Entwicklung, Macht und Korruption – Als mennonitischer Christ in der Regierung Paraguays

SCHWARZENFELD – Christen in der Politik – nicht nur im Superwahljahr 2009 ist das naturgemäß eine überaus spannende Mischung. Das neu erschienene Buch „Entwicklung, Macht und Korruption – Als Christ in der Regierung Paraguays“ liefert ein lebendiges Beispiel dafür, was Menschen bewegen können, auch wenn sie nicht in erster Linie Macht und Einfl uss anstreben, sondern der Bevölkerung dienen wollen.

Medien wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichteten, wie es der Regierung im südamerikanischen Paraguay gelang, Schulden abzubauen und Steuereinnahmen zu erhöhen. Hinter dieser erfolgreichen Finanzpolitik steckt vor allem ein Mann: Ernst Bergen, Christ und bis 2007 Finanzminister.

Dabei hatte Ernst Bergen gute Gründe, abzulehnen, als der Präsident Paraguays ihn 2003 bat, Mitglied in seinem Kabinett zu werden:

• Korruption in gewaltigem Ausmaß hatte das Land fast in den Ruin getrieben.
• Im Alter von 39 Jahren war Ernst Bergen einer der erfolgreichsten Unternehmer Paraguays und hatte nicht den Hauch von Interesse, sich in der Politik zu engagieren.
• In der kirchlichen Tradition, in der Ernst Bergen aufgewachsen ist – einer mennonitischen Kolonie im paraguayischen Chaco -, war es zudem umstritten, politische Verantwortung zu übernehmen.

In diesem Buch berichtet Ernst Bergen, warum er dennoch Industrie- und Handelsminister und schließlich Finanzminister wurde. Ehrlich und weitsichtig schildert er seinen Werdegang und gewährt spannende Einblicke in das aufrichtige Bemühen eines Christen und Unternehmers, seinem Land zu dienen. (Im Herbst 2008 erschien die amerikanische Originalausgabe; in Paraguay erschien eine spanische Ausgabe des Buches.)

Erschienen im Neufeld-Verlag

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