Menschenrecht Kriegsdienstverweigerung

HAMBURG – Mit der Aussetzung der Wehrpflicht 2011 ist es in Deutschland still geworden rund um das Thema Kriegsdienstverweigerung. Das Recht den Kriegsdienst zu verweigern, abgeleitet aus dem Menschenrecht der Gedankens-, Gewissens- und Glaubensfreiheit, wird seit 1987 von der UN-Menschenrechtskommission anerkannt. Dennoch gibt es zahlreiche Regierungen, die KriegsdienstverweigererInnen als Verräter zu Gefängnisstrafen verurteilen. Es bedarf der internationalen Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit, dass Menschen für ihre Überzeugung, dass Krieg nicht sein soll, immer noch hohe Risiken auf sich nehmen müssen.

Die Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen macht auf eine Veranstaltung aufmerksam, die sie in Kooperation der Mennonitengemeinde Hamburg Altona und dem Verein Connection e.V., der sich international für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung engagiert, durchführt

Zum Thema „Menschenrecht Kriegsdienstverweigerung“ wird am 30. Mai 2017 der südkoreanische Kriegsdienstverweigerer Myungjin Moon von seinen persönlichen Erfahrungen aus dem Gefängnis erzählen. Ergänzend wird die heutige Mediatorin Ruth Rick – in der israelischen Armee als Panzeroffizierin ausgebildet – ihre Sicht beitragen.

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Mennonitengemeinde Hamburg, Mennonitenstrasse 20, statt, am 30.05.2017 ab 18 Uhr.

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