrÃ© Shepherd nominiert für Panterpreis</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 21:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[BAMMENTAL - US-Deserteur AndrÃ© Shepherd, der in Deutschland Asyl beantragte, wurde von der taz für den von der taz Panter Stiftung ausgelobten Panterpreis 2010 nominiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/11/shepherd.jpg" alt="ANdrÃ© Shepherd" width="124" height="200" /> BAMMENTAL &#8211; US-Deserteur AndrÃ© Shepherd, der in Deutschland Asyl beantragte, wurde von der taz für den von der taz Panter Stiftung ausgelobten Panterpreis 2010 nominiert. &#8220;Echte Helden sind sehr selten geworden&#8221;, schreibt die taz auf ihrer Homepage. &#8220;Jedes Jahr verleiht die taz Panter Stiftung den Preis für HeldInnen des Alltags an jene, die sich selbstlos, mutig, kreativ für andere einsetzen.&#8221; Zugleich weist die taz darauf hin, dass jedes Jahr sechs Kandidaten nominiert und unter diesen zwei Preisträger ausgewählt werden: &#8220;Der erste Preis wird von unserer Jury, die sich aus taz-RedakteurInnen und Prominenten zusammensetzt, der zweite von unseren Leserinnen und Lesern vergeben.&#8221;</p>
<p>In einer Mitteilung vom Military Counseling Network (das zum DMFK gehört) heisst es &#8220;Wir [...] freuen uns gemeinsam mit AndrÃ© Shepherd über die Nominierung. Wir rufen Sie und euch alle auf, an der Abstimmung bei der taz teilzunehmen und für AndrÃ© Shepherd zu stimmen, damit er am 18. September 2010 den Panterpreis erhält.&#8221;</p>
<p>Am 26. November 2008 beantragte AndrÃ© Shepherd in Deutschland Asyl. Sein Einsatz als US-Soldat im Irak brachte ihn zu der Konsequenz, dass er sich nicht weiter an einem völkerrechtswidrigen Krieg und an völkerrechtswidrigen Handlungen beteiligen kann. Da er keine Möglichkeit sah, als Kriegsdienstverweigerer anerkannt zu werden, desertierte er und steht nun im Asylverfahren. Er verweist in seinem Antrag auf die Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union, die seit Oktober 2006 in Kraft ist. Mit ihr sollen die geschützt werden, die sich einem völkerrechtswidrigen Krieg oder völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen und mit Verfolgung rechnen müssen. Noch immer steht eine Entscheidung des Bundesamtes für Migration über seinen Antrag aus.</p>
<p>&#8220;Es ist eine Ehre für mich, für so einen renommierten Preis nominiert zu werdenâ€, sagte heute AndrÃ© Shepherd. &#8220;Es bedeutet sehr viel, nicht nur für mich, sondern weil es auch ein Licht darauf wirft, dass diese Eroberungskriege jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in der Welt belasten.&#8221;</p>
<p>&#8220;Shepherds Begründung, der Irakkrieg sei völkerrechtswidrig,&#8221; so die taz, &#8220;muss das Bundesamt beantworten &#8211; eine extrem, auch außenpolitisch wichtige Frage. Viele Soldaten könnte Shepherd motivieren, sich dem Krieg zu verweigern.</p>
<p>Abstimmung über <a href="https://www.taz.de/zeitung/tazinfo/panterpreis/Wahl/">https://www.taz.de/zeitung/tazinfo/panterpreis/Wahl/</a></p>
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		<title>Frieden und Asyl &#8211; Veranstaltungen von DMFK, MCN und MFB</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 22:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Military Counseling Network und Connection e.v. laden zu einer Veranstaltungsreihe mit dem US-Deserteur AndrÃ© Shepherd ein. DMFK und MFB laden ein zur Herbsttagung auf den Thomashof.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BAMMENTAL &#8211; Das Military Counseling Network und Connection e.v. laden zu einer Veranstaltungsreihe mit dem US-Deserteur AndrÃ© Shepherd ein, der im November 2008 in Deutschland Asyl beantragte. Die nächsten Termine finden im November und Dezember 2009 in Freiburg, Ludwigsburg, Berlin, München und Burghausen statt. Nähere Informationen finden sich auch auf den Seiten vom DMFK unter <a href="http://www.dmfk.de/asyl.html">www.dmfk.de/asyl.html</a></p>
<p>Gemeinsam mit dem Mennonitischen Friedenszentrum Berlin (MFB) lädt das DMFK zu seiner jährlichen Herbsttagung auf den Thomashof ein. Vom 20. bis 22.11.09 können sich Interessierte mit dem Thema &#8220;Frieden bestreiten?&#8221; auseinandersetzen. Einladungen und weitere Informationen unter <a href="http://www.dmfk.de/veranstaltungen.html">www.dmfk.de/veranstaltungen.html</a></p>
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		<title>Neuer Mitarbeiter beim Military Counseling Network</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 10:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BAMMENTAL - Das Deutsche Mennonitische Friedenskomitee (DMFK) hat nach dem dem Ausscheiden von Tim Huber einen neuen Friedensfreiwilligen ins Boot geholt. Marius van Hoogstraten, einen 23jährigen Niederländer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/09/marius.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1043" title="marius" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2009/09/marius.jpg" alt="marius" /></a>BAMMENTAL &#8211; Das Deutsche Mennonitische Friedenskomitee (DMFK) hat nach dem dem Ausscheiden von Tim Huber einen neuen Friedensfreiwilligen ins Boot geholt. Marius van Hoogstraten, ein 23jähriger Niederländer, der schon Erfahrung mit Christian Peacemaker Teams gesammelt hat, unterstützt das Team seit Anfang September. In einem Rundbrief schrieb Jakob Fehr &#8220;Wir sind glücklich, dass Marius seine Gaben und seine Begeisterung für den Frieden bei uns einsetzen wird&#8221;</p>
<p>Marius wird Daniel Hershberger bei der Beratung von amerikanischen Soldaten unterstützen, die aus dem Militärdienst aussteigen wollen. Zu seinen Aufgaben wird auch der Bereich Christian Peacemaker Teams gehören. Zukünftig möchte das DMFK Informationen über die Aktivitäten und Einsatzmöglichkeiten bei CPT aktiver an die Gemeinden weitergeben.</p>
<p><a href="http://www.dmfk.de">http://www.dmfk.de</a></p>
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		<title>AndrÃ© Shepherd stellt ersten Asylantrag eines US-Deserteurs in Deutschland</title>
		<link>http://www.mennonews.de/archiv/2008/11/27/andre-shepherd-stellt-ersten-asylantrag-eines-us-deserteurs-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 16:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[FRANKFURT - Auf der heutigen Pressekonferenz in Frankfurt/Main stellte der US-Deserteur AndrÃ© Shepherd der deutschen Öffentlichkeit seinen Asylantrag vor. Er hatte den Antrag am Tag zuvor als erster US-Deserteur des Irakkrieges beim Bundesamt für Migration gestellt. Die Pressekonferenz wurde ausgerichtet von der in Bammental ansässigen Beratungsstelle für US-SoldatInnen, dem Military Counseling Network das zum Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee gehört und dem Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/11/shepherd.jpg" alt="ANdrÃ© Shepherd" width="124" height="200" />FRANKFURT &#8211; Auf der heutigen Pressekonferenz in Frankfurt/Main stellte der US-Deserteur AndrÃ© Shepherd der deutschen Öffentlichkeit seinen Asylantrag vor. Er hatte den Antrag am Tag zuvor als erster US-Deserteur des Irakkrieges beim Bundesamt für Migration gestellt. Die Pressekonferenz wurde ausgerichtet von der in Bammental ansässigen Beratungsstelle für US-SoldatInnen, dem Military Counseling Network das zum Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee gehört und dem Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V.</p>
<p>AndrÃ© Shepherd war als Mechaniker für die Kampfhubschrauber Apache in Katterbach (Bayern) stationiert. Ein halbes Jahr lang wurde er 2004 und 2005Â  in der Nähe von Tikrit im Irak eingesetzt. Vor einer erneuten Verlegung im Jahre 2007 entschloss er sich, die Armee unerlaubt zu verlassen, da er sich bis dahin ausführlich über den Kriegseinsatz informiert hatte. &#8220;Als ich las und hörte, wie Menschen von den Maschinengewehren zerfetzt oder von den Hellfire-Raketen regelrecht in Stücke gerissen wurden, und erfuhr, wie Gebäude und Infrastruktur zerstört wurden, begann ich mich zu schämen für das, was ich da tat. Es war ein widerliches Gefühl, mir eingestehen zu müssen, dass ich im Grunde Tag für Tag am Abschlachten von stolzen Menschen beteiligt war.&#8221;</p>
<p>AndrÃ© Shepherd führte auf der heutigen Pressekonferenz seine Beweggründe für die Flucht aus der Armee und die Asylantragstellung aus. Er sieht den Krieg im Irak, wie den in Afghanistan, als illegal an. &#8220;Ich glaube, dass die Apache-Hubschrauber für einen bedeutenden Teil der getöteten Zivilisten im Irak verantwortlich sind, deren Zahl zuletzt auf 1,4 Millionen geschätzt wurde. Ich wusste, wenn ich noch einmal gehe, werde ich für den Tod und das Elend anderer verantwortlich sein. Ich musste mich entscheiden: entweder mein Gewissen verleugnen oder das Militär unerlaubt verlassen. Wenn ich einen erneuten Kriegseinsatz verweigere, droht mir eine Verfolgung wegen Desertion, Haft oder sogar die Todesstrafe. Dennoch war für mich der richtige Weg eindeutig: Ich musste raus aus der Armee.&#8221;</p>
<p>Er ergänzte, dass ein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung für ihn nicht in Frage gekommen sei, da seine Überzeugung nicht den Regelungen des US-Militärs für Kriegsdienstverweigerer entsprächen. Sie verlangten, dass grundsätzlich jeder Krieg abgelehnt werde. Zudem habe er im April 2007 beobachten müssen, wie ein anderer US-Verweigerer, AgustÃ­n Aguayo, trotz seiner Gewissensentscheidung abgelehnt und zu acht Monaten Haft verurteilt worden sei.</p>
<p>Tim Huber vom Military Counseling Network betonte, dass der Asylantrag von Shepherd dazu aufruft, die Unterstützung Deutschlands für den von den USA geführten Krieg in Frage zu stellen. &#8220;Zwar hat sich damals die deutsche Bundesregierung gegen diesen Krieg ausgesprochen und deutsche Soldaten haben nicht direkt an diesem Krieg teilgenommen: Aber die USA nützt täglich den deutschen Luftraum für den Nachschub ins Kriegsgebiet. 60.000 US-Soldaten und Soldatinnen sind nach wie vor in Deutschland stationiert.&#8221;<br />
Für Rudi Friedrich von Connection e.V. ist die Entscheidung von Shepherd &#8220;ein mutiger Schritt angesichts der drohenden Konsequenzen bei einer Ablehnung des Asylantrages.&#8221; Friedrich betonte, dass es bereits im Vorfeld der Antragstellung Unterstützung von anderen Organisationen gab. &#8220;Wir alle werden uns mit ganzer Vehemenz dafür einsetzen, dass AndrÃ© Shepherd den notwendigen Schutz erhält.&#8221;</p>
<p>Shepherds Rechtsanwalt, Dr. Reinhard Marx, erläuterte die Gründe, die für eine Asylanerkennung sprechen und verwies hier insbesondere darauf, dass &#8220;Shepherd mit seinem Dienst zur Wartung der Kampfhubschrauber Apache zu Recht annehmen muss, dass er damit völkerrechtswidrige Handlungen unterstütze.&#8221; Festzuhalten ist, dass der Antragsteller für seine Entscheidung, den weiteren Militärdienst im Irak zu verweigern, nachvollziehbare Gründe hat. Durch die Art und Weise der Durchführung von Operationen mit AH-64A Apache Kampfhubschraubern kommt es zur Begehung von Kriegsverbrechen. Eine drohende Bestrafung erfüllt somit die Kriterien der Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union und muss zum Flüchtlingsschutz führen.&#8221;</p>
<p>Tim Huber, Military Counseling Network, Tel.: 06223-47506<br />
Rudi Friedrich, Connection e.V., Tel.: 069-82375534</p>
<p>Die ausführliche Begründung von AndrÃ© Shepherd und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter <a href="http://www.mc-network.de ">www.mc-network.de </a>und <a href="http://www.Connection-eV.de">www.Connection-eV.de</a></p>
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		<title>MCN erhält Friedrich Siegmund-Schultze Förderpreis für gewaltfreies Handeln</title>
		<link>http://www.mennonews.de/archiv/2008/09/25/mcn-erhaelt-friedrich-siegmund-schultze-foerderpreis-fuer-gewaltfreies-handeln/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 17:28:51 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[HÖCHST - Am 24. September 2008 erhielt das Military Counseling Network, ein Arbeitszweig des Deutschen Mennonitischen Friedenskomitees (DMFK), eine große Auszeichnung. Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK) verlieh den Vertretern von MCN den Friedrich Siegmund-Schultze-Preis, zusammen mit einer zweiten Organisation, dem "Dorf der Freundschaft" in Vietnam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/09/mcnprize.jpg" alt="Wolfgang Krauß (Mitbegründer des MCN), Tim Huber (Director), Michael Sharp (ehem. Director) und Dan Herschberger (Case Worker)" width="300" height="180" />HÖCHST &#8211; Am 24. September 2008 erhielt das Military Counseling Network, ein Arbeitszweig des Deutschen Mennonitischen Friedenskomitees (DMFK), eine große Auszeichnung. Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK) verlieh den Vertretern von MCN den Friedrich Siegmund-Schultze-Preis, zusammen mit einer zweiten Organisation, dem &#8220;Dorf der Freundschaft&#8221; in Vietnam.</p>
<p>Zum Schluss seines dreijährigen Dienstes als Freiwilliger hielt Michael Sharp (der jetzt in Marburg studiert) die Dankesrede für MCN. Er schilderte die Überzeugung, die hinter einem Friedensdienst an Soldaten steckt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Als christliche Friedensmenschen folgen wir dem Beispiel Jesu. Jesus lehrte und lebte eine revolutionäre Idee. Kein Mensch ist so weit weg, dass er uns nicht nahe bleibt. Er bleibt unser Nächster. Weil Gott ihm nahe bleibt. Weil Gott Mensch geworden ist. Kein Mensch ist so entstellt ist, dass er nicht eine Verwandlung erfahren könnte. Jeder kann sich zum Guten wenden. Denn in jedem ist noch ein Funke Gottes vorhanden, der ihn nach seinem Bild geschaffen hat. Für Jesus war es egal, ob Menschen Prostituierte, Diebe oder römische Soldaten waren. Sie alle konnten metanoia &#8211; Umkehr &#8211; Verwandlung erleben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Jedes Jahr werden vom MCN bis zu 100 US-Soldaten beraten, wie sie aus der Armee aussteigen können. Manche von ihnen werden durch das Evangelium des Friedens derart verwandelt, dass sie bereit sind, militärische Gefängnisstrafen auf sich zu nehmen, weil sie Jesus nachfolgen wollen.</p>
<p>Mehr Informationen über das MCN finden sich auf der Homepage <a href="http://www.mc-network.de">www.mc-network.de</a>. Die Mitarbeiter Tim Huber und Dan Herschberger können auch von Kirchengemeinden für Präsentationen und Berichte von Einzelschicksalen eingeladen werden.</p>
<p>Bei MCN freut man sich über den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis für gewaltfreies Handeln, er hilft die Arbeit im Projekt fortzusetzen. MCN ist aber auch weiter auf Spenden von Gemeinden und Einzelpersonen angewiesen, um diesen Dienst fortzusetzen.</p>
<p>[Foto: MCN: (v.l.) Wolfgang Krauß (Mitbegründer des MCN), Tim Huber (Director), Michael Sharp (ehem. Director) und Dan Herschberger (Case Worker)]</p>
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		<title>MCN wird mit dem Friedrich Siegmund-Schultze Förderpreis für gewaltfreies Handeln ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 18:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[HÖCHST - Am 24. September 2008 findet die Verleihung des Friedrich Siegmund-Schultze Förderpreises im Kloster Höchst im Odenwald statt. Einer der beiden Preisträger ist das Military Counseling Network (MCN), ein Arbeitszweig des Deutschen Mennonitischen Friedenskomitees (DMFK). MCN ist eine Initiative zur Beratung und Unterstützung US-amerikanischer Soldaten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/09/foerderpreis.gif" alt="Förderpreis" width="331" height="181" />HÖCHST &#8211; Am 24. September 2008 findet die Verleihung des Friedrich Siegmund-Schultze Förderpreises im Kloster Höchst im Odenwald statt. Einer der beiden Preisträger ist das Military Counseling Network (MCN), ein Arbeitszweig des Deutschen Mennonitischen Friedenskomitees (DMFK). MCN ist eine Initiative zur Beratung und Unterstützung US-amerikanischer Soldaten.</p>
<p>Neben dem MCN erhält 2008 auch &#8220;Dorf der Freundschaft e.V&#8221; diese Auszeichnung.Das Dorf der Freundschaft ist ein internationales Versöhnungsprojekt. Es bietet Menschen, die unter den Spätfolgen des Vietnamkrieges leiden Hilfe und Unterstützung</p>
<p>Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer (EAK) verleiht 2008 zum siebten Mal den Friedrich Siegmund-Schultze Förderpreis für gewaltfreies Handeln. Der Preis erinnert an das friedens- und sozialethische Wirken des evangelischen Theologen und Ökumenikers Friedrich Siegmund-Schultze (1885-1969).</p>
<p><em><a href="http://www.mc-network.de">www.mc-network.de</a> || <a href="http://www.dorfderfreundschaft.de">www.dorfderfreundschaft.de</a> ||Â <a href="http://www.eak-online.de/">EAK</a></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rheinland-pfälzischer Friedenspreis für US-Sergeant Yovani Rivero</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 10:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mennonews.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BAD NEUENAHR &#8211; Zum jährlichen Rheinland-Pfalz-Tag am 14.6.08 zogen Tausende nach Bad Neuenahr. Etwa vierzig Gäste kamen auch ins ev. Gemeindehaus zur ersten Verleihung des rheinland-pfälzischen Friedenspreises an Sergeant Yovani Rivero, stationiert in Baumholder. Da Rivero wegen einer Ausgangssperre selbst nicht anwesend sein konnte, nahm Tim Huber (MCN) den Preis für ihn entgegen. Pfarrer i.R. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.mennonews.de/wp-content/uploads/2008/09/mcn.gif" alt="mcn logo" width="75" height="66" />BAD NEUENAHR &#8211; Zum jährlichen Rheinland-Pfalz-Tag am 14.6.08 zogen Tausende nach Bad Neuenahr. Etwa vierzig Gäste kamen auch ins ev. Gemeindehaus zur ersten Verleihung des rheinland-pfälzischen Friedenspreises an Sergeant Yovani Rivero, stationiert in Baumholder. Da Rivero wegen einer Ausgangssperre selbst nicht anwesend sein konnte, nahm Tim Huber (MCN) den Preis für ihn entgegen.</p>
<p>Pfarrer i.R. August von Dahl, Veteran der Hunsrücker Friedensbewegung, erinnerte an das Wort eines rheinland-pfälzischen Ex-Ministerpräsidenten, das Land sei größter Flugzeugträger der NATO. Immer noch lagerten 20 Atombomben in Büchel. Gegenüber militärischer Vernichtungsdrohung, gelte es Nein zu sagen. Das habe Rivero mit seiner Kriegsdienstverweigerung (KDV) getan und seine Stärke bei Gott gefunden.</p>
<p>Die Laudatio hielt Pfarrer Friedhelm Schneider von der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Ev. Kirche der Pfalz. Er entfaltete den biographisch-theologischen Kontext von Riveros Verweigerung. Aufgewachsen sei Rivero mit der allgemeinen Auffassung, Dienst für Gott und Militärdienst für das eigene Land gehörten zusammen. Im Sommer 2007 jedoch habe er während eines Urlaubs bei einer Kinderfreizeit in Pennsylvania mitgeholfen. Die meisten Helfer seien Mennoniten und Amische gewesen. &#8220;Es gab viele Fragen, wie ich den Krieg unterstützen und Militärdienst leisten und zugleich ein Mann sein kann, an dem Gott Gefallen hat.&#8221; Schließlich sei es ihm zur Gewissheit geworden: &#8220;Jesus zeigt uns in seinem Leben, dass wir friedlich und liebevoll leben sollen und dass dies mit dem Militärdienst unvereinbar ist&#8221;</p>
<p>Schneider zog eine Parallele zwischen Riveros Umkehr und dem vorkonstantinischen Muster, dass Soldaten, die sich für Christus entscheiden, den Kriegsdienst verweigern. Gegenüber verbreiteten Vorbehalten zur Einschränkung des Rechts auf Leben, formuliere Rivero: &#8220;Jesus und seine Lehren waren klar, sie waren weder dehnbar, noch dazu gemacht, übertreten zu werden.&#8221; Schneider forderte die Achtung des Rechts auf KDV als Menschenrecht. Der Umgang der US-Army mit ihren KDVern, entspreche nicht diesen Standards. Der Staat des Grundgesetzes dürfe keine Inseln der Rechtlosigkeit dulden &#8211; weder Inhaftierung von US-Pazifisten im Mannheimer Militärgefängnis, noch den Missbrauch rheinland-pfälzischer Militärstützpunkte für den Krieg im Irak. Der Preisträger helfe uns, die Hoffnung auf eine Welt wach zu halten, in der Schwerter zu Pflugscharen umgeschmiedet werden und niemand mehr lerne, Krieg zu führen.</p>
<p>In seiner von Tim Huber verlesenen Dankesrede betonte Rivero, Krieg sei falsch, doch Soldaten opferten ihr Leben für andere. Das verdiene Respekt. In der Begegnung mit Mennoniten habe er jedoch gelernt, dass er der Lehre Jesu nicht ausweichen dürfe. Es sei nicht seine Sache, gegen den Krieg, die Armee oder den Präsidenten zu demonstrieren. Er wolle nur im Namen Jesu deutlich machen, dass er desss Lehre folgen könne und werde. &#8220;Ich werde meine Familie lieben, ich werde meine Freunde lieben und ich werde meine Feinde lieben, wie Jesus es gewollt hat. Er ist wirklich der Fürst des Friedens.&#8221;</p>
<p>Wolfgang Krauß betonte in einem Grußwort, für ihn habe es große Bedeutung, welche Wirkung das Friedenszeugnis mennonitischer und amischer Freunde in USA auf Yovanni Rivero hatte. Er hoffe, dass Kirche in der Nachfolge Jesu überall zu Friedenskirche werde und Zeugniskraft entfalte.</p>
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